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1999

  1. Magic Beatles Cards

    1. Oktober 1999 | Silvio

    “Magic — The Gathering” ist ein Kartenspiel, bei dem sich jeder Spieler sein eigenes Karten-“Deck” erstellen kann. Angesiedelt in einer Fantasy-Umgebung können Kreaturen, Zaubersprüchen u.ä. den Gegner angreifen. Und vor allem ist das eine gute Geschäftsidee: Natürlich müssen die Spieler immer wieder neue Karten kaufen, um zufällig die begehrten zu erlangen.

    So ging das in der achten Klasse auch in meiner Klasse. Nur, dass ich nicht gewillt war, ständig Geld auszugeben. Ich fand etwas anderes interessanter: Irgendwann wurde nämlich die “Unglued”-Edition veröffentlicht, die im Prinzip eine Parodie auf das eigene Spiel war. Die Karte “Elvish Impersonators”, bei der ein Elf in Elvis-Klamotten Angriffskraft durch den Hüftsschwung bekam, inspirierte mich dazu, verschiedene Aspekte der Beatles ins Magic-Universum zu transferieren. Damit war ich einige Zeit beschäftigt, da ich als Grafikprogramm nur die Präsentationssoftware (!) von Lotus (!!) zur Verfügung hatte. Aber zumindest die Originalschriftart besaß ich durch die Demoversion der Computerfassung des Spiels.

    Insgesamt wurde mein Projekt bei den anderen Spielern nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen; lediglich Christian schien recht begeistert — von ihm stammen die Anmerkungen auf den Scans. Denn um mit den Karten zu spielen, fehlten noch die Kosten, mit denen sie ins Spiel kommen durften.

    Mit Beginn der Arbeit am Adwebture ließ ich das Projekt ruhen.

    Ich bitte auch dieses manchmal recht eigenwillige Englisch zu entschuldigen…

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  2. ! (¿)

    1. September 1999 | Silvio

    Ja, so lautet wirklich der Titel. Sehr experimentell, was wohl einem einfach-drauf-losdichten geschuldet ist. Und ergibt ja auch Sinn. Irgendwie…

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  3. Nur Du

    | Silvio

    Wieder einmal nur Rätselraten um das Entstehungsdatum. Auf jeden Fall verwirrt mich dieses Gedicht immer mehr, umso öfter ich es lese. Ha, ich mag das!

    Absicht war auf jeden Fall, mir selbst zu versprechen, nie ein Liebesgedicht zu schreiben. Was ich spätestens mit “Herbstlicher Frühling” aber doch tat. Vorsätze bringen eh nix…

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  4. Rezitationsvorschlag (Die Sonne)

    1. August 1999 | Silvio

    Gedichtsvorträge sind schon etwas Seltsames: In der 6. Klasse trug ich den “Erlkönig” vor — ganz gut, aber die Lehrerin meinte, dass ich mehr Mimik und Gestik einsetzen könnte. In der 7. Klasse stand ich vorne, setzte alles in den “Zauberlehrling” — der Lehrerin zufolge wäre weniger Gestik besser gewesen. Und dann bekam eine Mitschülerin eine 1+ für ihren Vortrag, obwohl der Text einmal nicht richtig war — sie hatte aber ihren Vortrag auf gespieltes Weinen aufgebaut… Was also sollte das?

    Das war also die Anregung zu dem Rezitationsvorschlag.

    Ab 2001 führte das Gymnasium jährlich ein Rezitatorenfest durch und ich hätte durchaus Lust gehabt, dieses Werk — mit Kommentar — vorzustellen. Dummerweise hatte ich niemanden gefunden, mit dem ich das zusammen hätte tun können.

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  5. Langeweile

    1. Juni 1999 | Silvio

    Keinen blassen Schimmer, wann ich das geschrieben habe. Reiht sich aber prima in die Reihe meiner Nonsens-Texte ein und ist der einzige Text, bei dem Großschreibung auch wirklich groß bedeutete. (Falls es der Browser nicht darstellt: “Genau!” ist riesengroß geschrieben)

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  6. Wie baut man einen Drachen?

    1. Mai 1999 | Silvio

    Die Hussitenfestspiele in Bernau… seit 1997 hatte ich mit meiner Familie daran teilgenommen. Und da meine Chefin meines Praktikums beim Bernauer Blick auch die Verantwortliche für die Festschrift war, ergab sich der Rest: Ich schrieb über die Entstehung des Drachen, der auch Jahre danach zu den verschiedensten Anlässen unterwegs ist.

    Und 2005 wurde der Text wieder wichtig, weil eine neue Redakteurin in der Festschrift über den Drachen schrieb. Hab ich ihr also meinen alten Text geschickt…

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  7. Experiment

    1. Februar 1999 | Silvio

    Ein kleines Gedicht, das damals (um etwa… ehm… war das 99? oder 2000? Verdammt..) den ersten Schritt in experimentelles Dichten darstellte. Der Bruch mit den mir bekannten Konventionen war volle Absicht und auch die vordergründige Absurdheit… ach lassen wir das… dafür finden sich doch sicher ein paar findige Kritiker… *g*

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  8. Längere Öffnungszeiten

    18. Januar 1999 | Silvio

    Der letzte Artikel für den “Bernauer Blick”, für den ich völlig alleine zum Bernauer Freizeithaus Jellow gegangen bin, mit der Leiterin gesprochen habe und Fotos aufgenommen habe.

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  9. Bernau auf der Grünen Woche

    17. Januar 1999 | Silvio

    Meine ausführlichste Arbeit bei meinem zweiwöchigen Praktikum beim “Bernauer Blick”, die sogar auf der zweiten Seite gedruckt wurde. Zuvor war die Chefredakteurin Fr. Nüßlein mit mir zur Informationsbeschaffung beim Fremdenverkehrsamt, soweit ich mich erinnere. Mann, war ich stolz…

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  10. 60 Arbeitsplätze für Bernau

    16. Januar 1999 | Silvio

    Das war es: Mein allererstes Interview, das ich für einen Artikel geführt habe. Über ein Gewerbegebiet zwei Straßen weiter entstand eine Doppelseite im “Bernauer Blick” und meine Chefin schickte mich dorthin, um mit einem wichtigen Typen von Schapler zu sprechen. “Das wird kein Werbe-Artikel!” ließ sie ihn vorher wissen — und dass dieser auch noch von einem jungen Schülerpraktikanten geschrieben werden sollte, ließ seine Stimmung nicht unbedingt ins Euphorische abgleiten.

    Ich frage mich übrigens, ob mich meine Chefin rechtlich gesehen überhaupt alleine dahin schicken durfte…

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