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	<title>Story°Teller &#187; Albernheiten</title>
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	<description>Ein Lyrisches Ich tischt auf</description>
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		<title>Vorlage</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 23:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[parodie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, was leben wir doch in einer durchorganisierten und effektiv strukturierten Welt! Hier wird sogar das Finden einer Partnerschaft zielgerichtet optimiert – aber: Warum muss das am Ende immer so zerfasern? Deswegen mein ganz spezieller Service mit dieser schönen Vorlage: Einfach benutzen und die Sache schnell und effizient klären. Vorlage Hiermit wird von meiner Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, was leben wir doch in einer durchorganisierten und effektiv strukturierten Welt! Hier wird sogar das Finden einer Partnerschaft zielgerichtet optimiert – aber: Warum muss das am Ende immer so zerfasern? Deswegen mein ganz spezieller Service mit dieser schönen Vorlage: Einfach benutzen und die Sache schnell und effizient klären.</p>
<p><span id="more-1425"></span></p>
<h3>Vorlage</h3>
<p>Hiermit wird von meiner Seite aus die Beendigung der gemeinsamen Lebensabschnittsexistenz als gegeben beantragt. Diese Regelung betrifft mich als juristische Person sowie Sie in Funktion Ihrer Person bzw. Ihres Körpers bzw. einer Kombination beider Bestandteile, die eine Entsprechung in der bisher gültigen Regelung findet. Für die Entscheidungsfindung sind folgende Punkte einer nicht abschließenden Liste als relevant eingestuft worden:</p>
<ol>
<li>Die gemeinsame Zeit ist nicht unter ausreichender Maßgabe des Kriteriums der Effizienz geplant und durchgeführt worden. Insgesamt wurde insbesondere das Ergebnis des Kosten-Nutzen-Aspektes als nicht ausreichend evaluiert.</li>
<li>Das Verhältnis wurde von Ihrer Seite aus in wiederholten Fällen durch das Schenken von rosenartigen Gewächsen, das Werfen von Blicken sowie den versuchten Vollzug körperlicher Handlungen beeinträchtigt. Dies führte insbesondere zu unter Punkt 1 aufgeführter Problematik.</li>
<li>Unter Beachtung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist außerdem ein Ausschluss der als potenziell vollzugfähig einzustufenden Vorgänge als nicht hinnehmbar einzuschätzen. Um einer Zuwiderhandlung zu entgehen, erscheint es zweckdienlich, diese Beziehung auszusetzen und in diesem Zuge die Gleichbehandlung auf eben jene Personengruppen auszudehnen.</li>
</ol>
<p>Weitere Angaben und Erläuterungen zu den oben genannten Punkten sind zu finden in Anhang 2 Abschnitt A.</p>
<p>Einer Fortführung der Planung der Durchführung der gemeinsamen Zukunftsentwicklung kann daher nicht entsprochen werden. Eine Verlängerung des Kontaktes unter besonderer Beachtung des freundschaftlichen Weges ist allerdings u.U. und in angemessenem Umfang möglich.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
xxx</p>
<p>(Dieser Brief wurde maschinell erstellt und ist daher auch ohne Unterschrift gültig.)</p>
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		<title>Die totale Ruhe</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2005 18:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[unauf]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ein paar Monaten hatte ich es tatsächlich geschafft, einen Text für die “UnAufgefordert”, die StudentInnenzeitung der HU, zu schreiben. Und einzureichen. Um dann festzustellen, dass man mich gar nicht ernst genommen hatte mit meinem tollen Text und überhaupt nicht veröffentlichte. War ja mal echt doof gelaufen. Die totale Ruhe Schlafen – da ist sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ein paar Monaten hatte ich es tatsächlich geschafft, einen Text für die “UnAufgefordert”, die StudentInnenzeitung der HU, zu schreiben. Und einzureichen. Um dann festzustellen, dass man mich gar nicht ernst genommen hatte mit meinem tollen Text und überhaupt nicht veröffentlichte. War ja mal echt doof gelaufen.</p>
<p><span id="more-144"></span></p>
<h3>Die totale Ruhe</h3>
<p>Schlafen – da ist sich die Medizin recht einig – ist eigentlich recht gut. Doch gerade für Studierende stellt sich zwischen dem Besuch der Uni-Veranstaltungen, der gewissenhaften Nachbereitung des Stoffes, dem Schreiben von Hausarbeiten, der Föderung sozialer Kontakte und des Portmonnaie-Inhalts die Frage: Wann eigentlich? Im günstigen Fall bietet ein löcherig angelegter Stundenplan einige Zeitpunkte, doch wer die Universität (noch) nicht seine Heimat nennt, hat immer nach geeigneten Orten gesucht. Bis jetzt, denn hier stellen wir einige Schlafplatzstellen mit ihren jeweiligen Vor– und Nachteilen dem interessierten Publikum vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Lesesäle der Universitätsbibliothek</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pro</span><br />
Direkt neben dem Hauptgebäude der HU findet sich eine Insel der Ruhe. Dort stehen mehrere Räume zur Verfügung, die sich allerdings im eingenickten Zustand nicht sonderlich voneinander unterscheiden. Vereinzelt sind sogar gepolsterte Stühle zu finden! Fortgeschrittene Nutzer suchen sich übrigens zuvor repräsentative Bücher heraus, die vom umsitzenden Fachpersonal Respekt und und unbedingte Zustimmung entlocken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Contra</span><br />
Unbedingt daran denken: Es sind keine Kopfkissen vorrätig und eigene Pullover und/oder Körperteile können zu hässlichen Striemen auf dem Gesicht führen. Eine Rekonstruktion der getätigten Nichttätigkeit ist damit für findige KommilitonInnen möglich. Und es gilt meistens: Nicht auf fremde Bücher sabbern! Und wer weiß eigentlich, ob die Säle vor dem Schließen überprüft werden?</p>
<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Cafés</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pro</span><br />
Es gibt sehr viele davon und sehen sich doch fast alle ähnlich – kein Problem also, falls man bei einem Etablissement negativ aufgefallen sein sollte. Zudem überzeugen bequeme Sitzmöglichkeiten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Contra</span><br />
Dummerweise wird meist erwartet, in einem Café etwas zu erwerben, ein längerer Aufenthalt könnte somit deutlich zu Buche schlagen. Auch liegt der Geräuschpegel oft über der gewohnten Einschlafsituation, gleiches gilt für den Zigarettenqualm für Nichtraucher. Auch doof: Die schönen Sitzmöglichkeiten können nicht an anderen Orte genutzt werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Vorlesung</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pro</span><br />
Irgendwo findet immer eine statt und irgendwo findet sich immer ein Platz und zum Schlafen liegt man sowieso lieber in einer Ecke. Hier herrscht meist entspannende Ruhe und falls vorne eine Person redet, lernt man im Schlaf gleich noch etwas. Die Veranstaltung kann also beruhigt angerechnet werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Contra</span><br />
Irgendwann fällt der Lernkassette vorne auf, woher die Geräusche während der Vorlesung kommen. Und zumindest ein schlechtes Gewissen ist für ein stressfreies Ruhen doch sehr hinderlich. Zudem kann man nur hoffen, nach Veranstaltungsende nicht vergessen zu werden.</p>
<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">S-Bahnhof Friedrichstraße</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pro</span><br />
Von diesem Verkehrsknotenpunkt sind die wichtigen Veranstaltungsorte erreichbar und mit etwas Glück kann man sogar eine Bank ergattern. Hierbei findet sich sogar ein sinnvoller Nutzen für abgetragene Kleidung, denn mitunter findet man beim Aufwachen einige Geldstücke neben der Schlafstatt. Eine enorme Kosten-Nutzen-Entspannungs-Rechnung!</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Contra</span><br />
Es gibt an diesem Ort Menschen, die aus verschiedenen Interessenlagen (S-Bahn-Mitarbeiter, Obdachlose) das eigene Wohlergehen zu hindern suchen. Zudem zählt so ein Bahnhof nicht gerade zu den Prestigeobjekten bei Mitstudierenden und Dozierenden.</p>
<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Warteecken in Invalidenstraße 110</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pro</span><br />
Es ist meist ruhig. Es ist meist dunkel. Es ist meistens leer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Contra</span><br />
Wenn man aufwacht, fühlt man sich wie in einer geschlossenen Anstalt.</p>
<p>Und falls man gefragt wird, wo man denn den ganzen Tag war: Natürlich in der Uni!</p>
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		<title>Rückblick: Das Sportfest 2003</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2003 16:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe ja Sportfeste. Und so kam es, dass ich einen Bericht über ein Sportfest schrieb, das es nie gegeben hatte. Und den Bericht sogar “postum” in der PeSt 11, der post-Abi-Ausgabe, anonym veröffentlichen ließ. Damit ist dies der letzte Text für die Schülerzeitung von mir. (Was im Übrigen völlig legitim war, hatte ich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/?p=60">Ich liebe</a> <a href="/?p=99">ja Sportfeste</a>. Und so kam es, dass ich einen Bericht über ein Sportfest schrieb, das es nie gegeben hatte. Und den Bericht sogar “postum” in der PeSt 11, der post-Abi-Ausgabe, anonym veröffentlichen ließ. Damit ist dies der letzte Text für die Schülerzeitung von mir. (Was im Übrigen völlig legitim war, hatte ich den Artikel schließlich noch zu Schulzeiten geschrieben)</p>
<p><span id="more-129"></span></p>
<h3>Rückblick: Das Sportfest 2003</h3>
<p>Das wohl traditionsreichste Ereignis unserer Schule hat nach Jahren des lustlosen Springens, Laufens und Werfens endlich wieder zu einem Höhepunkt gefunden. Das Sportfest ist nun endlich eine gewichtige Veranstaltung, die man nicht verstecken muss, wenn mal ein Fremder vorbei kommt. Vielmehr kann sich jeder, der beim diesjährigen Sportfest dabei, zu einer Elite zählen, die auch noch in 20 Jahren für aufwendig gestaltete Guido-Knopp-Dokumentationen zu diesem einmaligen Ereignis befragt werden wird.</p>
<p>Mit Recht: Schon allein die Eröffnungsrede von Frau Varga hat wohl in jedem Teilnehmer etwas bewegt: Bei vielen das Herz, bei anderen der Magen. Verständlich nach 3 Stunden extrem(istisch)er Redekunst. Ungefähr so müssen sich die Zuschauer von Bushs Rede „Zur Lage der Nation“ Anfang des Jahres gefühlt haben. Und tatsächlich: Hätte unsere Schule eine eigene Flagge – man hätte sie gehisst. Wenn es einen Fahnenmast gegeben hätte.</p>
<p>Nachdem die Spiele mit Anzünden des Olympischen Feuers (Weiden brennen ja soo schön) eröffnet worden waren, zeichneten sich in den einzelnen Disziplinen bereits erste Rekorde ab. Eine vollständige Auflistung würde – verständlicherweise – den Rahmen dieser Ausgabe sprengen. Und um an dieser Stelle Gerüchte der letzten Zeit zu klären: Es ist leider nicht möglich, die neuen Weltrekorde offiziell anzuerkennen, da die Messgeräte der Schule viel zu ungenau messen. Doch sind schon für das nächste Sportfest in zwei Monaten amtlich zugelassene Geräte erworben worden, die dann auch von amtlich anerkannten Prüfern bedient werden. Finanziert werden die Kosten von rund 10.000 EUR durch die Sponsorengelder des kommenden Festes, das bekanntermaßen in der Max-Schmeling-Halle stattfinden wird. Sollte der Raum nicht für den erwarteten Zuschauerandrang ausreichen, ist angedacht, einen Teil der Veranstaltung in das Olympiastadion auszulagern.</p>
<p>Damit erhofft sich die Schulleitung (seit letzter Woche das dynamische Duo Fr. Riedel/Hr. Paschmann) eine angemessene internationale Aufmerksamkeit, die beim vergangenen Sportfest eindeutig zu kurz kam. Die Anwohner der am Sportplatz angrenzenden Wohnblöcke wurden zwar durch die furios grandiose Musikuntermalung der 13-Klässler angelockt (und suchten oft nach einem Kassenhäuschen für das vermutete Musik-Festival), doch die Medien hielten sich zunächst zurück. Das DSF kam als erste Fernsehanstalt, jedoch nicht „mittendrin“, sondern erst zur Abenddämmerung, als die Schüler, die vom Weitspringen, Weitwerfen und Marathonlaufen nicht mehr abzubringen waren, durch Polizeieinheiten mit Betäubungsmitteln zur Ruhe gebracht werden mussten.</p>
<p>Wie gesagt: Ein unvergessliches Ereignis, das den grauen Schulalltag für einige Zeit vergessen ließ. Und diese Zeit könnte unter den derzeitigen Umständen wohl noch einige Jahre andauern.</p>
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		<title>Deutsche Bundeswehr — powered by emotions</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2003 11:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit, als mich die Bundeswehr ständig um irgendwelche Musterungen bettelte und ich mir langsam Gedanken um eine Verweigerung machen musste, war dies ein Weg, die ganze Idiotie dieser Institution aufzuzeigen. Tatsächlich waren ja das Anschreiben und die diversen Infomaterialen schon so unfreiwillig komisch, dass da schon Absicht dahinter stecken musste. Jedenfalls ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeit, als mich die Bundeswehr ständig um irgendwelche Musterungen bettelte und ich mir langsam Gedanken um eine <a href="/?p=115">Verweigerung</a> machen musste, war dies ein Weg, die ganze Idiotie dieser Institution aufzuzeigen. Tatsächlich waren ja das Anschreiben und die diversen Infomaterialen schon so unfreiwillig komisch, dass da schon Absicht dahinter stecken musste. Jedenfalls ist das meine persönliche Theorie…</p>
<p>Relativ früh plante ich einen Zweiteiler: Der erste Teil sollte die Situation vor der Musterung beschreiben, dies ist dieser Artikel. Der zweite Text war dann der Rückblick auf die Musterung: <a href="/?p=114">“das KWEA”</a>. Beides übrigens nach der Musterung geschrieben.</p>
<p><span id="more-113"></span></p>
<h3>Deutsche Bundeswehr — powered by emotions</h3>
<p><span style="font-weight: bold;">Alte Taktiken einer veralteten Institution </span></p>
<p>Wahrscheinlich freut sich jeder Mensch, wenn er Post bekommt. Ja, wie hatte ich mich gefreut, als sogar ein relativ dickes Brieflein in meinem Briefkästchen lag! Jippie! Und es war sogar von Vater. Vater Staat hat mir geschrieben, weil er mich braucht. Darum diese Post von dem Reichswehrersatzamt.</p>
<p>Nun überrascht es aber doch ein wenig, dass er mich auf ein kleines Schwätzchen gleich nach Frankfurt (Oder) einlädt. Berlin wäre doch auch ganz nett. So ist es eben, wenn genau an der Staats-, äh, Stadtgrenze die Grenze gezogen wird. Dabei fühle ich mich doch ideologisch verbunden mit den Berliner Kreisamts-Herren – Rasen könnte ich wegen dem langen Weg! Dann geht’s also schön an die Ostgrenze zur Musterung. Musterung, Musterung… Klingt reichlich förmlich (Hoho, super Wortspiel: Form = Muster), oder? Natürlich wird man nicht nur einer ausgiebigen Musterung unterzogen (wobei mir der Begriff „Brautschau“ weitaus mehr zusagen würde), sondern auch der EUF, kurz Eignungsuntersuchung und Eignungsfeststellung. Echt der Hit! Werrrte Leserrr, ich zitierrre wörrrtlich: „Diese Untersuchung hat den Zweck, mit Hilfe psychologischer Tests herauszufinden, für welche militärischen Verwendungen Sie sich am besten eignen.“</p>
<p>Bitte!? Ich fühle mich, auch wenn dies recht subjektiv ist, nicht als ein Objekt. Ich möchte nicht militärisch verwendet werden. Ja, manchmal fühle ich mich wie eine Bombe und möchte einfach explodieren. Interessante und wohl auch überraschende Taktik, aber dann wäre ich in Israel wohl besser aufgehoben. Oder welche Verwendungen gibt es noch? Ersatz sein für einen Rammbock? Diese Tierschutzbewegungen erleichtern einem nicht unbedingt das Leben. Aber vielleicht komme ich gar nicht in den offensiven Bereich, sondern nur in den Transportbereich. Flugzeugträger? Wahrscheinlich, unsere Volksarmee muss schließlich auch sparen.</p>
<p>Außerdem werde ich gebeten, kurze Sport-/Badehose und Badesandalen mitzubringen. Also, es beunruhigt mich schon, dass das Wort “kurze” extra betont wird.</p>
<p>Weiterhin werde ich auf die beigefügten Informationsschriften verwiesen, „die Sie wegen der Bedeutung der dort getroffenen Aussagen lesen und aufbewahren sollten.“ Bedeutende Aussagen? Formulieren wir es einmal so: Der Herr Propagandaminister hat wieder ganze Arbeit geleistet. Nehmen wir nur einmal die hochwertig farbig bedruckte 64-seitige Broschüre „Ja ich bin dabei.“ (Anmerkung 1: Bei Überschriften steht normalerweise kein Punkt am Ende. Es sei denn, man möchte ganz bewusst einen Schlusspunkt setzen… ) (Anmerkung 2: Statt dieser 60 Jahre alten Parole, wäre ein moderner Spruch doch mal ganz nett. Vorschlag: „Ich bin on“ Da hat wohl jemand eher zugeschlagen, wie? Aber über solch primitive Kampftechniken seid Ihr ja längst hinweg… )</p>
<p>Schon im Vorwort lernt man eine Menge: „Doch was geschieht morgen? Niemand kann es vorhersagen.“ Endlich begreife auch ich das Wunder der linearen Zeit. „[Die Bundeswehr] ist wirksames Instrument deutscher Außen– und Sicherheitspolitik.“ Wahrscheinlich will man das Gegenüber mit den veralteten Panzern zum Lachen bringen. Und schließlich der Hammer: „Gelebte Demokratie heißt eben nicht nur nehmen, sondern auch geben.“ Ein geradezu philosophischer Satz, den man doch einmal in irgendeinem Unterrichtsfach interpretieren sollte. Doch was soll man außer seiner Stimme, seinen Steuern und seinem Vertrauen noch abgeben? Sein Leben? Dieses Prinzip der „gelebten Demokratie“ (Was ist eigentlich mit Frauen, die sich nicht einziehen lassen?) gibt es auch woanders: „Denken Sie an die gesetzlichen Krankenkassen oder die Arbeitslosenversorgung“ Ich muss sagen: Die Leute haben echt Humor!</p>
<p>Im folgenden Kapitel wird die Frage behandelt: „Warum brauchen wir Soldaten?“ (Untertitel: „Freiheit kann nur in Frieden gedeihen“ Gilt das auch für Büshe?) Wichtige Punkte werden aufgezählt: Schutz Deutschlands vor innerer und äußerer Gefahr, Sicherung des Friedens (Guckt mal, wir haben eine Armee: wir sind ein friedliches Volk), Sicherung des Weltfriedens und Hilfe bei Katastrophen. Allesamt wichtige Aufgaben, doch: Grunddienstleistende nehmen in der Regel nicht daran teil. Das wird nicht erwähnt, ebenso wenig, wozu man diese dann eigentlich braucht.</p>
<p>Viele weitere Themen werden noch angescho… äh… angeschnitten: „Warum Wehrpflicht?“ und es gibt Artikel über die Musterung und den Einstieg und dann noch etwas über die „Berufliche Weiterbildung“ (Untertitel: „Viel Preis für Fleiß“).</p>
<p>Für die verschwindend geringe Gruppe der Kriegsdienstverweigerer ist übrigens ein Eintrag im Glossar vorgesehen. Den Antrag sollte man vor der Einberufung stellen und er sollte einen ausführlichen Lebenslauf und eine äußerst ausführliche Begründung enthalten. Ist auch besser so rum. Wem würde schon viel einfallen, wenn er seinen Kriegsdienst begründen müsste?</p>
<p>Doch das ist nicht alles in der Wunderkiste unserer Bundesabwehr: Verschiedene Zettel liegen bei, die mehr oder weniger dezent auf eine freiwillige Verlängerung des Wehrdienstes hinweisen. Mit möglicher Auslandsverwendung. (Ja, sie verwenden mich im Ausland! Nicht-deutsche Ziele! Jippie!) Und dann ist auch noch eine Wegeskizze enthalten. Glaube ich zumindest, ist ja kaum etwas zu erkennen. Aber warum haben die extra ein paar Kreuze auf den Friedhof gezeichnet? Hätte das Wort „Friedhof“ nicht gereicht? Schließlich liegt das Wehramt woanders…</p>
<p>Der Brief ist unterschrieben mit „der Leiter“. Ziemlich unpersönlich. Führer Dich nicht so auf! Und dann ist noch ein Stempel auf dem Blatt: Bitte bringen Sie ein 2-Euro-Stück für die Nutzung des Umkleideschrankes mit. Kann man die Dinger nicht einfach mit einem Schlüssel sichern? Sie befinden sich schließlich nicht in irgendeiner Schwimmhalle, sondern im hochgesicherten Kreiswehrabsatzamt, Home of the Bundeswehr. Mann, wer denkt sich so was aus?</p>
<p>Wer von dieser Post nicht genug bekommen kann oder bis jetzt nicht zu den glücklichen Gewinnern zählte, kann sich auf www.bundeswehr.de ein Info-Paket zuschicken lassen: Darin erfährt man dann endlich, was „Innere Führung“ bedeutet. In einem 36-Seiten Heftchen wird erklärt, dass Führung in jeder Lebenslage wichtig ist, aber keiner weiß, warum. Das hat irgendwann irgendjemand gesagt und seitdem ist es so. Und es gibt ein Wehr-Fan-Heft, Titelthema: „Unteroffizier aktuell“. Zu sehen sind zwei Grinsebacken, die die Tarnfarben der Saison präsentieren. Auch wer etwas zu „Sachstand und Perspektiven“ wissen möchte, erhält eine Broschüre zu diesem Thema.</p>
<p>Also, werter Leser: Sollten Sie sich irgendwann einmal einsam fühlen, dann denken Sie daran: Irgendwo ist Ihre Personenkennzahl gespeichert und irgendwann Kriegen Sie auch Dich!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Horoskop</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Oct 2002 15:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Horoskop war für mich immer der Grund, jede neue Schülerzeitung an meinem Gymnasium zu kaufen. Völlig großartig wurden hier die typischen Horoskope parodiert, auch wenn die Autoren und Autorinnen immer wieder wechselten. Als ich selber in der Redaktion war, habe ich mich erst gegen Ende meiner Schulzeit da rangetraut und auch nicht alle Einträge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Horoskop war für mich immer der Grund, jede neue Schülerzeitung an meinem Gymnasium zu kaufen. Völlig großartig wurden hier die typischen Horoskope parodiert, auch wenn die Autoren und Autorinnen immer wieder wechselten. Als ich selber in der Redaktion war, habe ich mich erst gegen Ende meiner Schulzeit da rangetraut und auch nicht alle Einträge selber verfasst. Soweit ich das jetzt noch ausmachen kann, dürften Wassermann, Fische, Widder, Zwillinge, Breks, Löwe, Jungfrau und Schütze von mir stammen. Die übrigen sind von Anne, die auch vorher ein paar unserer Horoskope geschrieben hatte.</p>
<p><span id="more-917"></span></p>
<h3>Das Horoskop</h3>
<p><strong>Steinbock (22.12. – 20.01.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Wenn du noch breiter grinst, treffen sich deine Mundwinkel auf dem Hinterkopf, und du kannst dich vom oberen Teil deine Gesichts verabschieden.</p>
<p><strong>Life: </strong>Ich hab‘ dich ja gewarnt!! Ganz schon schwer, mit einem halben Kopf noch ernst genommen zu werden.</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Versuche so schnell wie möglich eine Kopfprothese aufzutreiben… und lerne Zeichensprache, die auch Blinde verstehen.</p>
<p><strong>Wassermann (21.01. – 19.02.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Ja! Er/Sie ist es! Leider tötet er/sie dich.</p>
<p><strong>Life:</strong> Davon kann ja kaum noch die Rede sein.</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Tja, schwierige Sache, wie wär’s mit Reinkarnation?</p>
<p><strong>Fische (20.02. – 20.03.)</strong></p>
<p><strong>Life: </strong>Du wirst morgen früh um 9 Uhr 27 aufwachen. Zum Frühstück wirst du Nutella auf einem Mehrkornbrot von Kaiser’s und frische Milch von Mark Brandenburg haben. Danach wirst du mit einem Blick auf deine Swatch feststellen, dass du schon vor zwei Stunden hättest aufstehen sollen. Somit verpasst du die wichtigste Prüfung in deinem Leben, wirst nach zwei Jahren Putzarbeit in der Gosse landen und deinen Lebensfrühling in Wodka Gorbatschow ertränken.</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Hättest du nur das Horoskop in der PeSt gelesen…</p>
<p><strong>Love: </strong>Wie kannst du in so einem Moment nur an Liebe denken?</p>
<p><strong>Widder (21.03. – 20.04.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Deine Gedanken kreisen nur um den einen Gedanken: Kann ich den/die wieder umtauschen?</p>
<p><strong>Life: </strong>Dein Tausch war perfekt. Jetzt hast du zwei Kamele, einen Sack Reis und eine schwangere Elefantenkuh.</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Das ist doch noch ausbaufähig, oder?</p>
<p><strong>Stier (21.04. – 20.05.)</strong></p>
<p><strong>Love:</strong> Nicht alles in der Liebe kann immer funktionieren… Kopf hoch!</p>
<p><strong>Life:</strong> Nicht alles im Leben kann immer funktionieren… Kopf hoch!</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Man beginnt, dich für arrogant zu halten. Trag die Nase vielleicht doch einen Tick tiefer.</p>
<p><strong>Zwillinge (21.05. – 21.06.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Du hast dich verliebt, in das anmutigste und wundervollste Geschöpf dieses Planeten: in dich selbst.</p>
<p><strong>Life: </strong>Nicht nur, dass deine Knutschereien mit Spiegeln, Wasserflächen, Schaufenstern und allen anderen Dingen, die dir das Wesen deiner Träume zeigen, nicht verstanden werden; auch Staat und Kirche sind nicht bereit, die selbstgeschlechtliche Liebe zu tolerieren.</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Versuche klar zu machen, dass du nur den Wohnzimmerspiegel heiraten willst. Für dich und deinen Liebling macht das sowieso keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Breks (22.06. – 22.07.)</strong></p>
<p><strong>Live: </strong>Limp Bizkit!</p>
<p><strong>Lofe: </strong>Kekse für 1,99 bei ALDI!</p>
<p><strong>Sölung: </strong>Pass auf, was du tagst und sust!</p>
<p><strong>Löwe (23.07. – 23.08.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Du hast bisher die Liebe deines Lebens gesucht.</p>
<p><strong>Life:</strong> Du suchst noch immer die Liebe deines Lebens.</p>
<p><strong>Lösung:</strong> Mach was aus deinem Leben: Fang an, Horoskope zu schreiben.</p>
<p><strong>Jungfrau (24.08. – 23.09.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Du schläfst.</p>
<p><strong>Life: </strong>Du schläfst.</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Dreh dich auf die andere Seite, sonst gibt’s hässliche Striemen.</p>
<p><strong>Waage (24.09. – 23.10.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Oh, naja, sehr optimistisch von dir, dass du hier wenigstens noch reinguckst. Aber auch diesmal: Fehlanzeige.</p>
<p><strong>Life: </strong>Nicht aufgeben und so, nach Regen kommt auch mal Sonnenschein, du schaffst das schon, passiert allen mal, grün ist die Hoffnung…</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Schreib ein Motivationsbuch. Du dürftest mittlerweile schon jeden der wichtigen Sprüche gehört haben.</p>
<p><strong>Skorpion (24.10. – 22.11.)</strong></p>
<p><strong>Love:</strong> Jetzt mal ehrlich: Das ist nicht dein Ernst oder?? Ich würde nie mit SO jemandem… nicht mal angucken!!! Aber okay, ist ja deine Beziehung, schmeiß dich doch weg.</p>
<p><strong>Life:</strong> Langsam gehen dir die Hänseleien über deinen schlechten Geschmack auf die Nerven. Der grüne Schuh und der rosa geben doch einen tollen Kontrast!!</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Styleberater. BITTE! Meine Augen schmerzen…</p>
<p><strong>Schütze (23.11. – 21.12.)</strong></p>
<p><strong>Love: </strong>Du hast dich verliebt. Kurz bevor du ihn/sie getötet hast.</p>
<p><strong>Life: </strong>Was sein muss, muss sein: Du bringst auch dich um. Vielleicht gibt es ja ein Leben nach dem Tod! Oder ihr seid beide scheintot und könnt wiederbelebt werden! Oder ihr seid nur noch ein paar müffelnde Verwesende.</p>
<p><strong>Lösung: </strong>Täusche deinen Tod nur vor, das erhöht wenigstens etwas die Chancen. Es sei denn, er/sie mag keine Heuchler.</p>
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		<title>Editorial der PeSt 6</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2002 00:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder ein altes Problem: Wie füllt man den Platz für ein Editorial aus, wo doch alles Wichtige sowieso schon in den Artikeln steht? (Logische Konsequenz dieser Frage wäre übrigens, wozu man denn ein Editorial braucht.) Jedenfalls zeigt sich, dass ich bei der Schülerzeitung durchaus in der Lage war, so eine Seite aus dem Stegreif [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder ein altes Problem: Wie füllt man den Platz für ein Editorial aus, wo doch alles Wichtige sowieso schon in den Artikeln steht? (Logische Konsequenz dieser Frage wäre übrigens, wozu man denn ein Editorial braucht.) Jedenfalls zeigt sich, dass ich bei der Schülerzeitung durchaus in der Lage war, so eine Seite aus dem Stegreif mit <span style="font-style: italic;">Nichts </span>zu füllen. Ob das nun gut oder schlecht ist, mag jeder für sich selbst entscheiden…</p>
<p><span id="more-100"></span></p>
<h3>Editorial der PeSt 6</h3>
<p>Hallo Groupies!</p>
<p>Wer sich nicht von bösen Gerüchten und unheimlichen Vorahnungen hat abschrecken lassen, der betritt nun eine wundersame Welt voll poetischer, aufrüttelnder und leicht kitschiger Literatur. Und vielleicht hat er auch diese PeSt dabei, während er in jener Welt unterwegs ist.</p>
<p>Dann kann er (bzw. sie bzw. es bzw. du) die (Ab-)Gründe eines der letzten Rätsel der Menschheit erforschen. Ein Rätsel, das so wichtig ist, dass es jede Unterrichtsstunde mindestens einmal herankommt, aber immer noch ein gewisses Mysterium darstellt: Die Lehrer.</p>
<p>Denn wer kennt sie wirklich? (Das war eine rhetorische Frage, also bitte nicht antworten!) Denn statt Erklärungen gibt es nur Theorien: Versuchen sie eine neue Gesellschaftsform zu testen und zu verbreiten? Die würde dann etwa so aussehen: 45 Minuten Diktatur (40 in einer reformierten Version und 90 in der feudalistischen), auf die eine 10minütige Revolution folgt, die letztendlich nur eine andere Diktatur zur Folge hat. Oder sind sie wie Geister, die solange am Ort ihrer Bildung verweilen müssen, bis sie ihre wahre Bestimmung entdeckt haben? Wer weiß schon, warum „Lehrer“ ein Komparativ ist? Und müssen wir Angst vor dem Superlativ haben?</p>
<p>All diese Spekulationen werden wir in dieser äußerst handlichen und geschmacklich neutralen Ausgabe nicht untersuchen, sondern ausschließlich Fakten nachgehen. Fakten und Fast-Fakten. Und Dingen, die in einem anderen Universum Fakten sein könnten.</p>
<p>Daneben kann der geneigte Leser Unmengen von Rück-, Vor– und Seitenblicken entdecken. Und wenn ein Text einem völlig blöd (vor)kommen sollte, einfach einen Euro-Schein als Opfergabe in den PeSt-Schrein neben dem schwarzen Brett werfen. Oder einen Psalm unter www.pest-online.de.vu hinterlassen.</p>
<p>Vielleicht wirst gerade du dadurch eine Eintrittskarte in die anfangs erwähnte Welt bekommen. Und falls du eintreten solltest, vergiss die PeSt nicht! Denn du weißt nicht, ob es in dieser Welt Stullenpapier geben wird…</p>
<p><span style="font-style: italic;">Der Mann, den sie den Versprecher mannten</span></p>
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		<title>Ge– und verbrochen, ge– und versprochen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2002 16:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage-AG]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte meiner Glossen für die Homepage der Schule. Diese bleibt am dichtesten an einem Thema: der Homepage selber. Und sie wirkt dabei etwas zusammenhangloser als die anderen Glossen. Schon komisch. Ge– und verbrochen, ge– und versprochen Ja, wir geben es zu. Es führt kein Weg daran vorbei und wir würden unsere Seelen nur belasten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte <a href="/?p=81">meiner</a> <a href="/?p=90">Glossen</a> für die Homepage der Schule. Diese bleibt am dichtesten an einem Thema: der Homepage selber. Und sie wirkt dabei etwas zusammenhangloser als die anderen Glossen. Schon komisch.</p>
<p><span id="more-96"></span></p>
<h3>Ge– und verbrochen, ge– und versprochen</h3>
<p>Ja, wir geben es zu. Es führt kein Weg daran vorbei und wir würden unsere Seelen nur belasten, wenn wir die ganze Angelegenheit totschweigen würden, also schreibe ich es hier höchst offiziell und ohne unnötige Umschweife: Wir sind doof.</p>
<p>Dabei hatte alles so schön angefangen: Homepage für unsere Lieblingsschule aufbauen und Forum betreiben und so. Es sind sogar einige E-Mails angekommen, aber niemand, wirklich NIEMAND hat uns auf diesen verbrecherischsten, frevelhaftesten und einfach primitivsten aller möglichen Fehler hingewiesen. Ich kann mir richtig schön die Besucher von www.oadw.de vorstellen, wie sie kichernd oder sogar schon nach Luft japsend neben ihrem Computer hocken und immer wieder, manchmal im Lachen erstickt flüstern: “Hihi, die haben den Fehler immer noch nicht gefunden!” Ja, wirklich komisch. Jetzt sind wir wohl so etwas wie die Deppen der Nation: Wollen eine nette Homepage für ihre Schule betreiben und können nicht einmal mit <a href="http://members.aol.com/apostrophs/ " target="_blank">Pluralformen</a> umgehen. Wenn man so etwas bemerkt, zieht das ganze Leben vor dem geistigen Auge vorbei. Und das nur, weil dort “AG’s” steht. (Das war ein Zitat, klar? Den Fehler mache ich nicht wieder!)</p>
<p>Doch damit nicht genug: <a href="http://www.typografie.info/schriftfehler-Dateien/article.htm " target="_blank">Nicht einmal das “s” allein wäre als Pluralform richtig</a>. Grausam! Doch wie sollte dann die Abkürzung von “Arbeitsgemeinschaften” lauten? “AGen”? “AG”? “mehr als eine AG”? “nAG, wobei n eine natürliche positive Zahl darstellt, die identisch mit den auf dieser Seite genannten Arbeitsgemeinschaften ist”? Vielleicht sollten wir ein Meeting in der Redaktion abhalten. Bis dahin sollten wir die Seite <a href="http://unimut2.fsk.uni-heidelberg.de/unimut/schwob?schwob_url=http%3A%2F%2Fwww.oadw.de" target="_blank">auf schwäbisch</a> machen. Entfernt zwar nicht den Fehler, aber dann denken die Leute wenigstens, dass das so sein muss. Falls wir zu keinem Ergebnis bei den Meetings kommen, dann könnten wir das <a href="http://www.klorakel.de/ " target="_blank">Klorakel</a> befragen. OK, das Klorakel ist sch***eiße, aber das liegt in der Natur der Sache. Gut, kommen wir zu einem anderem Thema.</p>
<p>Englischsprecher haben ein entspannteres Verhältnis zu unserer Schule. Wenn man <a href="http://home.cwru.edu/cgi-bin/multibabel" target="_blank">hier</a> die englische Beschreibung unserer Schule eingibt, nämlich “school next to the weide” (mir ist einfach nicht das englische Wort für Weide eingefallen), dann spuckt der Übersetzer aus: “School next to festivity” – “Schule neben der Festlichkeit”. Wusst ich’s doch: Wir wären besser in (oder bei?) Pisa, wenn wir mehr feiern würden.</p>
<p>Ist doch wieder einmal eine echt tolle Idee von mir, oder? Der <a href="http://www.lobgenerator.de/ " target="_blank">Lobgenerator</a> sagt “Damit hast Du es mal wieder allen gezeigt!” und er hat bestimmt recht damit.</p>
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		<title>Die perfekte Interpretation</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2002 16:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Art literarisches Sandsack-Boxen, wenn man so will: Äußerst seltsame Regeln und Anforderungen an Interpretationen ließen doch eine gewisse Wut gegen meine Deutschlehrerin in mir aufsteigen. Und da ich Interpretationen sowieso schon recht abgeneigt bin (und mich auch durch einen hervorragenden Text von Hans Magnus Enzensberger unterstützt fühle, bei dem ich allerdings vergessen habe, worum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Art literarisches Sandsack-Boxen, wenn man so will: Äußerst seltsame Regeln und Anforderungen an Interpretationen ließen doch eine gewisse Wut gegen meine Deutschlehrerin in mir aufsteigen. Und da ich Interpretationen sowieso schon recht abgeneigt bin (und mich auch durch einen hervorragenden Text von <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Magnus_Enzensberger" target="_blank">Hans Magnus Enzensberger</a> unterstützt fühle, bei dem ich allerdings vergessen habe, worum es darin eigentlich ging), ist dann dieser Text entstanden, der eigentlich auch schon als völlig normale Interpretation durchgehen würde. Und genau <span style="font-weight: bold;">das</span> ist das Kranke an Interpretationen…</p>
<p>Übrigens geht bei dieser Web-Darstellung leider verloren, dass sich die Zeilenangaben tatsächlich auf die entsprechenden Zeilen des Textes beziehen. Und bei der “feigen Sau” am Schluss handelt es sich um eine Anspielung auf “Zurück in die Zukunft”, weiß aber nicht mehr warum. Vielleicht hatte ich den Film kurz vorher gesehen…</p>
<p><span id="more-95"></span></p>
<h3>Die perfekte Interpretation</h3>
<p>Bei „Der perfekten Interpretation“ handelt es sich um eine Interpretation über „Die perfekte Interpretation“, die Anfang des 21. Jahrhunderts geschrieben wurde und somit zur Gegenwartsliteratur zählt. Diese literarische Epoche zeichnet sich vor allem durch Bezug zu aktuellen Ereignissen und einen für den gegenwärtigen Leser verständlicheren Stil aus. Der Text wurde vom Autor selbst verfasst, welcher einen eleganten Übergang von der Einleitung zum Hauptteil versucht.</p>
<p>Dieser gelingt allerdings nicht sehr geschickt, da der Hauptteil dieses interpretatorischen Textes mit dem Relativpronomen „dieser“ (Z. 6) eingeleitet wird. Da dies als zu starke Rückbeziehung dieses Hauptteils zur Einleitung nicht zulässig ist, kann der Leser nicht erkennen, wo sich dieser vorgeschriebene Schnitt zwischen Einleitung und Hauptteil befindet. Andererseits kann die ungewöhnlich häufige Wiederholung von diesem Pronomen „dieser“ in seinen verschiedenen Deklinationen (Z. 6–12) als ironische Kommentierung dieses Sachverhalts gewertet werden.</p>
<p>Den nächsten Textabschnitt möchte der Autor mit einer Alliteration anscheinend als aufregenden Absatz aufwerten (vgl. Z. 13–14), sodass dessen äußerst interessante Form als Kontrast zum völlig uninteressanten und aussagelosen Inhalt aufgefasst werden kann.</p>
<p>Wie ein Glashaus in Flammen erscheint der folgende Absatz, den der Verfasser mit einem „Glashaus in Flammen“ (Z.16) vergleicht. Dieser auf den ersten Blick völlig unverständliche Vergleich kann auch nach nochmaligem Lesen nicht entschlüsselt werden.</p>
<p>Doch beim dritten Lesen wird der sozialkritische und auch satirisch-chauvinistische Charakter der Metapher erkennbar. Das Glashaus steht hierbei für die durchsichtige und doch zugesperrte Welt, in der wir alle leben. Eine Welt, in der jeder Schritt beobachtet wird, jedes Steinewerfen Konsequenzen nach sich zieht. Eine Welt, die vorgibt, offen zu sein, aber in Wirklichkeit fest verschlossen ist, da im vorliegenden Text nie ein Schlüssel erwähnt wird. Und — das fragt der Autor nur indirekt – kann der Mensch in einer solchen Welt existieren, in einer künstlichen Welt, die mehr einem Versuchslabor gleicht? Und er gibt auch selbst die Antwort: „brennen“ soll dieses „Glashaus“. Dabei gibt der Autor die Schwierigkeiten zu, die sich aus der Befreiung aus der Unterdrückung ergeben, schließlich zeigt Feuer erst ab einigen tausend Grad Celsius eine Wirkung auf Glas. Doch diesen Widrigkeiten will sich der Verfasser stellen, er ist bereit für die Vernichtung seiner Welt, für die Zerstörung und den Blutfluss und natürlich für die bestialische Tötung all der Personen, die sich ihm in den Weg stellen. Im Zuge einer textimmanenten Interpretation sollten diese Gedanken im Bezug zur Tat von Erfurt gesehen werden. Da der Text einige Wochen davor entstanden ist, sollte mehr der vorhersagende Charakter der Metapher unterstrichen werden.</p>
<p>Den im Internet kursierenden Interpretationen, laut denen das „Glashaus in Flammen“ nur ein Beispiel für die gezielte Verwirrung des Lesers darstellt, muss entgegengehalten werden, dass sie nicht die perfekte Interpretation sind.</p>
<p>Nachdem sich der Autor fast abwertend über andere Vertreter der Gattung, welcher sein Text zuzuordnen ist, geäußert hat, fragt sich der Leser: Was kommt nun? Was erwartet mich? Welche Dinge werden mich jetzt überraschen? Welchen Sinn hat überhaupt dieses Stück Literatur? All diese Fragen hat der Verfasser geschickt in den Text eingearbeitet, und dieser Klimax lässt die Ungeduld des Lesers ins Unendliche wachsen. Einer solchen Übertreibung setzt der Autor bewusst ein einzelnes, völlig unerwartet stehendes Wort entgegen: „Nichts“ (Z. 41)</p>
<p>Abschließend kann ich feststellen, dass „Die perfekte Interpretation“ für mich zu den großartigsten und wohl einflussreichsten Werken der letzten 2000 und der kommenden 34 Jahren zählt. Vor allem die zurückhaltende, federleichte. differenzierte und doch so pointierte und mit ausschließlich notwendigen obszönen Ausdrücken (vgl. Z.1: „Interpretation“) versehene Sprache hat mich in meinem Glauben tief beeinflusst. Kritisch anmerken möchte ich allerdings, dass sich der Autor hinter einem Kürzel versteckt und somit eine feige Sau ist.</p>
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		<title>The Internet is watching you!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2002 19:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage-AG]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite (hier die erste) Internet-Glosse beschäftigte sich mit kleinen Spielereien im Netz, schlug aber auch einen Bogen zu eigenen Texten auf der Schulhomepage. Wenn ich das wieder einmal lese, frage ich mich, warum ich solche Texte eigentlich nicht öfters geschrieben habe… The Internet is watching you! Überwachung lauert heutzutage in jeder Ecke, niemand kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite (hier <a href="/?p=81">die erste</a>) Internet-Glosse beschäftigte sich mit kleinen Spielereien im Netz, schlug aber auch einen Bogen zu eigenen Texten auf der Schulhomepage. Wenn ich das wieder einmal lese, frage ich mich, warum ich solche Texte eigentlich nicht öfters geschrieben habe…</p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<h3>The Internet is watching you!</h3>
<p>Überwachung lauert heutzutage in jeder Ecke, niemand kann unbeobachtet einen Schritt tun.</p>
<p>Einen Staat wie Deutschland zu überwachen, ist jedenfalls kein Problem, jede Kleinigkeit hat das CIA <a href="http://www.odci.gov/cia/publications/factbook/geos/gm.html" target="_blank">gesammelt und aufgelistet</a>. Hier stehen Dinge, die für die nationale Sicherheit eigentlich an erster Stelle stehen sollten: Unsere Ölpipelines haben eine Gesamtlänge von 2500 km, etwa 45,2 Mio. Festnetztelefone sind im Gebrauch, 1999 haben wir 39,5 Mill. kWh exportiert, der deutsche Botschafter in Washington heißt Jürgen Chrobog, im Juli 2001 hatten wir 6.289.994 weibliche Einwohner unter 14, und und und… Wer hier nicht an Kontrolle durch die CIA glaubt, der glaubt auch nicht an den Weihnachtsmann.</p>
<p>Wo bekommen Spionageoranisationen denn nun eigentlich solche Informationen her? So richtig weiß das niemand, aber dass schon mehr Informationen verbreitet sind, als uns lieb sein dürfte — das zeigt schon eine kleine Auswahl einiger Internet-Seiten.</p>
<p>Unter der unscheinbaren Adresse www.queschamp.de verbirgt sich offensichtlich ein Informationsnetzwerk für Agenten. Sie brauchen nur den Namen der zu überwachenden Person und einige gefährliche Eigenschaften eingeben, und schon zeigt die Seite, wovor sie sich am meisten hüten müssen. Im Fall vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Triebe <a href="http://www.dynalogic.de/QuesChamp/mchoice.php?frage=Triebe&amp;antwort1=reden&amp;antwort2=schweigen&amp;antwort3=lachen&amp;antwort4=singen" target="_blank">ist der Fall klar</a>: Mit “41% reden” hat diese Organisation ganze Arbeit geleistet, auch die anderen Eigenschaften sind überraschend gut beobachtet. Es fragt sich nur: Von wem?</p>
<p>Denn nun müsste ich mir selbst Gedanken machen. Schließlich habe ich — verzweifelt wie immer — versucht, meine Chancen bei verschiedenen weiblichen Wesen mit Hilfe von www.lovecalculator.de herauszufinden. Aber selbst bei meiner eigenen Schule (es heißt ja schlieslich <span style="font-weight: bold;">die </span>Schule) ist das Ergebnis nieder schmetternd: Gerade einmal 55%! Doch beim Lesen der Bewertung von “DocLove” (der Name ist ja schon ein Hinweis auf einen Agenten) beginne ich mich zitternd umzuschauen. Für ihn “keimt Hoffnung auf eine funktionierende Beziehung”, und gibt der “Kombination durchaus Chancen auf Harmonie und Zufriedenheit”. Unheimlich, ich könnte mein Verhältnis zu dieser Schule nicht besser beschreiben. Wer verbreitet bloß diese intimen Details über mich im Netz?</p>
<p>Könnte es meine Tanzpartnerin sein, weil ich sie in meinem <a href="http://www.oadw.de/news/20020205152730.html" target="_blank">Schulball-Artikel</a> so gedemütigt habe? Das war doch nicht böse gemeint! Oder ist es ein Leiter einer der Sport-AGs? Weil diese in meiner <a href="http://www.oadw.de/news/20011019b.html" target="_blank">Vorstellung der Tanz-AG</a> nicht so gut weggekommen sind? Seid Ihr nachtragend… Oder gar der Punkt, dem der <a href="http://www.oadw.de/news/20011117152146.html" target="_blank">Artikel über ihn</a> eine regelrechte Persönlichkeitsspaltung brachte und der jetzt ein klägliches Dasein als Doppelpunkt führt: Lass mich doch endlich in Ruhe! Ihr macht mich alle wahnsinnig!</p>
<p>Und außerdem habe ich Hunger.</p>
<p>Und ich werde meinen Döner an einem Ort essen, der <a href="http://www.doener365.de/" target="_blank">hier </a>nicht drin steht. Das wars wohl mit der Überwachung, wie?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Basti’s Seite (wieder mal)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2002/basti_s_seite_wieder_mal/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2002 21:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine etwas krude und etwas strukturlose Mischung aus einer eigenen Version eines Liedes aus einem der Otto-Filme und der Anti-Liebes-Thematik aus “Nur Du”. Und man beachte den Selbstbezug auf Zacharias R.! Nichtsdestotrotz ist dies wie schon der erste Basti–Text ziemlich gut bei der Leserschaft angekommen. Was das für den Bildungsstandort Deutschland bedeutet, mag jeder für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine etwas krude und etwas strukturlose Mischung aus einer eigenen Version eines Liedes aus einem der Otto-Filme und der Anti-Liebes-Thematik aus <a href="/?p=40">“Nur Du”</a>.</p>
<p>Und man beachte den Selbstbezug auf <a href="/?p=45">Zacharias R.</a>!</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist dies wie schon der erste <a href="/?p=77">Basti</a>–Text ziemlich gut bei der Leserschaft angekommen. Was das für den Bildungsstandort Deutschland bedeutet, mag jeder für sich entscheiden.</p>
<p>Als ursprünglich aus verschiedenen realen Personen zusammengesetzte fiktive Person, war ein Erlebnis mit einem weiteren Basti Grund dafür, diese Reihe nicht weiter fort zu setzen.</p>
<p><span id="more-82"></span></p>
<h3>Basti’s Seite (wieder mal)</h3>
<p>Hallo Freunde!</p>
<p>Ich habe ein Lied geschrieben. Und sofort zu „Toll oder Oll?“ geschickt. Nur mal unter uns: Das wird ein großer Hit, schließlich singe ich das auch! Und ihr seid die Ersten, die den Text haben, noch vor der Bravo! Zugegeben, ein paar Ideen sind aus der Zacharias-R.-Anthologie „The Un(dis)covered R.“ übernommen. Nämlich aus „You’re the Pain when I Play”. Deshalb hat mein großes Vorbild eine Nennung als Autor bekommen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Du bist das Ei, das ich in die Pfanne gehauen hab (P./R.)</span></p>
<p>Du bist ne Zahl in meinem Wecker.<br />
Du bist das Buch,<br />
das ich nie las.<br />
Du bist der Kratzer<br />
in meiner CD.<br />
Du bist der Kopf<br />
auf deinem Körper.<br />
Du bist die Angst<br />
vor der Klausur.<br />
Du bist die Lücke<br />
in meinem Gebiss.<br />
Du bist die Garantie,<br />
die gerade abgelaufen ist.<br />
Du bist die Scheibe<br />
in meinem Fenster.<br />
Du bist der Widerspruch<br />
in der Relativitätstheorie.<br />
Du bist der Vertretungsplan,<br />
der nicht mehr gilt.<br />
Du bist das Wortspiel,<br />
das keiner versteht.</p>
<p>Fantastisch, oder?<br />
Wusst ich’s doch!</p>
<p><span style="font-style: italic;">Euer Basti<br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie schön das Leben sein könnte (Glosse)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2002/wie_sch_n_das_leben_sein_k_nnte_glosse/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2002 18:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage-AG]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war eine Idee, um für eigenständige Inhalte auf der Schulhomepage zu sorgen. Kuriose Fundstücke aus dem Netz verband ich lose zu einer Geschichte, die lose um die Schule kreisten. Es folgten noch zwei weitere Glossen. Ach ja: Für die Aktualität der Links übernehme ich übrigens gar keine Haftung. Wie kämen wir denn dazu… Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war eine Idee, um für eigenständige Inhalte auf der Schulhomepage zu sorgen. Kuriose Fundstücke aus dem Netz verband ich lose zu einer Geschichte, die lose um die Schule kreisten. Es folgten noch <a href="/?p=90">zwei</a> <a href="/?p=96">weitere</a> Glossen.</p>
<p>Ach ja: Für die Aktualität der Links übernehme ich übrigens gar keine Haftung. Wie kämen wir denn dazu…</p>
<p><span id="more-81"></span></p>
<h3>Wie schön das Leben sein könnte (Glosse)</h3>
<p>Es hätte alles so schön werden können: In der Grundschule entdeckt man meine überdurchschnittliche Intelligenz und stuft mich nach der dritten Klasse direkt in die Abiturstufe hoch, die ich nach einem halben Jahr mit einem Durchschnitt von 1,2 verlasse. Dann starte ich meine politische Karriere, lasse mich nach einem Jahr pensionieren und lebe den Rest meines Lebens von den üppigen Diäten für minderjährige MdB’s.</p>
<p>Offensichtlich nur ein Wunschtraum. Stattdessen sitze ich im Lateinunterricht und schlage mit meinem Kopf rhythmisch auf die Tischplatte, um wenigstens ein kleines bisschen unterrichtsfreie Zeit herauszuschinden. Oder wenigstens eine kleine <a href="http://www.mobile-antistress-massagen.de/seite_06.html" target="_blank">wohltuende Massage</a>. Mit diesem Angebot könnte man schon (bei 600 Schülern) für gerade einmal 3 cent seinen Stress abbauen und fit für die nächsten Aufgaben sein. Zwar gäbe es dann nur 6 Sekunden Massage für jeden, aber der Anfang wäre gemacht. In ein paar Jahren wären wir dann die erste Schule mit ständiger Massage für jeden, der gesamte Unterricht wäre viel entspannter und es würde gar nicht mehr auffallen, wenn jemand einschläft. Endlich würden die Jugendlichen gerne zur Schule gehen, sie vielleicht sogar jeder Chill-Out-Zone vorziehen. Herrlich! Was für ein dämlicher Traum!</p>
<p>Dagegen könnte ein ganz anderer Traum von mir schon bald Realität sein: Der eigene Doktor-Titel. Welcher Lehrer würde einen dann noch zum Lernen trietzen, schließlich wüssten die ganz genau, was dann kommt: “Lernen? Wer von uns beiden hat denn einen Doktor-Titel, hm?” Man sollte aber nicht unbedingt darauf hinweisen, dass der <a href="http://www.doktortitelkauf.de/" target="_blank">Titel</a> bloß gekauft worden ist.</p>
<p>Andererseits sieht das nicht unbedingt seriös aus, sodass man sein schwer geschnorrtes Geld bloß zum Fenster rauswerfen würde. Kommt einem wahrscheinlich aber gesünder, als die <a href="http://de.news.yahoo.com/020111/71/2jpyd.html" target="_blank">Moneten zu essen</a>. Im billigsten Falle würde man dann bei immerhin 2000 € noch nicht mal richtig satt werden.</p>
<p>Doch gerade in unserer wohlhabenden Gesellschaft sollte man nicht nur an sich denken. Massagen, Doktor-Titel und Geld-Essen mögen einen vielleicht fürs Erste befriedigen, aber was dann? Niemandem wurde dabei wirklich geholfen werden, keiner würde längerfristig ein besseres Leben führen. Aber mit einer Patenschaft könnte man etwas wirklich gutes tun. Doch dabei gibt es solche und solche. Bauernfänger und Bärenaufbinder, Fallensteller und Abzocker. Dagegen kann man mit der <a href="http://www.blankgif.de/" target="_blank">Unterstützung von blank.gifs</a><a href="javascript:void(0);/*fckeditortemplink*/"> </a>einer einsamen und noch nicht ausgewachsenen Grafik ein neues Zuhause geben. Wir von oadw.de haben schon vielen 1pix.gifs ein neues Heim geschenkt, machen auch Sie mit!</p>
<p>In dem Zusammenhang möchte ich auch auf die <a href="http://www.12try.de/" target="_blank">Rechte der Webseiten</a> hinweisen. Und denken Sie immer daran: Schließen Sie diese Seite nicht zu brutal und seien Sie möglichst kein Mitglied in der Jury der <a href="http://ticker.netzeitung.de/servlets/page?section=593&amp;item=174892&amp;layout=3" target="_blank">Brit Awards</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>How to be a good Teacher</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2002/how_to_be_a_good_teacher/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2002 21:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Text liest, könnte meinen, dass ich recht kreativ war. Leider müsste ich aber den Lehrer meines Englisch-Leistungskurses als Autor angeben, da dies schließlich nur eine Niederschrift seines täglichen Verhaltens ist. Dass es sich hierbei um beißenden Spott handeln könnte, verbitte ich mir übrigens. Aber aufs allerschärfste. Nichtsdestotrotz hatte sich der Artikel — anonym [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Text liest, könnte meinen, dass ich recht kreativ war. Leider müsste ich aber den Lehrer meines Englisch-Leistungskurses als Autor angeben, da dies schließlich nur eine Niederschrift seines täglichen Verhaltens ist. Dass es sich hierbei um beißenden Spott handeln könnte, verbitte ich mir übrigens. Aber aufs allerschärfste.</p>
<p>Nichtsdestotrotz hatte sich der Artikel — anonym auf der Homepage der Schülerzeitung veröffentlicht — recht erfolgreich auf dem Schulhof verbreitet und war wohl recht beliebt.</p>
<p>Etwas später folgte eine <a href="/?p=85">Art Fortsetzung</a>.</p>
<p>Übrigens ist der Text beeinflusst von einer ähnlichen “Bewältigung” des Unterrichts von Anne – darin war sie über mehrere Ecken zu KAMELEN gekommen! Aber sie hatte ihren Text schon kurz später verbummelt…</p>
<p><span id="more-80"></span></p>
<h3>How to be a good Teacher</h3>
<p>Der großartigste Philosoph, Vordenker, Idealist – und Englischlehrer unserer Schule und unserer Zeit hat es vorgemacht: Es gehört nicht viel dazu, ein guter Lehrer zu sein. (Das ist doch hoffentlich nicht missverständlich) Man braucht nur seinem eingeschlagenen Weg, seinen Ratschlägen zu folgen, um dem Begriff „Lehrer“ eine neue Bedeutungs-Dimension zu verleihen:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Preise das Vokabellernkästchen! </span></p>
<p>Mache jedem klar, dass dies nicht ein einfacher Pappkarton für zwei fuffzich ist. Stelle diesen Kasten in eine Reihe mit den Behältnissen, die schon seit langem die Geschichte der Menschheit in neue Bahnen gelockt haben: Die Bundeslade, Der Heilige Gral, Der Geschenkesack vom Weihnachtsmann, Das Vokabellernkästchen. Zeige deinen Schülern, wie sie aus dieser bodenlosen Quelle ihr Wissen schöpfen können: Kärtchen nach vorne, Kärtchen lesen, Kärtchen weiter nach hinten, Kärtchen später noch mal lesen und wieder in die nächste Abteilung. Das solange wiederholen, bis in jeder Ebene Kärtchen sind. Dann das Kästchen in den Schrank stellen und bei nächster Gelegenheit wegschmeißen.</p>
<p><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">2. Wechsle in den nächsten Raum </span>bzw.<br />
<span style="font-weight: bold;">Switch over to the other room </span></p>
<p>Nichts gibt deinem Unterricht mehr Stil als eine gut platzierte Metapher. Du praktizierst das Raum-wechseln-Ansagen-und-Durchführen jede Stunde. Immer und immer wieder. Intoniere den Satz nach altem liturgischen Brauch und ziehe dabei „room“ in die Länge, sodass das Wort in der Ewigkeit zu verschwinden scheint. Wenn deine Schüler nach einiger Zeit schon beim „switch“ im nächsten Raum sind, hast du dein Ziel erreicht. Dann bleibt es nicht eine reine Metapher. Dann ist es wirklich ein „Switch over to the other dimension“. Wer weiß, vielleicht bildet Raum 308 wirklich eine neue Dimension aus, die Inkarnation eines erweiterten Bewusstseins möglicherweise? Vielleicht ist es der einzig bekannte Ort des Universums, an dem die sonst unbenutzten 90% des Gehirns aktiviert werden.</p>
<p>Die üblichen 10% scheinen dort jedenfalls nicht zu arbeiten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Beginne die Stunde mit einem lustigen Satz </span></p>
<p>Zumindest ist „You just need your folders [Spannungspause] and something to write“ viel netter als die Alternativen „Beeilt euch, ich will weiter am Drucker rumschrauben“ und „Setzt euch vor den Monitor und belatschert den mit euern dämlichen Fragen und nicht mich!“</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4. Setze dich durch </span></p>
<p>Du bist der Lehrer, du hast immer Recht. Auch wenn die Schüler keine Beileidsschreiben verfassen möchten und sich auch einmal mit dem Text beschäftigen möchten, anstatt ihn nur abzutippen – bleibe hart. Du bist der Boss, du bist der Herrscher, du bist der Diktator. Was wäre aus Kolumbus geworden, wenn er nicht alle mit seiner Indien-Reise genervt hätte? Was würde aus einem Abriss-Unternehmen werden, wenn es sich nicht überall durchsetzen würde? Was würde aus einer Kochplatte werden, wenn sie nicht ein Stück Fleisch weichkochen könnte?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">5. Lache </span></p>
<p>Es reicht auch schon, wenn nur über deine eigenen Witze. Das hat zweierlei Vorteile: a) Deine Schüler merken, dass du nicht bierernst bist und b) Sie merken, dass du etwas Lustiges gesagt hast.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">6. Mache alles so einfach wie möglich </span></p>
<p>Ist doch völlig egal, dass das ein Leistungskurs ist. Leute, die sowas wählen, können das sowieso. Das Leben ist sowieso noch hart genug, also fordere sie nicht. Übersetze Ihnen jedes Wort. Hat doch schließlich seit der siebten Klasse keiner gemacht, jetzt müssen sie mal wissen, was der Lehrer mit seinen Standard-Phrasen überhaupt von seinen Schülern will. Gib ihnen auch das englische Wort für „booten“. Besonders wichtig für die, die ein Jahr in den USA waren. Lass sie nicht soviel lesen wie die Doofen im Grundkurs, allerhöchstens 26 Seiten. Sprich als Klausur-Vorbereitung nur die Seite der Erzählung durch, die auch Thema der Klausur ist. Lass die Schüler 5 Stunden lang 3 Sätze in ein Mikro sprechen. Verrate ihnen nicht, wie das entsprechende Programm bedient wird, damit du ihre Arbeit nicht auswerten brauchst.</p>
<p><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">7. Sprich dich aus </span></p>
<p>Erzähle deinen Schülern von deinen Ehe-Problemen. Lass es sie merken, wenn du einen Scheiß-Tag hast. Jammere, wenn dein Computer-Netzwerk nicht funktioniert. Heule, wenn man dir nicht die gewünschten Programme gibt. – Danach geht es dir besser.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">8. Wähle sorgsam deine Lieblings-Schüler aus </span></p>
<p>Übergehe die Redakteure der Schülerzeitung beim Austeilen von kostenlosen Zeitschriften. Schließlich könnte man einen bösen Artikel wegen Bestechungsversuch schreiben. Pflege lieber ein freundschaftliches Verhältnis zu den Kompetenzen im PC-Bereich und zu gut aussehenden Schülerinnen.</p>
<p>[In diesem Text steckt viel Kritik. Wem diese nicht passen sollte, kann dies der Redaktion in schriftlicher Form mitteilen. Der Text muss auf einer Diskette gespeichert sein, muss zusätzlich die Anmerkung „final version“ enthalten (weil’s cool klingt) und darf nicht mehr als 400 Wörter enthalten.]</p>
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		<title>Dieser Text zeigt den Titel der Sendung und bleibt im Bild zu sehen, bis der Moderator der Show anfängt zu sprechen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2001 11:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach nur unterirdisch. Würde wohl nur einigermaßen mit einem guten Schauspieler vor der Kamera funktionieren — und auch da nur mittelmäßig. Keine Ahnung, was das sollte, es sind aber ein paar Monty-Python-Anleihen (französischer Akzent als Witz, ein blödes Zeug redender Moderator, völlig bescheuerte Geschichten) zu erkennen, die aber nicht wirklich funktionieren, was mir aber schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach nur unterirdisch. Würde wohl nur einigermaßen mit einem guten Schauspieler vor der Kamera funktionieren — und auch da nur mittelmäßig.</p>
<p>Keine Ahnung, was das sollte, es sind aber ein paar Monty-Python-Anleihen (französischer Akzent als Witz, ein blödes Zeug redender Moderator, völlig bescheuerte Geschichten) zu erkennen, die aber nicht wirklich funktionieren, was mir aber schon beim Schreiben auffiel. Und es glücklicherweise niemandem zeigte. Bis jetzt… *brrr* Zu Recht unveröffentlicht!</p>
<p>Interessantes Detail am Rande: “Pantoteen” war bereits in einer Werbung der alten Gedichtbände aufgetreten.</p>
<p><span id="more-79"></span></p>
<h3>Dieser Text zeigt den Titel der Sendung und bleibt im Bild zu sehen, bis der Moderator der Show anfängt zu sprechen</h3>
<p>Sehr ver´erte Damen und ´Erren, ´erzlisch Willkommen zü ünsere allseits beliebte Show „Ünvollkommen´eit ist Trümpf“! Mein Name ist für Nichtfranzosen ünausspechlich, aber das wissen Sie bereits, nicht wahr, Teuerste? ´a´a´aa!</p>
<p>Kommen wir also sogleich zür allerersten Ründe: Im nun folgenden Text ist ein µ, also ein „mü“, versteckt. Es ´andelt sich dabei aber nicht üm das „Mü´“ einer Kü´, sondern üm dieses ´ochwissenschaftliche Zeichen, das Sie entdecken müssen. Dies ist eine wünderbar leichte Aufgabe, aber ´alten Sie sisch ran! ‚Alten Sie Büntstift ünd Megafon bereit für den Text, der nün kommt. Es kann sich nür noch üm Sekünden ´andeln, es geht also gleich los! Keine Panik, mein Pübliküm, Sie werden den Text gleich bekommen. Isch ´abe zwar keine Ahnung, wes´alb meine dümmen Assistenten mich im Stich lassen, aber es ´at bestimmt seine Günde. Vielleicht bekommt Babette gerade ein Kind, einen süssen kleinen Rotzlöffel mit einer wünderbaren Stüpsnase und einem goldigen Lachen. Das sollte misch aber sehr wündern, denn Babette würden schon vor zwanzisch Jahren die Eierstöcke ´erausgenommen. Isch weiss, isch weiss: isch ´ätte das nicht sagen dürfen – jetzt, wo doch so viele nette Menschen zuschauen. ´Ier, im voll klimatisierten Fernsehstudio. Es ´at eine sehr bewegende Geschichte ´inter sisch, jaja! Vor zwei´undert Jahren fand die Patentanmeldung für die Guillotine statt, genau an dieser Stelle. Sie würde allerdings nie patentiert, denn schliesslich müssen die Beamten der Patentanmeldestelle jedes Gerät, das zür Anmeldüng züm Patent vorgelegt wird, auf seine Fünktionstüchtigkeit prüfen. Nünja. Isch sehe, dass langweilt Sie, doch dagegen hilft Pantoteen Pro, es besteht nür aus rein pflanzlichen Züsatzstoffen, damit wird selbst der langweiligste Tag zü einer ünglaubllichen Achterbahnfahrt. Falls Sie zü ´ause gerade züfällig den Entschlüss gefasst ´aben, ihre eigene, höchst persönliche Achterbahn zü bauen, in Betrieb zu nehmen, einen kleinen Vergnügüngspark drüm´erüm zü bauen ünd weitere Zweigstellen in Trinidad, Mocambique und Massachüsetts zü gründen, dann sollten Sie wissen, wie das geht, denn sonst kann das nischt funktionieren! Olá, wie ich se´e, wird mir gerade der Text mit dem güt versteckten µ ´ereingegeben. Einer ´errlich verrückten Suche steht also nichts mehr im Wege! Passen Sie güt auf, lauschen Sie vorsichtig ünd schlagen Sie ihren Nachbarn züsammen, damit der nicht vor Ihnen die Antwort sagen kann. Das hat mir zwar das Gericht letzte Woche verboten zü sagen, aber dies ist eine Aufzeichnüng von vorletzter Woche, somit kann isch das noch gar nischt wissen. ´Ören Sie nün auf den Text, vielleicht werde isch ein paar ´Inweise geben: „Die magnetische Feldstärke im Innern einer eisenlosen (langen) Spüle berechnet sich nach: B = → <span style="font-weight: bold;">µ</span> ← · I · n/l“ Ünd da ´aben wir schon ünsere Gewinnerin. Es ist Elfriede Buchstabensuppe aus Göttingen, ´erzlichen Glückwünsch. Tja, ünd leider leider ´aben wir für ünsere anderen lüstigen Spiele keinen Platz, ähm, keine Zeit mehr, darum bleibt mir nür noch ein Büssi, Büssi, bleiben Sie uns treu und gehen Sie mal wieder an die frische Lüft. Ünd falls wir üns auf der Strasse sehen sollten – wir kennen uns nicht.</p>
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		<title>Basti’s Seite</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2001 14:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Idee, die an Doofheit wohl kaum zu unterbieten ist. Sie beruhte auf einen Vorschlag eines recht faulen Layouters (mein Vor-Vorgänger), der zwar kaum was bei der Schülerzeitung layoutet hat, aber unbedingt seine eigene Seite schreiben wollte. Nun: Dies war mir Grund genug, kleine Idee-Brocken unter Pseudonym zu veröffentlichen. Und das auch noch in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Idee, die an Doofheit wohl kaum zu unterbieten ist. Sie beruhte auf einen Vorschlag eines recht faulen Layouters (mein Vor-Vorgänger), der zwar kaum was bei der Schülerzeitung layoutet hat, aber unbedingt seine eigene Seite schreiben wollte. Nun: Dies war mir Grund genug, kleine Idee-Brocken unter Pseudonym zu veröffentlichen.</p>
<p>Und das auch noch in einer <a href="/?p=82">Fortsetzung</a>!</p>
<p><span id="more-77"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ein Tipp, ausgedacht und getestet von eurem lieben Basti!!! </span></p>
<p><span style="font-style: italic;">Diesmal:</span> Wie kann ich eine Party noch besser machen?<br />
<span style="font-style: italic;">Antwort: </span>Einfach nicht hingehen, dann wird es die beste Party seit langem, jedenfalls für die anderen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Das Tagebuch von eurem super Basti!!! </span></p>
<p>Ich war neulich in der Geisterbahn. Jetzt weiß ich auch, wo mein Bewerbungsfoto gelandet ist.</p>
<p>Die Leute haben mich wieder mal ausgelacht. Aber wenigstens schlagen sie nicht mehr mit diesen Stöcken auf mich ein.</p>
<p>Ich habe echt coole Freunde. Das heißt, wenn ich welche hätte, wären sie echt cool.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Noch ein Tipp von eurem tollen Basti!!! </span></p>
<p>Wenn du eine Freundin suchst, behaupte immer, dass du mich kennst. Das hat jetzt nichts mit mir zu tun, aber die Mitleidsmasche zieht immer.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der ultimative Look-alike-Basti-Tipp!!! </span><br />
Tu nichts. Möglichst lange.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Bis zum nächsten Mal, </span><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">euer Basti<br />
</span></p>
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		<title>ICnoQuest</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2001/icnoquest/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[parodie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Prinzip ist es eine Art Merchandise-Produkt im Zuge der Adwebture-Veröffentlichung. Denn weil ich nicht abwarten wollte, bis irgendjemand anders eine Lösung oder eine Rezension zum Spiel schreibt, habe ich das kurzerhand selbst getan. Warum auch nicht? Und die Erwähnung des Kunstrasen geht eindeutig auf Jürgen von der Lippe zurück, der den in seinem Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Prinzip ist es eine Art Merchandise-Produkt im Zuge der <a href="/?p=67">Adwebture</a>-<a href="/?p=68">Veröffentlichung</a>. Denn weil ich nicht abwarten wollte, bis irgendjemand anders eine Lösung oder eine Rezension zum Spiel schreibt, habe ich das kurzerhand selbst getan. Warum auch nicht?</p>
<p>Und die Erwähnung des Kunstrasen geht eindeutig auf Jürgen von der Lippe zurück, der den in seinem Programm “Der Blumenmann” zur Sprache brachte.</p>
<p><span id="more-69"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die offizielle und einzige von den Autoren autorisierte Lösung </span><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">zum Megaseller</span>(ie)<br />
<span style="font-weight: bold;">„Quest for Something 2D“ ! </span><br />
<span style="font-style: italic;">niedergeschrieben von Rupert Rosenfels </span></p>
<p>Hierher hat es Sie also verschlagen: in diese seltsame Gegend vor einem noch seltsameren Haus in dem wohl seltsamsten (= dümmsten) Spiel aller Zeiten. Damit es nur Sie verschlagen hat und Sie nicht sich selbst schlagen, hier die einzig offizielle Lösung zu „Quest for Something 2D“, die die schwer versteckten Gags für Sie findet. Da Sie Ihr Gehirn sowieso beim Spielen verloren haben (bitte nicht persönlich nehmen), werden Sie es auch hier nicht brauchen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">1. Akt </span></p>
<p>Vor dem „gar nicht stürmischen Wind“ brauchte ich keine Angst zu haben, der war nur digital. Ich nagelte aber sicherhaltshalber alle geöffneten Fenster fest. Die Haustür lässt sich natürlich nicht öffnen, warum auch — das ist ein Adventure (nur, falls Sie es noch nicht bemerkt haben). Auch den Briefkasten kann man nicht untersuchen, immerhin muss man im Rahmen des legal Erlaubten bleiben. Es hat auch keinen Sinn, aus den Bäumen und ein paar Seilen ein Katapult zu bauen, um damit ins Haus zu springen. Die Entwickler hatten dieses Feature einfach nicht vorgesehen. Was also tun? Schreit man etwas in der Gegend herum, fällt eine Nachtigall vom Himmel. Betrachtet man allerdings die folgende *ehem* Darstellung, lässt sich dieses Wesen keiner bekannten Vogelart zuordnen — ein Zeichen für die unglaubliche Kreativität der Entwickler oder nur für ihre komplette Doofheit? Schließlich entdeckte ich den Fußabtreter, der aber für meine Begriffe viel zu sehr versteckt ist. Auch den Schlüssel für die Tür darunter zu verstecken ist ein unglaublich raffinierter Schachzug der Entwickler. Nach zwei Tagen fand ich diesen endlich. Bei meiner Ankunft im Haus habe ich mich dann so gegruselt, dass ich eine Woche lang schreckliche Angst hatte, weiterzuspielen, mein Adrenalinspiegel war kurzzeitig sogar höher als mein Alkoholspiegel und das will schon was heißen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">2. Akt </span></p>
<p>Schließlich konnte ich mich überwinden, sagte, dass die Stimme “!retiew thcin heG !!mu ‘herD” sagte und hatte ersteinmal eine schwere Entscheidung zu treffen, denn ich kann mich weder für Treppen, Bücher oder Türen begeistern. Nur das Hier-raus-Wollen erregte meine Aufmerksamkeit, nur stellten sich die folgenden Rätsel als so schwer heraus, dass ich wieder zurückkehren musste und mir nun die Türen ansah. Diese stellten sich als ziemlich alt, brüchig und ein wenig quietschend heraus, aber man kann ja nicht von jedem Spiel Perfektion verlangen. Das Nintendo war nicht besonders interessant, dafür kann man aber das Puppenhaus als den einzigen Grund bezeichnen, weshalb dieses Spiel überhaupt spielenswert ist. Ich persönlich habe mehr als fünf Stunden mit diesem Puppenhaus verbracht, es von allen Seiten betrachtet und kleine Geschichten mit diesen absolut traumhaft modellierten Puppen gespielt. Doch schließlich fiel mir wieder ein, dass ich nur in einem Spiel war und machte mich auf, nach dem fehlenden Spiegel von Klein-Minka zu suchen. Ich fand ihn aber nirgends, sodass ich voller Wut die Rassel gegen die Wand schmiss und heulend aus dem Zimmer lief…</p>
<p>So entschied ich mich dafür, mich etwas bei einem guten Buch zu entspannen. Zufällig hatte ich bisher noch nie ein Buch über Schiffe gelesen, sodass ich mich in dieses geradezu verschlang. Bei der Textstelle ab illa non deerrare et ad illius legem fing ich an, lauthals zu lachen. Dieses unglaubliche Gespür für Situationskomik muss man den Entwicklern wirklich lassen. Ebenso die Familiengeschichte: An sich völlig Belangloses wurde unglaublich uninteressant vermittelt. Grandios. Ich habe noch nie so tief geschlafen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">3. Akt </span></p>
<p>Den zweiten Stock konnte ich nie richtig leiden; auf der Couch durfte ich nicht schlafen; beim Psychotest bin ich immer Kellner geworden, obwohl ich doch immer Ober werden wollte; ich bin direkt dazu genötigt worden aufzuräumen und letztendlich wurde noch nicht einmal die Kotze animiert, sodass ich dann selbst… Die Erinnerungen an die Kommode sind irgendwie etwas <span style="font-style: italic;">bunt</span> , abgesehen davon, dass ich jetzt ganz einfach auf mein Laufwerk Q zugreifen kann. So verstand es sich von selbst, dass ich das Bild nicht zurecht gerückt habe. Sollen doch die blöden Entwickler selber auch mal was machen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">4. Akt </span></p>
<p>Im Dachboden verschlug es mir wieder einmal die Sprache. Ich finde, bisher gab es kein Spiel, das totale Schwärze dermaßen realistisch herübergebracht hat. Nachdem ich merkte, dass im Spiel jegliche Möglichkeit fehlt, meinen Level-64-Warrior zu importieren, nahm ich mein Schicksal selbst in die Hand. Mit eben dieser schaltete ich den Lichtschalter ein. Jetzt versuche ich meine Hand in Diablo zu importieren. Jetzt endlich im Hellen untersuchte ich die Kisten. Zwar war dort noch so ein unnutzes Magie-Set im Weg, aber das konnte man ja einfach aus dem Fenster werfen. Die Kisten waren einfach toll, die versuche ich auch in Diablo zu importieren. Doch nervten mich schon bald diese komischen Geräusche, also ging ich dahin und traf diese seltsamen Personen, die sich wohl für was besseres hielten, weil sie blau und grün redeten. Sie stellten sich aber nach und nach als ganz nett heraus, immerhin habe ich jetzt ein ganz tolles Rezept für Zwiebelkuchen, konnte ein bisschen von meinen Problemen loswerden und weiß alles über äolische Kadenzen. Aber als mir die Diskussion über Kunstrasen zu sehr ausuferte, habe ich mich davon gemacht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">5. Akt </span></p>
<p>Der Keller war einfach unglaublich schwer. Erst hoffte ich kraft meiner Intelligenz hineinzukommen, doch schon nach zwei Minuten musste ich mir einen anderen Weg überlegen. Mhh, vielleicht ein Cheat: Ich drückte ALT+W , doch nichts passierte. Deprimierend. Vielleicht hatte ich irgendwo etwas übersehen?</p>
<p>Nein. Dieses Rätsel stellte Anforderungen, die wohl für Normalsterbliche nicht einmal im Geringsten zu erreichen sind. Nun wusste ich es: Dies war nicht nur irgendein Spiel — mit diesem Machwerk kann man gottgleiche Wesen von anderen unterscheiden. Somit war es gar nicht so schlimm, diese ‚Niederlage’ einzugestehen, es war vielmehr ein Zeichen von Würde und Größe eine E-Mail zu den Entwicklern zu schicken und nach der Lösung zu fragen. Ich warte noch immer, aber ich weiß jetzt schon, dass ich, nein, sie, nein, ähhhhm, Müllers Kuh, nein, dass es der Mühe nicht wert war.</p>
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		<title>Herzlich Willkommen auf Seite 18!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2001 16:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich mein bester Monty-Python-alike-Text: Er besteht praktisch nur aus wilden Assoziationsketten und damit nur aus Übergängen. Und warum Seite 18? Das war tatsächlich die Seite in der Schülerzeitung, auf der der Text zu finden war. Daneben interessant: Nicht nur, dass ich in vorhergehenden Nonsens-Artikeln immer wieder auf abstürzende Flugzeuge gekommen bin: Hier spreche ich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich mein bester Monty-Python-alike-Text: Er besteht praktisch nur aus wilden Assoziationsketten und damit nur aus Übergängen. Und warum Seite 18? Das war tatsächlich die Seite in der Schülerzeitung, auf der der Text zu finden war.</p>
<p>Daneben interessant: Nicht nur, dass ich in vorhergehenden Nonsens-Artikeln immer wieder auf abstürzende Flugzeuge gekommen bin: Hier spreche ich von einem Krieg „ab Dienstag um dreiviertel drei“. Was ungefähr dem WTC-Attentat in mitteleuropäischer Zeit ziemlich nahe kommt. Und zu der Zeit war Redaktionssitzung unserer Schülerzeitung. Wer jetzt nicht an Verschwörungstheorien denkt, hat keine Phantasie…</p>
<p><span id="more-61"></span></p>
<h3>Herzlich Willkommen auf Seite 18!</h3>
<p>Nur ein kleines Umblättern für Sie, aber ein großes für Seite 18, die nun glücklich ist, Sie hier und jetzt zu begrüßen. Sie können sich nun stolz fühlen und später an einem gemütlichen Abend am Kamin Ihren Enkeln mit einem leicht pathetischen Unterton bestätigen: „JA, ich habe Seite 18 dieser gewissen PeSt-Ausgabe gelesen!“ Doch könnten sich einige fragen – und das mit Recht – wieso lass ich mich mit so einem Mist zumüllen? Nun, wir sind keine Psychopathen, …<br />
Psychiater waren natürlich gemeint …</p>
<p>jedenfalls sind wir keine Psychiater und könnten kaum die Sucht eines dieser armen Wesen heilen, die es jeden Tag zur Schule treibt. Nun ja. Auf jeden Fall, und das dürfte unsere japanischen dunkelhäutigen emanzipierten Mongolinnen am meisten interessieren, können und dürfen wir nicht zu diffizilen Problemen Stellung nehmen …</p>
<p>Nein, nicht das, was sie jetzt denken …</p>
<p>Nein, auch nicht das, was sie <span style="font-style: italic;">jetzt </span>denken.</p>
<p>Ja, liebe fFT (fast Freiwillige Teilnehmer) unserer stolzen Deutschen Bundeswehr (Es steht zwar nur 0:2 , aber aller guten Dinge sind ja drei), für die letzte Prüfung müssen Sie in Stellung gehen und dafür sorgen, dass Sie NICHT gesehen werden. Dies gehört zu den wichtigsten Maßnahmen während des Krieges, der für nächste Woche Dienstag, 14 Uhr 43 angesetzt ist. Erscheinen Sie pünktlich, auf lahme Enten warten wir nicht gerne. Wenn Sie erfolgreich bestehen, werden Sie fsaof9ihgin lc p9&lt;aö x &lt;sa&lt; fd</p>
<p>Entschuldigen Sie bitte, ich bin gerade auf der Tastatur ausgerutscht. Wo war ich stehen geblieben? Mmh, habe ich vergessen, aber denke mal, ein kurzer Bericht über die geschichtlichen Ereignisse zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist genau das, was Sie jetzt erwartet haben. So führte die Französische Revolution 1789 zu mehreren Anti-Reaktionären Aktionen, die zwar kurzzeitig zur Rheinisch-Deutschen Republik führten, aber durch den ab 1793 geführten Koalitionskrieg gewissermaßen im Sande verliefen. Der 1803 verabschiedete Reichsdeputationshauptschluss führte zwar zu einer gewissen Einheit im Reich, doch noch lag die Einigung in weiter Ferne. Der Wiener Kongress 1814 – 1815 bestärkte nun weiterhin die reaktionären Kräfte, die immer stärker gegen einigende Bestrebungen vorgingen. Die Menschen, nun völlig verängstigt, beschlossen, anstatt Revolutionen zu führen, lieber in ihrem trauten Heim zu bleiben. Dies war der Beginn der Biedermeier-Zeit. Ja, die Biedermeier-Zeit, äußerlich geordnete Verhältnisse und im Innern war die Hölle los. Immer mehr Dienstmädchen wurden eingestellt, und Sie wissen, was ich meine. Falls nicht, dann kaufen Sie noch heute das Buch „Anspielen in jeder Lebenslage“ für nur 24,90 DM. Wenn Sie noch heute bestellen, bekommen Sie Ihr erstes „An“ dazu, damit Sie sofort anfangen können zu spielen. Wenn Sie verstehen, was ich meine … , wen ich leime , Leim oder nicht Leim, das ist hier die Frage. That’s the question. It may be just a tick on a questionnaire but it could be also a well-written essay. Right this expository text could discuss how to prevent snurping, knitting and knifing or even the wonderful world of beavers. Though beavers could fear the zebra-crossing, they are crossing all day long. It’s quite long, but mine … Mine dient hauptsächlich dem Steinkohleabbau. Zwar gab es letztes Jahr einen leichten Kurseinbruch an der Frankfurter Börse, der aber noch rechtzeitig gestopft werden konnte. Und wieder einmal war es unseren stets eifrig arbeitenden MännerInnen und FrauInnen in der Steinkohle-Industrie verdanken, die schon aus kleinen Kieselsteinen und leicht verschimmelten Kohlköpfen ein wunderbares Steinkohle-Nugget zaubern und gleichzeitig eine gelungene Mahlzeit bereiten. Diese Leute haben einen unbeschreiblichen Einfluss auf unsere Wirtschaft gehabt, und nie wurde ihnen Respekt gezollt. Doch legen wir nun, nur für dieses verkohlte Rückgrat unserer präatomaren Gesellschaft, eine Gedenkzeile ein:</p>
<p>Genug gedacht.</p>
<hr style="width: 100%; height: 2px;" />Sie werden bemerkt haben, dass in diesem Artikel das „Märchen von Schnüffelbärchen und Rüffelschweinchen“ mit keinem einzigen Wort erwähnt worden ist. Dies kann als ziemlich sicheres Zeichen gelten, dass wir uns nicht mehr mit diesem Thema beschäftigen werden. Wir wünschen noch einen schönen Tag.</p>
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		<title>Das Märchen von Schnüffelbärchen und dem Rüffelschweinchen (dritter Versuch)</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2001 10:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[  Der dritte und letzte Teil der Schnüffelbärchen-Texte. Dieser Teil erschien allerdings nicht in der Schülerzeitung. Warum, ist mir nicht mehr klar, zumal hier eine elementare Regel auf den Kopf gestellt wird: Die Überschrift kommt erst sehr, sehr spät. Möglich, dass es daran lag. Rauchschwaden krochen in kleinen Kringeln aus dem Aschenbecher heraus. Ursprünglich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Der dritte und letzte Teil der <a href="/?p=47">Schnüffelbärchen</a>-<a href="/?p=53">Texte</a>. Dieser Teil erschien allerdings nicht in der Schülerzeitung. Warum, ist mir nicht mehr klar, zumal hier eine elementare Regel auf den Kopf gestellt wird: Die Überschrift kommt erst sehr, sehr spät. Möglich, dass es daran lag.</p>
<p><span id="more-1306"></span></p>
<hr />
Rauchschwaden krochen in kleinen Kringeln aus dem Aschenbecher heraus. Ursprünglich hatte er nie vorgehabt zu rauchen, aber nun musste er sich irgendwie beruhigen. Die letzten Monate hatten hart an seinen Nerven gezehrt. Nicht nur, dass er als Chefredakteur einer Schülerzeitung versuchen musste, irgendwie halbwegs interessante Artikel in die nächste Ausgabe zu bringen, inzwischen hatte ein einzelner Artikel schon mehrere Entlassungen gefordert und es gab praktisch keinen Leser mehr, der verstand, was da eigentlich vor sich ging. Kurzum, er war geschafft. Geschafft von den schlaflosen Nächten, geschafft von den Vorwürfen der Leser, geschafft von den unsäglich untalentierten Redakteuren (mich eingeschlossen), geschafft vom Geschafftsein.</p>
<p>Wieder einmal dachte er über die Zukunft dieses fast schon tödlichen Artikels nach: „Warum kann dieser Artikel nicht einfach ein Artikel sein wie jeder andere und nach der Veröffentlichung Veröffentlichung sein?“ dachte er. „Warum kann dieser Artikel nicht einfach ein Artikel sein wie jeder andere und nach der Veröffentlichung Veröffentlichung sein?“ sagte er, denn er sagte immer, was er dachte. „Warum?“ stammelte er. Keine Antwort. „WARUM?“ brüllte er. Wieder keine Antwort. „warum?“ flüsterte er. Auch diesmal keine Antwort, da schließlich schon beim Brüllen keiner zugehört hatte. Und da fing er an zu weinen. Es war nicht ein Weinen, bei dem Tränen flossen, vielmehr ein Weinen, mit dem er klarstellte, dass er völlig verzweifelt war. Zwei Versuche, einen nicht gerade besonderen, sondern vielmehr einen völlig unnötigen Artikel in diese Zeitung zu bringen, waren erfolglos gescheitert und hatten ihm fast den Verstand gekostet. Jeder normale Mensch hätte kapituliert und gesagt: „Nein, ich bringe diesen dummen Artikel nicht in die nächste Ausgabe – werde ihn in überhaupt keine Ausgabe mehr bringen, so wahr ich hier stehe, mein rosa Tüllkleid nicht zwickt und ich meinen Finger endlich aus dem Nasenloch bekomme.“ Doch er saß und so konnte er diesen Satz nicht sagen, Stattdessen sagte er etwas, das später wohl nie in die Geschichte eingehen wird: „Entweder kommt dieser Artikel in unter die Druckerpresse oder ich!“ Er konnte noch nie Versprechen halten.</p>
<p>Es war ein harter Kampf, aber endlich: Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen brachte er den Artikel in die Druckererei und es gelang ihm tatsächlich ihn zu layouten:</p>
<h3>Das Märchen von Schnüffelbärchen und dem Rüffelschweinchen (dritter Versuch)</h3>
<p><em>Es war einmal eine Königstochter, die hatte Augen wie ein treues Pferd und Beine wie ein junger grüner Frosch. Und wie sie so wieder einmal durch den Schlossgarten hoppelte, da…</em></p>
<p>Doch unerwartet fiel ihm auf, was ihm vorher noch nicht in dieser eindringlichen Schrecklichkeit aufgefallen war. Einer seiner völlig verblödeten Redakteure (nämlich ich) hatte es wirklich geschafft, diese ganze Seite mit einer völlig sinnlosen und vor allem falschen Vorgeschichte zu füllen. Nun reichte es ihm. Nun werde er endlich ein Machtwort, ein Schlusswort sprechen. Und wie er, sich anfangs noch völlig sicher, aber sich nach und nach immer klarer werdend, dass diese unsägliche Geschichte wieder einmal nur Scherereien gebracht hatte, entschlossen wie noch nie rief: „Schluss!“, da waren schon wieder mehrere Zeilen beschrieben, die im Grunde schon für den Rest der Geschichte gereicht hätten. Tja, Pech gehabt.</p>
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		<title>Holy Smoker</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2001 23:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine ganz persönliche Anti-Raucherkampagne, die nachgewiesenermaßen niemanden vom Rauchen abgehalten hat. Aber es hat in diesem Fall viel Lob von Rauchern gegeben – was auch immer ich davon halten soll… Ach ja: Auch hier wieder einmal ein abstürzendes Flugzeug im Jahr des 9.11. Was immer das heißen mag. Holy Smoker Hier muss einmal eine Lanze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine ganz persönliche Anti-Raucherkampagne, die nachgewiesenermaßen niemanden vom Rauchen abgehalten hat. Aber es hat in diesem Fall viel Lob von Rauchern gegeben – was auch immer ich davon halten soll…</p>
<p>Ach ja: Auch hier wieder einmal ein abstürzendes Flugzeug im Jahr des 9.11. Was immer das heißen mag.</p>
<p><span id="more-58"></span></p>
<h3>Holy Smoker</h3>
<p>Hier muss einmal eine Lanze für die Raucher gebrochen werden. Von vorurteilbehaften Gesundheits-Magazinen und neidischen Nichtrauchern bestialischst diskriminiert, können diese missverstandenen Wesen kaum mehr ein normales Leben führen. Aber trotz aller Verunglimpfungen gilt immer noch: Raucher sind einfach göttlich. Sie sind wohl die beneidenswertesten Menschen, die es überhaupt gibt, denn…</p>
<ul>
<li>Sie haben einfach die besten Aufreißersprüche. Schon allein „Hast du Feuer?“ ist schlicht phänomenal!</li>
<li>Nur sie sind die perfekten Kapitalisten: geben viel Geld für etwas vollkommen Sinnloses aus, das sie letztendlich noch umbringt.</li>
<li>Sie sind einfach so sozial: Einer raucht und fünf andere bekommen noch etwas ab.</li>
<li>Revolutionär wie die 68er: Es steht zwar überall ein mehr als freundlich gemeinter Hinweis des Gesundheitsministers, aber keiner hält sich daran.</li>
<li>Sie sind unglaublich weitsichtig: Durch ihren ständigen Ausstoß von Schwermetallen verstärken sie gezielt den Treibhauseffekt, sodass wir bald nicht mehr auf künstliche Energiequellen angewiesen sein werden.</li>
<li>Nur sie werden die beliebtesten US-Präsidenten. Zumindest bei Praktikantinnen.</li>
<li>Einzig sie sorgen für ein funktionierendes Versicherungssystem. Ohne sie läge die Lebenserwartung bei weit über 100 Jahren und keine Versicherung würde mehr Lebensversicherungen abschließen.</li>
<li>Denken wir doch nur an all die berühmten Indianer mit ihrer Friedenspfeife: Sitting Bull, Winnetou, … . Und jetzt sind sie alle tot.</li>
<li>Hat Britney Spears jemals öffentlich geraucht? Nein. Ist sie in der Gesellschaft akzeptiert? Nein. Sehen Sie?</li>
<li>Raucher haben immer Zeit für eine Zigarette, wenn sie eine brauchen. Wenn ich jedes Mal einen Lehrer hätte, wenn ich was lernen will … rein hypothetisch natürlich.</li>
<li>Raucher sind die besten Wissenschaftler. Sie haben das einzig wirksame Mittel gegen Passivrauchen gefunden.</li>
<li>Diese Leute haben einfach ein unglaubliches Selbstbewusstsein. „Natürlich weiß ich, dass ich daran sterben werde. Du wirst vielleicht gar nicht wissen, woran du sterben wirst!“ Das ist dann doch ganz schön beunruhigend.</li>
<li>Sie fangen an zu rauchen, ohne einen bestimmten Grund zu haben. Jeder Lehrer betet dafür, dass sie das gleiche Interesse für seinen Unterricht haben.</li>
<li>Jeder würde protestieren bei dem Gedanken, in eine kleine Ecke gesteckt zu werden. Die Raucher dagegen kämpfen regelrecht für ihre Raucherecke.</li>
<li>Stellen Sie sich nur eine wunderbar gebaute Frau mit einer Zigarre im Mund vor. Boah! Jetzt muss man nur noch versuchen, den Reizhusten zu unterdrücken.</li>
<li>Raucher haben ja so recht: Man muss alles einmal ausprobiert haben. Genau! Und morgen lass ich mein Flugzeug abstürzen.</li>
</ul>
<p>Sicherheitshalber sollte ich es erwähnen, einfach weil 110% der Menschen unserer Schule rauchen: Dieser Artikel zielt gegen niemanden persönlich, nur gegen die an sich völlig irrationale Handlung des Rauchens. Und falls Sie die Ironie in den oberen Punkten nicht erkannt haben: das ist natürlich ein weiterer bewundernswerter Nebeneffekt, der das Rauchen mit sich bringt.</p>
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		<title>Geheime Machenschaften an Berliner Elite-Schule exklusiv aufgedeckt!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2001 23:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen BILD-Parodie, ein bisschen brutale Realität… Wahrscheinlich das einzige Mal, dass ich Schulinterna und blödes Rumgeschreibe vereinen konnte. Geheime Machenschaften an Berliner Elite-Schule exklusiv aufgedeckt! In letzter Zeit erschütterte eine Welle roter Gewalt das Leben an der Oberschule an der Weide. Wie nie zuvor gelang es den Drahtziehern der Aktion ihre Aktion so geheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen BILD-Parodie, ein bisschen brutale Realität…</p>
<p>Wahrscheinlich das einzige Mal, dass ich Schulinterna und blödes Rumgeschreibe vereinen konnte.</p>
<p><span id="more-57"></span></p>
<h3><span style="font-weight: bold;">Geheime Machenschaften an Berliner Elite-Schule exklusiv aufgedeckt!</span></h3>
<p><span style="font-weight: bold;">In letzter Zeit erschütterte eine Welle roter Gewalt das Leben an der Oberschule an der Weide. Wie nie zuvor gelang es den Drahtziehern der Aktion ihre Aktion so geheim wie nur möglich zu halten. </span><br />
Schon vor einiger Zeit fiel die mutmaßliche Musiklehrerin (Name ist der Redaktion bekannt) mit ihrem ziemlich eigenwilligen Aussehen auf. Sie färbte, ob Absicht oder Unfall sei dahin gestellt, ihre Haare mit einem fast schon signalfarbigen Rot. „Aha“, dachte ganz Berlin, mehr aber erst einmal nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Doch nun folgte die eigentliche Fast-schon-Sensation.</span> Denn wollte die einzige Musiklehrerin dieser vom Schicksal gezeichneten Schule (Name, wie bereits gesagt, der Redaktion bekannt) verständlicherweise auf sich und ihr Fach aufmerksam machen (Werbetext des Haarfärbemittels: „Machen Sie auf sich und Ihr Fach aufmerksam!“), färbte auch Frau K (Jo, die ihren Namen kennen wir auch) unter bisher nicht geklärten Beweggründen ihre Haare fleckenweise rot.<br />
Frau K (die selbe wie im Satz davor) dürfte sich keineswegs benachteiligt fühlen, schließlich ist sie mit ihren Fächern ausreichend in das Leben dieser Schule integriert. Außerdem darf sie auch mal die Essenaufsicht übernehmen, die eine anerkannte Mutprobe im Kollegium darstellt. Für ihre Rotfärberei gibt es, abgesehen vielleicht von einer verlorenen Wette, keinen vernünftigen Grund. Vielmehr dürfte sie sich mit dieser Tat nur ins Verderben stürzen – bald wird sie das gesamte Lehrerkollegium wohl nur noch mit „Frau Fliegenpilz“ beleidigen. An sich nicht einmal schlecht gewählt – als Biologie-Lehrerin…</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Trotz dieser erschütternden Brandmarkung findet sie anscheinend Sympathisantinnen:</span> Schon mit ihrer Ich-teil-euch-zwar-Arbeitsblätter-aus-nehm-sie-euch-dann-aber-wieder-weg-Aktion sorgte Frau S1 (auch deren Name ist der omnipotenten Redaktion bekannt) für Unverständnis. Und nun haben auch sie und Frau S2 (eine andere, aber trotzdem schuldig) sich zur Rote-Haare-Kampagne bekannt, das aber aufgrund ihrer dunklen Haare kaum erkennbar ist. Ob nun potenzielle Absicht oder nicht – hier können Sie wirklich dem guten Augenmerk der „PeSt“-Redaktion danken.</p>
<p>Soviel an Fakten bisher.</p>
<p>Aber wir wären nicht die Zeitung mit den vier großen Buchstaben, wenn wir nicht schon die Antworten auf alle Fragen hätten. Und auch diesmal hat uns nicht das journalistisch-investigative Naturtalent verlassen. Aber wir sind ja nicht blöd. Also werden wir auch weiterhin zur wissenden Minderheit gehören und das Geheimnis für uns behalten. (Das Ganze hat hoffentlich nichts damit zu tun, dass man bei solchen Schülern graue Haare bekommen soll.)</p>
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		</item>
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		<title>Das Märchen von Schnuffelbärchen und dem Rüffelschweinchen (zweiter Versuch)</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2001 19:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albernheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die konsequente Weiterentwicklung des 1. Teils: Wieder einige Monty-Python-Bezüge (völlig sinnlose Gespräche, „nudge, nudge“, „Das ist jetzt sehr albern“), aber auch eigene Ideen. Dass der Leser die Handlung so direkt beeinflusst, ist mir auch bis jetzt nicht untergekommen ;) Und man beachte den Verweis auf Zacharias R., meinen eigenen Auftritt (unter meinem Kürzel 2S) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die konsequente Weiterentwicklung des <a href="/?p=47">1. Teils</a>: Wieder einige Monty-Python-Bezüge (völlig sinnlose Gespräche, „nudge, nudge“, „Das ist jetzt sehr albern“), aber auch eigene Ideen. Dass der Leser die Handlung so direkt beeinflusst, ist mir auch bis jetzt nicht untergekommen ;)</p>
<p>Und man beachte den Verweis auf <a href="/?p=45">Zacharias R.</a>, meinen eigenen Auftritt (unter meinem Kürzel 2S) und meine seltsame Affinität zu abstürzenden Flugzeugen einige Monate vor dem 11.9.2001.</p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<h3>Das Märchen von Schnuffelbärchen und dem Rüffelschweinchen (zweiter Versuch)</h3>
<p><span style="font-style: italic;">Werte Leser! </span><br style="font-style: italic;" /></p>
<p><span style="font-style: italic;">Nachdem es in der letzten Ausgabe zu mehreren Schwierigkeiten mit diesem Artikel kam werden wir es diesmal noch einmal versuchen. Einerseits bearbeitet nun ein anderer Redakteur diesen Artikel, andererseits ist dies auch eine Weltpremiere: Zum ersten Mal dürfen SIE, der Leser, diese Geschichte selbst beeinflussen und somit weitere Probleme vermeiden. </span></p>
<p>Leser1: Wie soll denn das funktionieren?</p>
<p><span style="font-style: italic;">Sie haben es eben schon vorgemacht — sich einfach während der Erzählung melden und schon werden Sie interaktiv! </span></p>
<p>Leser1: Ja schon. Aber eigentlich ist das völlig unmöglich, denn der Artikel wurde schon vor einiger Zeit gedruckt und vor noch längerer Zeit geschrieben. Der Leser kann den Artikel einfach nicht beeinflussen, vollkommen unmöglich eben. Sehen Sie nur mich, ich bin zum Beispiel gar keine reale Person, sondern nur aus den spinnerten Phantasien eines…</p>
<p><span style="font-style: italic;">Schnauze! Werte Leser, freuen Sie sich nun auf „Das Märchen von Schnuffelbärchen und dem Rüffelschweinchen“! </span></p>
<p>Leser2: Ist ja toll, das funktioniert ja wirklich! Oh, entschuldigen Sie bitte die Störung!</p>
<p><span style="font-style: italic;">Das Märchen von Schnuffelbärchen und dem Rüffelschweinchen … </span></p>
<p>Leser3: Wer hat sich denn diesen bekloppten Titel ausgedacht? Ich will doch stark hoffen, dass die eigentliche Geschichte einen höheren Anspruch aufweist, als dieser Titel vermuten lässt, sonst werde ich nämlich mein Geld zurückfordern.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Doch, doch. Warten Sie’s nur ab. </span></p>
<p><span style="font-style: italic;">Also, Es war einmal… </span></p>
<p>Leser4: Was möchten Sie eigentlich damit ausdrücken? Ist es mehr die formelhaft benutzte Einleitung eines typischen Märchens? Oder vielleicht eher ein Zeugnis dafür, dass Ort und Zeit im Laufe der Zeit verloren gingen, sie aber nicht wichtig für die Geschichte an sich sind? Ist es wohl sogar ein Gleichnis für unser Leben, in dem zu viele Dinge vergehen, als dass man sich ihrer erfreuen, sie überhaupt bewusst erleben kann?</p>
<p><span style="font-style: italic;">Öh,… ja. Also, Es war einmal eine Königstochter… </span></p>
<p>Leser5: Eine Königstochter? War sie jung, also nicht älter als 23?</p>
<p><span style="font-style: italic;">Mmmh. Tja, nehme ich mal an. </span></p>
<p>Leser5: Und? Hatse schon nen Freund? Na, Sie wissen schon, wissen schon, nudge, nudge.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Nein, noch nicht. Aber… </span></p>
<p>Leser5: Auf was für Typen stehtse so? Auf son Zacharias R.-Typ?</p>
<p><span style="font-style: italic;">Ja! Jetzt reicht es aber! Keine weiteren Fragen zu diesem Thema! Also, Es war einmal eine Königstochter,… </span></p>
<p>Leser6: Ähh,</p>
<p><span style="font-style: italic;">Was ist denn nun schon wieder? </span></p>
<p>Leser6: Nee, ich würd jetzt nur gerne mal wissen, was das so für’n König war. War er immer lieb zu seinen Untertanen, hat auch mal Kritik vertragen können und so was eben…</p>
<p><span style="font-style: italic;">Was soll denn das jetzt? </span></p>
<p>Leser6: War ja nur ne Frage…</p>
<p><span style="font-style: italic;">Also, Es war einmal eine Königstochter, die hatte Augen wie… </span></p>
<p>Leser2: Entschuldigen Sie bitte…</p>
<p><span style="font-style: italic;">JA? </span></p>
<p>Leser2: Ich wollte nur mal sagen, dass ich mal aufs Klo muss.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Ja, dann gehen Sie doch. Also,… </span></p>
<p>Leser2: Ich will ja nur nicht, dass das gleich an die große Glocke gehängt wird, versprechen Sie das?</p>
<p><span style="font-style: italic;">Ja, ja. Also, Es war einmal eine Königstochter, die hatte Augen wie ein treues Pferd… </span></p>
<p>Leser7: Es gibt doch gar keine treuen Pferde.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Häh? </span></p>
<p>Leser7: Ja, die täuschen einem das nur vor, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Ganz raffiniert, musste ich selbst mal erfahren.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Das war eben ein besonderes Pferd. Also, Es war einmal eine Königstochter, die hatte Augen wie ein treues Pferd und Beine wie ein junger grüner Frosch… </span></p>
<p>Leser8: Das wirkt wie eine ganz seltsame Mutation. Eigentlich dürfte die aber nicht mehr leben. Ich war da nämlich mal in soner Ausstellung, da waren ganz viele eklige Mutationen ausgestellt. Die sind aber alle schon sehr früh gestorben, weil auch immer lebenswichtige Organe betroffen waren. Hier wäre das schon rein anatomisch…</p>
<p>Leser2: Ich bin wieder da!</p>
<p>Leser8: Ach, vom Klo zurück?</p>
<p>Leser2: Das wollten Sie doch nicht weitererzählen!</p>
<p><span style="font-style: italic;">Habe ich auch gar nicht. Liebe Leser, habe ich davon erzählt? </span></p>
<p>Alle: NEIN!</p>
<p><span style="font-style: italic;">Dann wäre das ja auch geklärt. Also, Es war einmal eine Königstochter, die hatte Augen wie ein treues Pferd und Beine wie ein junger grüner Frosch. Und wie sie so wieder einmal… </span></p>
<p><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">2S: Um das ein für alle mal klar zu stellen: Mein Kürzel steht nicht für Sabrina Setlur. Vielen Dank! </span></p>
<p><span style="font-style: italic;">(Seufzer) …durch den Schlossgarten hoppelte, da… </span></p>
<p>Leser1: Ja?</p>
<p>Leser2: Ja?</p>
<p>Leser3: Ja?</p>
<p>Leser4: Ja?</p>
<p>Leser5: Ja?</p>
<p>Leser6: Ja?</p>
<p>Leser7: Ja?</p>
<p>Leser8: Ja?</p>
<p><span style="font-style: italic;">Nun, was glauben Sie, was passierte da? </span></p>
<p>Leser9: Da kam ganz plötzlich Rambo und mähte alles nieder. TÄTÄTÄTÄTÄ! Und es stürzte eine Boing ab und explodierte. BUUUHM! Und überall war dieses Blut und…</p>
<p><span style="font-style: italic;">Och nö, das ist jetzt sehr albern. Sofort aufhören!</span></p>
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