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	<title>Story°Teller &#187; Gedichte</title>
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	<description>Ein Lyrisches Ich tischt auf</description>
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		<title>Oh S-Bahn, where art thou?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass: Die ganzen Probleme der S-Bahn sind einfach nur noch eine Tragödie shakespearscher Ausmaße.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlass: Die ganzen Probleme der S-Bahn sind einfach nur noch eine Tragödie shakespearscher Ausmaße. Alle in der Anglistik Bewanderten mögen mir bitte verzeihen: It’s just style!<br />
<span id="more-1768"></span></p>
<h3>Oh S-Bahn, where art thou?</h3>
<p>Oh S-Bahn, where art thou?<br />
What have they done to thee<br />
That thou feelest such a pain<br />
And that the spirit of yours<br />
Just drifted away unseen?</p>
<p>Now you layest there so dead<br />
And I blink away a tear for thee.<br />
’Twas a joyful time that we had.<br />
But alas! It was not meant to be.<br />
So I’ll go, as you can’t without Strom.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schon abgeschrieben (KW 48)</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 12:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ein Wochenrückblick – diesmal auf etwas, was eigentlich ein Null-Ereignis war und es doch nicht ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ein Wochenrückblick – diesmal auf etwas, was eigentlich ein Null-Ereignis war und es doch nicht ist.<br />
<span id="more-1762"></span></p>
<h3>Schon abgeschrieben (KW 48)</h3>
<p>Einst hatten Lügner lange Nasen und lange Beine,<br />
heute haben sie, so scheint es, eher Langeweile.<br />
Sie denken sich dann ein Buch aus, ganz neu, und zwar<br />
geht es darin um Reue, wie nicht alles erfunden war.</p>
<p>Am Körper mehr an Gewicht, im Haar weniger schmierig,<br />
sieht man’s ihm dann an: ach, der hat’s schon schwierig.<br />
Er spinnt wieder Illusionen, sei nicht mächtig wie ein Berg,<br />
lechzt nach Aufmerksamkeit – und ist bloß ein Guttenzwerg.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die alte Leier vom Verfassungsschutz (KW 46/2011)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/die-alte-leier-vom-verfassungsschutz-kw-462011/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 10:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine neue Reihe wächst — jetzt schon die zweite Woche in Folge! Die alte Leier vom Verfassungsschutz (KW 46/2011) Wir schützen die Verfassung, weil wir sie so lieben. Wir schützen die Verfassung vor Blendern und vor Dieben, vor allen, die sich gegen sie erheben – kann man immer wieder mal erleben. Weil sie die Verfassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine neue Reihe wächst — jetzt schon die zweite Woche in Folge!<br />
<span id="more-1743"></span></p>
<h3>Die alte Leier vom Verfassungsschutz (KW 46/2011)</h3>
<p>Wir schützen die Verfassung,<br />
weil wir sie so lieben.</p>
<p>Wir schützen die Verfassung<br />
vor Blendern und vor Dieben,<br />
vor allen, die sich gegen sie erheben –<br />
kann man immer wieder mal erleben.</p>
<p>Weil sie die Verfassung nicht so lieben,<br />
müssen wir sie immer infiltrieren.<br />
Wissen wir nicht alles von ihnen,<br />
müssen wir mit ihnen paktieren<br />
und mithelfen, wenn sie sich erheben<br />
gegen die Verfassung, die wir lieben.</p>
<p>Weil wir sie so lieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaft (KW 45/2011)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/wirtschaft-kw-452011/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 21:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal schauen, ob’s klappt: Am Ende jeder Woche will ich eben jene Woche durch die poetische Mühle drehen, egal welche Ereignisse, wie global oder lokal sie auch sein mögen. Also — los geht’s mit einer recht einfachen Übung… Wirtschaft (KW 45/2011) Die Wirtschaft ist angeschlagen und steht nicht mehr auf, Schreckliche Probleme hat sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal schauen, ob’s klappt: Am Ende jeder Woche will ich eben jene Woche durch die poetische Mühle drehen, egal welche Ereignisse, wie global oder lokal sie auch sein mögen. Also — los geht’s mit einer recht einfachen Übung…<br />
<span id="more-1734"></span></p>
<h3>Wirtschaft (KW 45/2011)</h3>
<p>Die Wirtschaft ist angeschlagen und steht nicht mehr auf,<br />
Schreckliche Probleme hat sie mit dem Wirtschaftskreislauf.<br />
Aber bevor sie nun nimmt noch mehr Schaden,<br />
Ruft man die Ärzte, die sie doch verdorben haben.</p>
<p>Haben diese das Leiden festgestellt,<br />
Halten sie die Hände auf: Das kostet Geld.<br />
Billig wird’s nicht, die Patientin zu beleben,<br />
Aber für sie geben wir gern, ja wir geben!</p>
<p>Doch merkten wir allzu schnell: Wir wurden angeschmiert!<br />
Wurden ja bei all der Sorge die falschen Ärzte engagiert –<br />
Wissen nichts vom Bekämpfen der Ursache von Symptomen,<br />
Sondern sind Experten einzig bei Schönheitsoperationen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>bitter</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/bitter/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2011/bitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 22:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Da stelle ich beim Blättern in meinem Notizheftchen zwei Dinge fest: 1.: Es ist schon fast voll; zum Glück liegt das nächste schon bereit. 2.: Einige Dinge darin sind untergegangen, gerade wenn ich sie schnell unterwegs geschrieben habe. So auch das hier, das ich dabei wieder entdeckt habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da stelle ich beim Blättern in meinem Notizheftchen zwei Dinge fest: 1.: Es ist schon fast voll; zum Glück liegt das nächste schon bereit. 2.: Einige Dinge darin sind untergegangen, gerade wenn ich sie schnell unterwegs geschrieben habe. So auch das hier, das ich dabei wieder entdeckt habe.</p>
<p><span id="more-1720"></span></p>
<h3>bitter</h3>
<p>Es ist Bitterkeit<br />
die bleibt.<br />
wenn wir uns aus dem Wege<br />
gehen.<br />
wir uns nicht in die Augen<br />
schauen.<br />
uns nichts zu sagen<br />
haben.</p>
<p>Es ist Bitterkeit<br />
die bleibt.<br />
wenn die Zeit der Schönheit<br />
vorbei.<br />
und nicht mehr zählt,<br />
was war.<br />
nicht mehr zueinander<br />
lächeln<br />
nur beschimpfen, dann<br />
war’s das.</p>
<p>Es ist Bitterkeit,<br />
und sie bleibt.<br />
Es tut mir leid.</p>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es ist Bitterkeit</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">die bleibt.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wenn wir uns aus dem Wege</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">gehen.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wir uns nicht in die Augen</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">schauen.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">uns nichts zu sagen</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">haben.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es ist Bitterkeit</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">die bleibt.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wenn die Zeit der Schönheit</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">vorbei.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und nicht mehr zählt,</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">was war.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wir nicht mehr zueinander</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">lächeln</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">nur noch beschimpfen, dann</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">war’s das.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wenn Verständnis trifft</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">auf Hass</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">dann ist es Bitterkeit.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und sie bleibt.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es tut mir leid.Es ist Bitterkeit</div>
<p>die bleibt.</p>
<p>wenn wir uns aus dem Wege<br />
gehen.<br />
wir uns nicht in die Augen<br />
schauen.<br />
uns nichts zu sagen<br />
haben.</p>
<p>Es ist Bitterkeit<br />
die bleibt.<br />
wenn die Zeit der Schönheit<br />
vorbei.<br />
und nicht mehr zählt,<br />
was war.<br />
wir nicht mehr zueinander<br />
lächeln<br />
nur noch beschimpfen, dann<br />
war’s das.</p>
<p>Wenn Verständnis trifft<br />
auf Hass<br />
dann ist es Bitterkeit.<br />
Und sie bleibt.<br />
Es tut mir leid.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Morbide Wendungen</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/morbide-wendungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 21:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal gibt’s zum ersten Mal die drei großen Wörter in einem Gedicht von mir. Aber eigentlich geht es um Redewendungen. Und das Ende kommt vielleicht etwas schnell, aber was soll’s… Morbide Wendungen Ich liebe dich abgrundtief. Und hasse dich aus vollstem Herzen. Doch kann ich dich ums verrecken nicht verlassen. Fragt sich nur: Wessen Verrecken?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal gibt’s zum ersten Mal die drei großen Wörter in einem Gedicht von mir. Aber eigentlich geht es um Redewendungen. Und das Ende kommt vielleicht etwas schnell, aber was soll’s…</p>
<p><span id="more-1713"></span></p>
<h3>Morbide Wendungen</h3>
<p>Ich liebe dich<br />
abgrundtief.</p>
<p>Und hasse dich<br />
aus vollstem Herzen.</p>
<p>Doch kann ich dich<br />
ums verrecken<br />
nicht verlassen.</p>
<p>Fragt sich nur:<br />
Wessen Verrecken?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sehen</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/sehen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 22:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[nabelschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Das habe ich vor einem Monat in der S-Bahn geschrieben und wenn ich ganz ehrlich bin: Ich weiß gar nicht mehr, warum. Was ja auch wieder zum Thema des Gedichts passt, ganz unfreiwillig… Sehen Mit weit geschlossenen Augen blickte er hinaus in die Welt. Dort erkannte er was er alles tat und warum verstand er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das habe ich vor einem Monat in der S-Bahn geschrieben und wenn ich ganz ehrlich bin: Ich weiß gar nicht mehr, warum. Was ja auch wieder zum Thema des Gedichts passt, ganz unfreiwillig…</p>
<p><span id="more-1708"></span></p>
<h3>Sehen</h3>
<p>Mit weit geschlossenen Augen blickte er<br />
hinaus in die Welt. Dort erkannte er<br />
was er alles tat und warum verstand er<br />
endlich auch. Die Zukunft, so begriff er,<br />
liegt in meiner Hand, also ging er<br />
los, um sich dorthin zu schlagen, was er<br />
sah, zum Horizont. Dort kneifte er<br />
die Augen auf, denn geblendet war er<br />
von der Dunkelheit, die ihn umfing.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sommer, so scheint’s</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/sommer-wies-scheint/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 20:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[  Das Gedicht, das mir ursprünglich in den Kopf gekommen ist, war dann doch nicht so toll, wie ich erst gedacht hatte. Aus Frust habe ich dann mal eben das hier geschrieben. So. Sommer, so scheint’s Der Sommer, wieder mal. Den all die Dichter preisen Und ihn in ihren Versen schmeicheln. Ihn himmiglich besingen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Das Gedicht, das mir ursprünglich in den Kopf gekommen ist, war dann doch nicht so toll, wie ich erst gedacht hatte. Aus Frust habe ich dann mal eben das hier geschrieben. So.</p>
<p><span id="more-1687"></span></p>
<h3>Sommer, so scheint’s</h3>
<p>Der Sommer, wieder mal.<br />
Den all die Dichter preisen<br />
Und ihn in ihren Versen schmeicheln.<br />
Ihn himmiglich besingen und<br />
Prächtig seine Farbigkeit zum Klingen bringen.<br />
Welch Jauchzen und Hollderadileben<br />
Ist da quer durchs ausgelassene Menschenmeer zu vernehmen!<br />
Ja, wer kann sich diesem Elysium, so honiglich, denn noch entziehen?<br />
Ich kann’s.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Er</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/er/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2011/er/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 21:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://storyteller.adwebture.de/2011/er/</guid>
		<description><![CDATA[Kann das schon als persönliche Diffamierungskampagne durchgehen? Ich hoffe nicht. Nennen wir es doch ein poetisches Kunstwerk! Apropos: Es lässt sich relativ leicht “er” mit “sie” ersetzen, das Gedicht ist also zu fast 100% recyclefähig! Er Er. Er ist die Langeweile in Person und Er hat nen grauen Pulli an. Er kennt nicht viele Gesichtsausdrücke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann das schon als persönliche Diffamierungskampagne durchgehen? Ich hoffe nicht. Nennen wir es doch ein poetisches Kunstwerk! Apropos: Es lässt sich relativ leicht “er” mit “sie” ersetzen, das Gedicht ist also zu fast 100% recyclefähig!</p>
<p><span id="more-1633"></span><br />
<h3>Er</h3>
<p>Er.</p>
<p>Er ist die Langeweile in Person und   <br />Er hat nen grauen Pulli an.    <br />Er kennt nicht viele Gesichtsausdrücke,    <br />Er wählt nur zwischen an und aus.    <br />Er trägt nen Dreitagebart, weil    <br />Er sich langweilt, wenn er in den Spiegel schaut.    <br />Er hat seine Qualitäten tief versteckt, doch    <br />Er hat keine Lust mehr, sie zu suchen.    <br />Er gähnt, wenn er müde ist, doch    <br />Er gähnt meistens aus Gewohnheit.    <br />Er fällt manchmal in tiefen Schlaf, wenn    <br />Er über sein Lieblingsthema spricht.    <br />Er hat einen festen Tagesablauf und    <br />Er nennt es planen, nicht leben.    <br />Er ist die Langeweile in Person und    <br />Er hat dein Herz gewonnen.</p>
<p>Er?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Augaustausch</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/augaustausch/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2011/augaustausch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 14:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://storyteller.adwebture.de/?p=1628</guid>
		<description><![CDATA[Und hier ein kleines Stück mit einer kleinen Pointe am Schluss. Was ich jetzt natürlich ankündige in der Hoffnung, dass jemand bis dahin liest… Augaustausch Schaute ich mit deinen Augen anstelle von den meinen, könnte ich all das anschauen, was du auch siehst mit deinen. Dein erster Blick am Morgen, was könnte der mir sagen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier ein kleines Stück mit einer kleinen Pointe am Schluss. Was ich jetzt natürlich ankündige in der Hoffnung, dass jemand bis dahin liest…</p>
<p><span id="more-1628"></span></p>
<h3>Augaustausch</h3>
<p>Schaute ich mit deinen Augen<br />
anstelle von den meinen,<br />
könnte ich all das anschauen,<br />
was du auch siehst mit deinen.</p>
<p>Dein erster Blick am Morgen,<br />
was könnte der mir sagen?<br />
Welch Bilder und auch Sorgen<br />
kämen denn da zum Tragen?</p>
<p>Wenn du dann spazieren gehst –<br />
Sind es Menschen mit Tieren<br />
oder Blumen, die du siehst,<br />
das würde mich interessieren.</p>
<p>Wen betrachtest du schließlich<br />
ohne es zu berichten:<br />
gern wäre es nämlich ich,<br />
auf den sich deine Blicke richten.</p>
<p>Mehr noch würd’s mich entzücken,<br />
könnt‘ ich mich so selbst anschau’n,<br />
von Haar bis Fuß erblicken.<br />
Ja, das wär‘ unsagbar schön!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Urheberrechtlich geschütztes Werk</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 15:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zur Poesie in Zeiten der Digitalisierung! Dabei steckt hier schon mehr drin als ein paar eingeworfene IT-Begriffe – es geht um die grundsätzliche Frage, wie mit im Netz verbreiteten digitalen Werken umgegangen werden soll und wie belastet das Verhältnis zwischen Urhebern und Konsumierenden sein kann. Wer sich da informieren möchte, kann unter dem Stichwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zur Poesie in Zeiten der Digitalisierung! Dabei steckt hier schon mehr drin als ein paar eingeworfene IT-Begriffe – es geht um die grundsätzliche Frage, wie mit im Netz verbreiteten digitalen Werken umgegangen werden soll und wie belastet das Verhältnis zwischen Urhebern und Konsumierenden sein kann. Wer sich da informieren möchte, kann unter dem Stichwort “Abmahnindustrie” fündig werden. Das ist übrigens nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Apropos: Kennt jemand einen guten IT-Anwalt in der Nähe?<br />
<span id="more-1584"></span></p>
<h3>Urheberrechtlich geschütztes Werk</h3>
<p>Eine Datei gestohlen<br />
hast du mir.<br />
Nicht nur das.<br />
Hast sie weiter gegeben<br />
peer to peer.<br />
So kann das<br />
doch nicht mehr weiter gehen!</p>
<p>Musik kostet Millionen,<br />
nimmst sie dreist.<br />
Nicht nur das.<br />
Verteilst du auch an jeden<br />
MP3.<br />
So kann das<br />
doch nicht mehr weiter gehen!</p>
<p>Werde mir darum holen,<br />
was mir fehlt.<br />
Nicht nur das:<br />
Werde von dir nehmen<br />
all dein Geld.<br />
So kann das<br />
auch schön so weiter gehen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der unbescholtene Schotte</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 22:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein wenig Dadaismus kann doch nicht schaden, oder? Außerdem gibt es hier nicht nur Einblicke in das WG-Leben zweier bekannter Männer und nicht nur eine Moral — nein: Es gibt auch viel Spaß beim lauten Vortragen! Der unbescholtene Schotte Schopenhauer und Chopin, die hatten es schon schön: Einer aß Schokolade, der and’re ne Schote, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein wenig Dadaismus kann doch nicht schaden, oder? Außerdem gibt es hier nicht nur Einblicke in das WG-Leben zweier bekannter Männer und nicht nur eine Moral — nein: Es gibt auch viel Spaß beim lauten Vortragen!</p>
<p><span id="more-1557"></span></p>
<h3>Der unbescholtene Schotte</h3>
<p>Schopenhauer und Chopin,<br />
die hatten es schon schön:<br />
Einer aß Schokolade, der and’re ne Schote,<br />
so schwoften sie auf ihrer Kolchose.</p>
<p>Bis Chopin seine Schorle nem Schotten schenkte –<br />
Schockschwerenot! So dachte Schopenhauer<br />
und fand’s mehr als verschroben von Chopin.<br />
Denn der schob ne ziemliche <span lang="fr-FR">Chose</span>:<br />
<span lang="fr-FR">Chapeau</span>, charmanter Schotte! rief er;<br />
Schopenhauer, scholastisch gebildet,<br />
fand solches nicht gerade koscher<br />
und schüttete sich seine Apfelschorle<br />
bis zum letzten Schluck in den Schlund.</p>
<p>Schon schlimm, wie so sich Schopenhauer<br />
vom unbescholtenen Schotten abschottete.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Schopenhauer und Chopin,<br />
die hatten es schon schön:<br />
Einer aß Schokolade, der and’re ne Schote,<br />
so schwoften sie auf ihrer Kolchose.</p>
<p>Bis Chopin seine Schorle nem Schotten schenkte –<br />
Schockschwerenot! So dachte Schopenhauer<br />
und fand’s mehr als verschroben von Chopin.<br />
Denn der schob ne ziemliche <span lang="fr-FR">Chose</span>:<br />
<span lang="fr-FR">Chapeau</span>, charmanter Schotte! rief Chopin;<br />
Schopenhauer, scholastisch gebildet,<br />
fand solches nicht gerade koscher<br />
und schüttete sich seine Apfelschorle<br />
einsam schluchzend in den Schlund.</p>
<p>Schon schlimm, wie sich Schopenhauer so<br />
vom unbescholtenen Schotten abschottete.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Axolotl Roadkill*</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2010/axolotl-roadkill/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[parodie]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, ich hänge mich nicht an eine breite Diskussion der Kulturkritik und das auch noch einige Wochen zu spät. Ich setze nur einfach eine Überschrift in einen neuen Kontext. Und das ist doch wohl erlaubt. Oder nicht? Axolotl Roadkill* *Copy and Paste Copy and Paste Fenster geht auf Fenster geht zu Copy and Paste Copy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich hänge mich nicht an eine breite Diskussion der Kulturkritik und das auch noch einige Wochen zu spät. Ich setze nur einfach eine Überschrift in einen neuen Kontext. Und das ist doch wohl erlaubt. Oder nicht?<br />
<span id="more-1423"></span></p>
<h3>Axolotl Roadkill*</h3>
<p>*Copy and Paste<br />
Copy and Paste</p>
<p>Fenster geht auf<br />
Fenster geht zu</p>
<p>Copy and Paste<br />
Copy and Paste</p>
<p>Ein Text geht rein<br />
Ein Text entsteht</p>
<p>Copy and Paste<br />
Copy and Paste</p>
<p>Einmal kopiert<br />
Nie mehr gestoppt.</p>
<p>Copy and Paste<br />
Copy and Paste</p>
<p>Siehst Vater du<br />
den Erlkönig nicht</p>
<p>Copy and Paste<br />
Copy and Paste</p>
<p>Sind so kreativ<br />
und du kannst das auch</p>
<p>Copy and Post<br />
Moderne Paste</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Feuer und Flamme</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/feuer-und-flamme/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 13:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es ja zu: Die Pointe ist hier etwas sehr offensichtlich. Aber was soll man auch sonst für Texte zur Weihnachtszeit schreiben? In diesem Sinne: Ein paar schöne Tage wünsche ich euch da draußen! Feuer und Flamme Ich machte dich an, Als ich dich kennen lernte. Mit deinem Leuchten Erfülltest du jeden Raum. Ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es ja zu: Die Pointe ist hier etwas sehr offensichtlich. Aber was soll man auch sonst für Texte zur Weihnachtszeit schreiben? In diesem Sinne: Ein paar schöne Tage wünsche ich euch da draußen!</p>
</p>
<p> <span id="more-1401"></span>
</p>
<h3>Feuer und Flamme</h3>
<p>Ich machte dich an,    <br />Als ich dich kennen lernte.     <br />Mit deinem Leuchten     <br />Erfülltest du jeden Raum.     <br />Ganz oben bei dir     <br />Wurde dir ganz warm und heiß.     <br />Und schließlich wurdest     <br />Du Wachs in meinen Händen.     <br />Bist zerschmolzen sehr,     <br />dein Feuer brannte für mich.     <br />Und es war vorbei.</p>
<p>Du warst abgebrannt    <br />Und mir so egal.     <br />Hast dich ja nie für mich interessiert,     <br />Nur deinen Docht im Kopf gehabt –     <br />Mehr als brennen konntest du nie.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>In Schwaden starren</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/in-schwaden-starren/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 12:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal kann ich schon arg moralisch sein, nicht wahr? Was soll ich sagen, es macht mir ja auch Spaß… Mir macht nur Sorgen, dass mich offenbar die gleichen Dinge aufregen wie schon bei Holy Smoker… In Schwaden starren Sie hüllen sich in dicke Schwaden ausgestoßen in schmutzige Wolken und starren vor sich hin. Die Augen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal kann ich schon arg moralisch sein, nicht wahr? Was soll ich sagen, es macht mir ja auch Spaß… Mir macht nur Sorgen, dass mich offenbar die gleichen Dinge aufregen wie schon bei <a href="http://storyteller.adwebture.de/?p=58">Holy Smoker</a>…</p>
<p> <span id="more-1400"></span><br />
<h3>In Schwaden starren</h3>
<p>Sie hüllen sich in dicke Schwaden   <br />ausgestoßen in schmutzige Wolken    <br />und starren vor sich hin.</p>
<p>Die Augen mal trocken, dann tränig,   <br />rote Äderchen bahnen sich hindurch,    <br />sie husten vor sich hin.</p>
<p>Das Atmen begleitet ein Schnaufen,   <br />wenn sie gerollten Dreck einziehen.    <br />Sie kriegen es stets hin.</p>
<p>Sie seien dabei glücklich gewesen,   <br />das sagen sie später dann dazu,    <br />und starren vor sich hin.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bildersturm</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/bildersturm/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur falls wer was anderes denkt: Ein lyrisches „Ich“ in Gedichten ist lyrisch und nicht hundertprozentig Ich. Alles andere überlasse ich den aufmerksamen Leser_innen ;) Bildersturm Dies Bild zeigt sie so lieblich so schön. Ihr Haar lockt hinab es glitzern ihre Augen so sehr so sehr. Ihre Wirkung die verfehlt sie nicht und verbirgt damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur falls wer was anderes denkt: Ein lyrisches „Ich“ in Gedichten ist lyrisch und nicht hundertprozentig Ich. Alles andere überlasse ich den aufmerksamen Leser_innen ;)</p>
<p><span id="more-1389"></span></p>
<h3>Bildersturm</h3>
<p>Dies Bild<br />
zeigt sie<br />
so lieblich<br />
so schön.</p>
<p>Ihr Haar<br />
lockt hinab<br />
es glitzern<br />
ihre Augen<br />
so sehr<br />
so sehr.</p>
<p>Ihre Wirkung<br />
die verfehlt<br />
sie nicht<br />
und verbirgt<br />
damit<br />
wie sie ist.<br />
Widerlich.</p>
<p>Drum hass‘ ich<br />
dies Bild<br />
und seh‘ und<br />
erinn’re mich<br />
an ihr Haar<br />
und Augen.<br />
Starr‘ es an<br />
so sehr<br />
denn es<br />
zeigt sie<br />
dies Bild.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>schwerwiegende unwägbarkeiten</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/schwerwiegende-unwgbarkeiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 23:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies stammt von einer Fahrt in der S-Bahn, vorher schob sich der Text schon in meinem Kopf zurecht. Manchmal geht es doch recht einfach… schwerwiegende unwägbarkeiten er und sie, sie hatten es schwer, denn sie wussten nichts voneinander und sie noch viel mehr. was er über sie erfuhr wusste sie schon längst und war dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies stammt von einer Fahrt in der S-Bahn, vorher schob sich der Text schon in meinem Kopf zurecht. Manchmal geht es doch recht einfach…</p>
<p> <span id="more-1383"></span><br />
<h3>schwerwiegende unwägbarkeiten</h3>
<p>er und sie, sie hatten es schwer,   <br />denn sie wussten nichts voneinander    <br />und sie noch viel mehr.</p>
<p>was er über sie erfuhr   <br />wusste sie schon längst    <br />und war dabei gescheiter    <br />über ihn wusste sie bescheid    <br />er wusste nicht woher    <br />sie sprachen nicht drüber.    <br />überhaupt war was er über sie wusste    <br />kaum der Rede wert.    <br />Vielmehr zählte für ihn    <br />was er fühlte für sie.</p>
<p>hätte er gewusst was sie fühlte   <br />zu wissen was sie auch dachte,    <br />dies zu wissen hätte ihm    <br />auch nichts gebracht.    <br />So erklärte sie sie beide für    <br />gescheitert.    <br />warum das wusste sie wohl    <br />doch sagte es nicht    <br />und er wusste gar nicht    <br />warum.    <br />doch dass sie es sagte    <br />das dachte er sich    <br />und fühlte vielleicht    <br />hatte doch wohl    <br />einen guten Grund.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Durcheinander</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/durcheinander/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 22:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://storyteller.adwebture.de/?p=1377</guid>
		<description><![CDATA[Das sieht vielleicht aus wie eine Ausrede, aber tatsächlich… ist es das nicht. Ganz bestimmt. Durcheinander Es liegen Jacken, Hemden, Hosen auf dem Boden ganz verloren über Papier und dem Kram, wo mal Ordnung war irgendwo da ich sitze auf einem Stuhl mittendrin und sehe hin hab nichts im Sinn es sieht auch nicht besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sieht vielleicht aus wie eine Ausrede, aber tatsächlich… ist es das nicht. Ganz bestimmt.</p>
<p> <span id="more-1377"></span><br />
<h3>Durcheinander</h3>
<p>Es liegen Jacken, Hemden, Hosen auf dem Boden    <br />ganz verloren     <br />über Papier und dem Kram, wo mal Ordnung war     <br />irgendwo da     <br />ich sitze auf einem Stuhl mittendrin und sehe hin     <br />hab nichts im Sinn     <br />es sieht auch nicht besser aus, je länger ich schau     <br />und auf Lippen kau     <br />sollte mich wohl erheben und was davon bewegen     <br />hab was dagegen     <br />denn so sieht es nun einmal aus bei mir und in mir     <br />so auch hier.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Realitätsflucht</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/realitatsflucht/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2009/realitatsflucht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 21:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://storyteller.adwebture.de/?p=1350</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man nur lange genug die Augen verschließt, lebt man manchmal doch besser. Oder nicht? Realitätsflucht Renn, renn, nimm die Beine in die Hand, sonst schnappt dich die Wahrheit hintendran. Sie bellt, sie schnappt, komm nicht näher ran! Lauf, lauf, aber sie kriegt dich doch, irgendwann. Still, still, lass die Hände in der Tasche drin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man nur lange genug die Augen verschließt, lebt man manchmal doch besser. Oder nicht?</p>
<p><span id="more-1350"></span></p>
<h3>Realitätsflucht</h3>
<p>Renn, renn, nimm die Beine in die Hand,<br />
sonst schnappt dich die Wahrheit hintendran.<br />
Sie bellt, sie schnappt, komm nicht näher ran!<br />
Lauf, lauf, aber sie kriegt dich doch, irgendwann.</p>
<p>Still, still, lass die Hände in der Tasche drin,<br />
berühre ihn bloß nicht, den wahren Sinn.<br />
Er brennt, er schmerzt und schon bist du hin.<br />
Drum wende dich ab, solange es geht, bis dahin.</p>
<p>Doch irgendwann kommt die Realität angekrochen<br />
ganz unerwartet kommt sie an die Kehle geschlichen<br />
und schnürt sie zu. Du kannst nichts dagegen machen.</p>
<p>Darum also versuche schnell von ihr abzuhauen,<br />
so schnell wie möglich und ohne zu schauen,<br />
denn kannst doch nichts und niemandem trauen.</p>
<p>Flieh, flieh, vor allem, was Vertrauen weckt!<br />
Entflieh allem, worin Ehrlichkeit du entdeckst!<br />
Ja, flüchte: vor allem, wenn es Sicherheit verspricht<br />
und stolpere nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Schnulze und die Pflanze</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2009/die-schnulze-und-die-pflanze/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2009/die-schnulze-und-die-pflanze/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 13:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://storyteller.adwebture.de/?p=1340</guid>
		<description><![CDATA[Die Idee kam mir ganz unerwartet beim Fahrstuhlfahren. Eigentlich nur ein Perspektivenwechsel, schließlich sollte man ja auch immer die anderen Perspektiven mitbedenken… Die Schnulze und die Pflanze Es war ein Jüngling, der mich pflückte, ich sah’s ihm an, dass ich ihn freute. Auch mich das Pflücken sehr verzückte - kam so mal raus und unter Leute. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee kam mir ganz unerwartet beim Fahrstuhlfahren. Eigentlich nur ein Perspektivenwechsel, schließlich sollte man ja auch immer die anderen Perspektiven mitbedenken…</p>
<p><span id="more-1340"></span></p>
<h3>Die Schnulze und die Pflanze</h3>
<p>Es war ein Jüngling, der mich pflückte,<br />
ich sah’s ihm an, dass ich ihn freute.<br />
Auch mich das Pflücken sehr verzückte -<br />
kam so mal raus und unter Leute.<br />
So jedenfalls dachte ich<br />
hoffnungsfroh ganz inniglich. </p>
<p>Tatsächlich packte er mich ein in Papier,<br />
hielt mich in schwitzender Hand, ans Haus<br />
klopfte er und schüttelnd schenkte er mich ihr.<br />
Die beiden hatten was, zwischen uns war’s aus.<br />
Blieb einsam inner Vase dann -<br />
war’s das? Na schönen Dank!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://storyteller.adwebture.de/2009/die-schnulze-und-die-pflanze/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
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