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	<title>Story°Teller</title>
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	<description>Ein Lyrisches Ich tischt auf</description>
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		<title>Die „männliche Menopause“</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist quasi mein erster ordentlich veröffentlichter wissenschaftlicher Artikel. Im Prinzip ist es genau an der Schnittstelle zur Wissenschaft erschienen, in der Mitgliederzeitschrift der Betrieblichen Krankenkassen, „Die BKK“. Wer den Text zur „männlichen Menopause“ lesen möchte, kann das Heft 12/2011 für 6 Euro bestellen. Und wer BKK-Mitglied ist, bekommt das Heft ja sowieso zugestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist quasi mein erster ordentlich veröffentlichter wissenschaftlicher Artikel. Im Prinzip ist es genau an der Schnittstelle zur Wissenschaft erschienen, in der Mitgliederzeitschrift der Betrieblichen Krankenkassen, „Die BKK“. Wer den Text zur „männlichen Menopause“ lesen möchte, kann das <a title="Die BKK" href="http://www.bkk.de/tns/service/zeitschrift-die-bkk/">Heft 12/2011 für 6 Euro bestellen</a>. Und wer BKK-Mitglied ist, bekommt das Heft ja sowieso zugestellt.</p>
<p><a href="http://storyteller.adwebture.de/assets/DSCF9064.jpg" class="highslide" onclick="return hs.expand(this , { maxWidth: 640, maxHeight: 900, autoplay: false });"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1775" title="Die &quot;männliche Menopause&quot;. Artikel in &quot;Die BKK&quot;" src="http://storyteller.adwebture.de/assets/DSCF9064-150x150.jpg"  alt="Die &quot;männliche Menopause&quot;. Artikel in &quot;Die BKK&quot;" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Oh S-Bahn, where art thou?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass: Die ganzen Probleme der S-Bahn sind einfach nur noch eine Tragödie shakespearscher Ausmaße.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlass: Die ganzen Probleme der S-Bahn sind einfach nur noch eine Tragödie shakespearscher Ausmaße. Alle in der Anglistik Bewanderten mögen mir bitte verzeihen: It’s just style!<br />
<span id="more-1768"></span></p>
<h3>Oh S-Bahn, where art thou?</h3>
<p>Oh S-Bahn, where art thou?<br />
What have they done to thee<br />
That thou feelest such a pain<br />
And that the spirit of yours<br />
Just drifted away unseen?</p>
<p>Now you layest there so dead<br />
And I blink away a tear for thee.<br />
’Twas a joyful time that we had.<br />
But alas! It was not meant to be.<br />
So I’ll go, as you can’t without Strom.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schon abgeschrieben (KW 48)</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 12:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ein Wochenrückblick – diesmal auf etwas, was eigentlich ein Null-Ereignis war und es doch nicht ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ein Wochenrückblick – diesmal auf etwas, was eigentlich ein Null-Ereignis war und es doch nicht ist.<br />
<span id="more-1762"></span></p>
<h3>Schon abgeschrieben (KW 48)</h3>
<p>Einst hatten Lügner lange Nasen und lange Beine,<br />
heute haben sie, so scheint es, eher Langeweile.<br />
Sie denken sich dann ein Buch aus, ganz neu, und zwar<br />
geht es darin um Reue, wie nicht alles erfunden war.</p>
<p>Am Körper mehr an Gewicht, im Haar weniger schmierig,<br />
sieht man’s ihm dann an: ach, der hat’s schon schwierig.<br />
Er spinnt wieder Illusionen, sei nicht mächtig wie ein Berg,<br />
lechzt nach Aufmerksamkeit – und ist bloß ein Guttenzwerg.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>einwende</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/einwende/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wird eigentlich in deutschsprachigen Medien über Ost– und Westdeutsches berichtet? Und wie über die DDR und die ehemalige BRD? Dieses Land ist seit über 20 Jahren wieder vereint und doch gibt es Unterscheidungen zwischen Ost– und Westdeutschland, die mal offen angesprochen und mal ausgeblendet werden. Eine Freundin und ich starten deshalb einwende unter http://einwende.de/ Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird eigentlich in deutschsprachigen Medien über Ost– und Westdeutsches berichtet? Und wie über die DDR und die ehemalige BRD?</p>
<p>Dieses Land ist seit über 20 Jahren wieder vereint und doch gibt es Unterscheidungen zwischen Ost– und Westdeutschland, die mal offen angesprochen und mal ausgeblendet werden.</p>
<div id="attachment_1750" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://storyteller.adwebture.de/assets/startseite.gif" class="highslide" onclick="return hs.expand(this , { maxWidth: 640, maxHeight: 900, autoplay: false });"><img class="size-thumbnail wp-image-1750" title="einwende.de" src="http://storyteller.adwebture.de/assets/startseite-150x150.gif"  alt="einwende.de" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">einwende.de</p></div>
<p>Eine Freundin und ich starten deshalb einwende unter <a href="http://einwende.de/">http://einwende.de/</a></p>
<p>Hier werden wir in die aktuelle Berichterstattung schauen und diese kommentieren, um auf eben diese Unterscheidungen und Ausblendungen aufmerksam zu machen.</p>
<p>Und wir würden gerne mit euch diskutieren — also zögert nicht, Einspruch zu erheben gegen unsere einwende. ;)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die alte Leier vom Verfassungsschutz (KW 46/2011)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/die-alte-leier-vom-verfassungsschutz-kw-462011/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 10:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine neue Reihe wächst — jetzt schon die zweite Woche in Folge! Die alte Leier vom Verfassungsschutz (KW 46/2011) Wir schützen die Verfassung, weil wir sie so lieben. Wir schützen die Verfassung vor Blendern und vor Dieben, vor allen, die sich gegen sie erheben – kann man immer wieder mal erleben. Weil sie die Verfassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine neue Reihe wächst — jetzt schon die zweite Woche in Folge!<br />
<span id="more-1743"></span></p>
<h3>Die alte Leier vom Verfassungsschutz (KW 46/2011)</h3>
<p>Wir schützen die Verfassung,<br />
weil wir sie so lieben.</p>
<p>Wir schützen die Verfassung<br />
vor Blendern und vor Dieben,<br />
vor allen, die sich gegen sie erheben –<br />
kann man immer wieder mal erleben.</p>
<p>Weil sie die Verfassung nicht so lieben,<br />
müssen wir sie immer infiltrieren.<br />
Wissen wir nicht alles von ihnen,<br />
müssen wir mit ihnen paktieren<br />
und mithelfen, wenn sie sich erheben<br />
gegen die Verfassung, die wir lieben.</p>
<p>Weil wir sie so lieben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaft (KW 45/2011)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/wirtschaft-kw-452011/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 21:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal schauen, ob’s klappt: Am Ende jeder Woche will ich eben jene Woche durch die poetische Mühle drehen, egal welche Ereignisse, wie global oder lokal sie auch sein mögen. Also — los geht’s mit einer recht einfachen Übung… Wirtschaft (KW 45/2011) Die Wirtschaft ist angeschlagen und steht nicht mehr auf, Schreckliche Probleme hat sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal schauen, ob’s klappt: Am Ende jeder Woche will ich eben jene Woche durch die poetische Mühle drehen, egal welche Ereignisse, wie global oder lokal sie auch sein mögen. Also — los geht’s mit einer recht einfachen Übung…<br />
<span id="more-1734"></span></p>
<h3>Wirtschaft (KW 45/2011)</h3>
<p>Die Wirtschaft ist angeschlagen und steht nicht mehr auf,<br />
Schreckliche Probleme hat sie mit dem Wirtschaftskreislauf.<br />
Aber bevor sie nun nimmt noch mehr Schaden,<br />
Ruft man die Ärzte, die sie doch verdorben haben.</p>
<p>Haben diese das Leiden festgestellt,<br />
Halten sie die Hände auf: Das kostet Geld.<br />
Billig wird’s nicht, die Patientin zu beleben,<br />
Aber für sie geben wir gern, ja wir geben!</p>
<p>Doch merkten wir allzu schnell: Wir wurden angeschmiert!<br />
Wurden ja bei all der Sorge die falschen Ärzte engagiert –<br />
Wissen nichts vom Bekämpfen der Ursache von Symptomen,<br />
Sondern sind Experten einzig bei Schönheitsoperationen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>bitter</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/bitter/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 22:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Da stelle ich beim Blättern in meinem Notizheftchen zwei Dinge fest: 1.: Es ist schon fast voll; zum Glück liegt das nächste schon bereit. 2.: Einige Dinge darin sind untergegangen, gerade wenn ich sie schnell unterwegs geschrieben habe. So auch das hier, das ich dabei wieder entdeckt habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da stelle ich beim Blättern in meinem Notizheftchen zwei Dinge fest: 1.: Es ist schon fast voll; zum Glück liegt das nächste schon bereit. 2.: Einige Dinge darin sind untergegangen, gerade wenn ich sie schnell unterwegs geschrieben habe. So auch das hier, das ich dabei wieder entdeckt habe.</p>
<p><span id="more-1720"></span></p>
<h3>bitter</h3>
<p>Es ist Bitterkeit<br />
die bleibt.<br />
wenn wir uns aus dem Wege<br />
gehen.<br />
wir uns nicht in die Augen<br />
schauen.<br />
uns nichts zu sagen<br />
haben.</p>
<p>Es ist Bitterkeit<br />
die bleibt.<br />
wenn die Zeit der Schönheit<br />
vorbei.<br />
und nicht mehr zählt,<br />
was war.<br />
nicht mehr zueinander<br />
lächeln<br />
nur beschimpfen, dann<br />
war’s das.</p>
<p>Es ist Bitterkeit,<br />
und sie bleibt.<br />
Es tut mir leid.</p>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es ist Bitterkeit</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">die bleibt.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wenn wir uns aus dem Wege</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">gehen.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wir uns nicht in die Augen</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">schauen.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">uns nichts zu sagen</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">haben.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es ist Bitterkeit</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">die bleibt.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wenn die Zeit der Schönheit</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">vorbei.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und nicht mehr zählt,</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">was war.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wir nicht mehr zueinander</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">lächeln</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">nur noch beschimpfen, dann</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">war’s das.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wenn Verständnis trifft</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">auf Hass</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">dann ist es Bitterkeit.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und sie bleibt.</div>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es tut mir leid.Es ist Bitterkeit</div>
<p>die bleibt.</p>
<p>wenn wir uns aus dem Wege<br />
gehen.<br />
wir uns nicht in die Augen<br />
schauen.<br />
uns nichts zu sagen<br />
haben.</p>
<p>Es ist Bitterkeit<br />
die bleibt.<br />
wenn die Zeit der Schönheit<br />
vorbei.<br />
und nicht mehr zählt,<br />
was war.<br />
wir nicht mehr zueinander<br />
lächeln<br />
nur noch beschimpfen, dann<br />
war’s das.</p>
<p>Wenn Verständnis trifft<br />
auf Hass<br />
dann ist es Bitterkeit.<br />
Und sie bleibt.<br />
Es tut mir leid.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Schule an der Weide (DVD-Trailer)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/die-schule-an-der-weide-dvd-trailer/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 22:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Sehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Dokumentarfilm „Die Schule an der Weide“ hat es nach jahrelanger Arbeit endlich auf DVD gebracht — und hier ist der Trailer dazu. Wer Interesse hat: Einfach bei mir melden!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Dokumentarfilm „Die Schule an der Weide“ hat es nach jahrelanger Arbeit endlich auf DVD gebracht — und hier ist der Trailer dazu. Wer Interesse hat: <a title="Kontakt" href="http://storyteller.adwebture.de/kontakt/">Einfach bei mir melden!</a></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://storyteller.adwebture.de/2011/die-schule-an-der-weide-dvd-trailer/"><img src="http://img.youtube.com/vi/xOFazp3-Rz4/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morbide Wendungen</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/morbide-wendungen/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2011/morbide-wendungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 21:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal gibt’s zum ersten Mal die drei großen Wörter in einem Gedicht von mir. Aber eigentlich geht es um Redewendungen. Und das Ende kommt vielleicht etwas schnell, aber was soll’s… Morbide Wendungen Ich liebe dich abgrundtief. Und hasse dich aus vollstem Herzen. Doch kann ich dich ums verrecken nicht verlassen. Fragt sich nur: Wessen Verrecken?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal gibt’s zum ersten Mal die drei großen Wörter in einem Gedicht von mir. Aber eigentlich geht es um Redewendungen. Und das Ende kommt vielleicht etwas schnell, aber was soll’s…</p>
<p><span id="more-1713"></span></p>
<h3>Morbide Wendungen</h3>
<p>Ich liebe dich<br />
abgrundtief.</p>
<p>Und hasse dich<br />
aus vollstem Herzen.</p>
<p>Doch kann ich dich<br />
ums verrecken<br />
nicht verlassen.</p>
<p>Fragt sich nur:<br />
Wessen Verrecken?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehen</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2011/sehen/</link>
		<comments>http://storyteller.adwebture.de/2011/sehen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 22:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[nabelschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Das habe ich vor einem Monat in der S-Bahn geschrieben und wenn ich ganz ehrlich bin: Ich weiß gar nicht mehr, warum. Was ja auch wieder zum Thema des Gedichts passt, ganz unfreiwillig… Sehen Mit weit geschlossenen Augen blickte er hinaus in die Welt. Dort erkannte er was er alles tat und warum verstand er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das habe ich vor einem Monat in der S-Bahn geschrieben und wenn ich ganz ehrlich bin: Ich weiß gar nicht mehr, warum. Was ja auch wieder zum Thema des Gedichts passt, ganz unfreiwillig…</p>
<p><span id="more-1708"></span></p>
<h3>Sehen</h3>
<p>Mit weit geschlossenen Augen blickte er<br />
hinaus in die Welt. Dort erkannte er<br />
was er alles tat und warum verstand er<br />
endlich auch. Die Zukunft, so begriff er,<br />
liegt in meiner Hand, also ging er<br />
los, um sich dorthin zu schlagen, was er<br />
sah, zum Horizont. Dort kneifte er<br />
die Augen auf, denn geblendet war er<br />
von der Dunkelheit, die ihn umfing.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>amadea.berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 18:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[auftragsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[amadea ist ein Atelier und Verlag in Berlin. Ich habe die Website gebaut und dafür die Designentwürfe umgesetzt. http://amadea-berlin.de/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>amadea ist ein Atelier und Verlag in Berlin. Ich habe die Website gebaut und dafür die Designentwürfe umgesetzt.</p>
<p><a href="http://storyteller.adwebture.de/assets/amadea.png" class="highslide" onclick="return hs.expand(this , { maxWidth: 640, maxHeight: 900, autoplay: false });"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="amadea" border="0" alt="amadea" src="http://storyteller.adwebture.de/assets/amadea_thumb.png"  width="260" height="159" /></a> </p>
<p><a href="http://amadea-berlin.de/">http://amadea-berlin.de/</a></p>
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		<title>Abgeschlossene Dramen #2</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 19:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun gibt nach anderthalb Jahren tatsächlich einen neuen Teil dieser Serie. Hier verändert sich mittendrin der Stil des Textes, aber lest selbst… Abgeschlossene Dramen #2 Früher hatte Jörg P. einen geregelten Tagesablauf: Er stand um 7 Uhr auf, machte 50 Liegestütze, brühte sich einen Kaffee – etwas Milch, keinen Zucker – und las in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun gibt nach anderthalb Jahren tatsächlich einen neuen Teil dieser Serie. Hier verändert sich mittendrin der Stil des Textes, aber lest selbst…<span id="more-1697"></span></p>
<h3>Abgeschlossene Dramen #2</h3>
<p>Früher hatte Jörg P. einen geregelten Tagesablauf: Er stand um 7 Uhr auf, machte 50 Liegestütze, brühte sich einen Kaffee – etwas Milch, keinen Zucker – und las in einer halben Stunde in der aktuellen Zeitung. Anschließend beobachtete er Teenager, Berühmtheiten aus Film und Fernsehen und abgehalfterte Popstars, meistens jedoch Ehebrecher. Das war sein Job, denn Jörg P. war professioneller Stalker. Dafür hatte er eine vierjährige Ausbildung absolviert und im Laufe seines Berufslebens zahlreiche Zusatzqualifikationen in Weiterbildungsveranstaltungen erworben wie etwa „unerkannt fotografieren“ und „zufällige Begegnungen“.</p>
<p>Doch trotz seiner langjährigen Expertise ist Jörg nun arbeitslos, fast alle hat es in diesem einst prosperierenden und anerkannten Berufszweig getroffen. Denn seit es soziale Netzwerke im Internet gibt, glauben viele Menschen auf ausgebildete Fachkräfte wie Jörg P. verzichten zu können. Ein Trugschluss, wie die Interessengemeinschaft „Beobachten und Verstehen“ mitteilt: Amateurhaftes Klicken kann niemals professionelles Stalken ersetzen. Geben Sie daher Jörg P. und all den anderen eine Chance: Setzen Sie auf die staatlich anerkannte Erfahrung der Stalker und sie werden es Ihnen danken. Denn sie wissen, wo Sie wohnen.</p>
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		<title>Sommer, so scheint’s</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 20:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[  Das Gedicht, das mir ursprünglich in den Kopf gekommen ist, war dann doch nicht so toll, wie ich erst gedacht hatte. Aus Frust habe ich dann mal eben das hier geschrieben. So. Sommer, so scheint’s Der Sommer, wieder mal. Den all die Dichter preisen Und ihn in ihren Versen schmeicheln. Ihn himmiglich besingen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Das Gedicht, das mir ursprünglich in den Kopf gekommen ist, war dann doch nicht so toll, wie ich erst gedacht hatte. Aus Frust habe ich dann mal eben das hier geschrieben. So.</p>
<p><span id="more-1687"></span></p>
<h3>Sommer, so scheint’s</h3>
<p>Der Sommer, wieder mal.<br />
Den all die Dichter preisen<br />
Und ihn in ihren Versen schmeicheln.<br />
Ihn himmiglich besingen und<br />
Prächtig seine Farbigkeit zum Klingen bringen.<br />
Welch Jauchzen und Hollderadileben<br />
Ist da quer durchs ausgelassene Menschenmeer zu vernehmen!<br />
Ja, wer kann sich diesem Elysium, so honiglich, denn noch entziehen?<br />
Ich kann’s.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Schule an der Weide</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 22:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Sehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und irgendwann geht jedes Projekt zu Ende: Heute war die Premiere des Films, den ich nach meiner Zwischenprüfung begonnen hatte, also kurz nach der letzten Eiszeit. 13 mehrstündige Interviews und zig Stunden durchforstetes Archivmaterial ergeben nun eine Doku von 1,5 Stunden über die Geschichte einer Marzahner Schule von Aufbau bis Abriss. In nächster Zeit wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und irgendwann geht jedes Projekt zu Ende: Heute war die Premiere des Films, den ich nach meiner Zwischenprüfung begonnen hatte, also kurz nach der letzten Eiszeit. 13 mehrstündige Interviews und zig Stunden durchforstetes Archivmaterial ergeben nun eine Doku von 1,5 Stunden über die Geschichte einer Marzahner Schule von Aufbau bis Abriss. In nächster Zeit wird es den Film nicht online geben, vorerst aber 2 Trailer dafür:</p>
<p><object width="400" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MnguLsj7PCo?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MnguLsj7PCo?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="250" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="400" height="325"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RcuE3mNWWxk?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RcuE3mNWWxk?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mehr Infos zum Projekt unter <a href="http://mmag.wordpress.com/">http://mmag.wordpress.com/</a></p>
<p>Und weitere Vorführungen gibts dann hoffentlich auch…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Er</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 21:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann das schon als persönliche Diffamierungskampagne durchgehen? Ich hoffe nicht. Nennen wir es doch ein poetisches Kunstwerk! Apropos: Es lässt sich relativ leicht “er” mit “sie” ersetzen, das Gedicht ist also zu fast 100% recyclefähig! Er Er. Er ist die Langeweile in Person und Er hat nen grauen Pulli an. Er kennt nicht viele Gesichtsausdrücke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann das schon als persönliche Diffamierungskampagne durchgehen? Ich hoffe nicht. Nennen wir es doch ein poetisches Kunstwerk! Apropos: Es lässt sich relativ leicht “er” mit “sie” ersetzen, das Gedicht ist also zu fast 100% recyclefähig!</p>
<p><span id="more-1633"></span><br />
<h3>Er</h3>
<p>Er.</p>
<p>Er ist die Langeweile in Person und   <br />Er hat nen grauen Pulli an.    <br />Er kennt nicht viele Gesichtsausdrücke,    <br />Er wählt nur zwischen an und aus.    <br />Er trägt nen Dreitagebart, weil    <br />Er sich langweilt, wenn er in den Spiegel schaut.    <br />Er hat seine Qualitäten tief versteckt, doch    <br />Er hat keine Lust mehr, sie zu suchen.    <br />Er gähnt, wenn er müde ist, doch    <br />Er gähnt meistens aus Gewohnheit.    <br />Er fällt manchmal in tiefen Schlaf, wenn    <br />Er über sein Lieblingsthema spricht.    <br />Er hat einen festen Tagesablauf und    <br />Er nennt es planen, nicht leben.    <br />Er ist die Langeweile in Person und    <br />Er hat dein Herz gewonnen.</p>
<p>Er?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Augaustausch</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 14:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Und hier ein kleines Stück mit einer kleinen Pointe am Schluss. Was ich jetzt natürlich ankündige in der Hoffnung, dass jemand bis dahin liest… Augaustausch Schaute ich mit deinen Augen anstelle von den meinen, könnte ich all das anschauen, was du auch siehst mit deinen. Dein erster Blick am Morgen, was könnte der mir sagen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier ein kleines Stück mit einer kleinen Pointe am Schluss. Was ich jetzt natürlich ankündige in der Hoffnung, dass jemand bis dahin liest…</p>
<p><span id="more-1628"></span></p>
<h3>Augaustausch</h3>
<p>Schaute ich mit deinen Augen<br />
anstelle von den meinen,<br />
könnte ich all das anschauen,<br />
was du auch siehst mit deinen.</p>
<p>Dein erster Blick am Morgen,<br />
was könnte der mir sagen?<br />
Welch Bilder und auch Sorgen<br />
kämen denn da zum Tragen?</p>
<p>Wenn du dann spazieren gehst –<br />
Sind es Menschen mit Tieren<br />
oder Blumen, die du siehst,<br />
das würde mich interessieren.</p>
<p>Wen betrachtest du schließlich<br />
ohne es zu berichten:<br />
gern wäre es nämlich ich,<br />
auf den sich deine Blicke richten.</p>
<p>Mehr noch würd’s mich entzücken,<br />
könnt‘ ich mich so selbst anschau’n,<br />
von Haar bis Fuß erblicken.<br />
Ja, das wär‘ unsagbar schön!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Fuchs und der Hase (Teil 4)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase-teil-4/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 22:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schöne an dieser Geschichte war, dass sie nicht nur als spontan ausgedachte Gute-Nacht-Geschichte funktioniert hat. (Was bedeutet, dass ich die halbe Nacht einfach nur vor mich hingeredet habe, weil die Frau auf der anderen Seite des Zelts schon eingeschlafen war.) Nein, die Geschichte hatte sogar ein schlüssiges Ende und hat ein paar Dinge in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schöne an <a href="http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase/" target="_blank">dieser Geschichte</a> war, dass sie nicht nur als spontan ausgedachte Gute-Nacht-Geschichte funktioniert hat. (Was bedeutet, dass ich die halbe Nacht einfach nur vor mich hingeredet habe, weil die Frau auf der anderen Seite des Zelts schon eingeschlafen war.) Nein, die Geschichte hatte sogar ein schlüssiges Ende und hat ein paar Dinge in einem anderen Licht erscheinen lassen. Dummerweise war genau das der Teil, an den ich mich bei der Niederschrift nicht mehr erinnern konnte. Das, was jetzt hier steht, geht in die Richtung, aber trifft es nicht ganz. Oder doch, am Ende war ich schließlich auch müde… Na, was soll’s. Frohe Weihnachten!</p>
<p> <span id="more-1598"></span><br />
<h3>Der Fuchs und der Hase (Teil 4)</h3>
<p>Nicht unbedingt befriedigend, eher unbefriedigend waren die Ermittlungen für Detektiv Fuchs gelaufen. Nach einem Tag des Hin– und Herlaufens – was schon schlimm genug gewesen wäre –  stellte sich heraus, dass es sich dabei um komplett sinnloses Hin– und Hergelaufen gehandelt hatte, was er fast genauso schlimm fand. Während die Sonne ihrem Feierabend und damit der kleinen Kneipe an der Ecke entgegenstrebte, lief der Detektiv zu seinem Büro. Bald würde die Frau des Hasen eintreffen und er wollte ihr die Nachricht seines Misserfolgs persönlich mitteilen. Teils, weil er niemanden hatte, der es seiner Stelle hätte tun können, teils, weil er ein wenig stolz darauf war: Immerhin war dies sein erster Fall und er konnte seiner Auftraggeberin bereits ein Ergebnis präsentieren! Im Büro nahm er zunächst Platz und dann ein Plätzchen, musste an Weihnachten denken und hörte schließlich ein Stimmchen. „Wieso muss mir immer so etwas passieren?“ dachte er und ließ dann die Stimme zu Wort kommen: „Könnte ich bitte auch ein Plätzchen haben?“ Der Detektiv fühlte sich etwas überrumpelt. Wieso musste das ausgerechnet jetzt passieren? Schließlich ließ er doch sonst auch die Eingangstür offen stehen. „Klar, kommen Sie her. Aber nicht zu schnell, ich habe eine Waffel.“ Er hörte es rascheln, dann ein paar tapsende Geräusche und sah immer noch niemanden. Dann machte er die Augen auf und sah trotzdem niemanden. Mit einem Mal langte eine braune Pfote auf den Tisch, riss einige Blätter Papier hinunter und konnte schließlich ein Plätzchen greifen. Detektiv Fuchs stand auf und blickte nach unten, wo ein Hase gierig an dem Gebäck mümmelte. Ein Anblick von solch magischer Schönheit, dass er seine Augen nicht von diesem Schauspiel der Natur lassen konnte. Schließlich rülpste der Hase: „Das habe ich nach all der Zeit gebraucht, ich war schon ganz hungrig. Ach, ich habe ganz vergessen, mich vorzustellen: Mein Name ist Hase und ich bin Hase von Beruf. Ich glaube, Sie suchen mich.“ Der Fuchs sah, wie sich alle Fäden zusammensponnen, aber konnte noch nicht ganz verstehen, wie sie das taten. „Dann ist das ihr Handtuch?“ fragte er. Der Hase nickte. „Und dann verstecken Sie sich absichtlich vor dieser Frau, die gestern hier war und die gleich wieder herkommen wird?“ Der Hase nickte. „Dann interessiert es Sie wahrscheinlich, was ich heute alles erlebt habe!“ Der Hase nickte ein.</p>
<p>Als der Fuchs am Ende seiner Erzählung angelangt war, durchfuhr ihn eine Erkenntnis, die er freudig dem Hasen mitteilte: „Dann wird aus dem Misserfolg ja doch noch ein Erfolg für die Miss! Ach Mist, Wortspiel verpatzt…“ Der Hase schreckte hoch: „Oh nein, bitte tun Sie das nicht! Sie wissen ja nicht, zu welchen Taten diese Frau fähig ist. Sie und ihre bandenmäßig organisierte Bande von Bandenmitgliedern haben mich durch die halbe Stadt gejagt, durch die andere Hälfte der Stadt gehetzt und sie hätten mich noch durch die übrigen Viertel verfolgt, wenn ich in Ihrer verrauchten Detektei nicht Unterschlupf gefunden hätte. Seien Sie also vorsichtig – diese Frau ist ein Wolf in Menschenhaut, ein Räuber im Kostüm eines Gendarms, ein Monopolist in Verkleidung eines iPods, wie die Senffüllung eines Pfannkuchens… Apropos: Könnte ich vielleicht noch ein Plätzchen haben?“ Der Fuchs schob ihm den Teller zu und dachte nach. Er bräuchte der Frau nur diesen Hasen übergeben und bräuchte sich keine Gedanken mehr über die ganze Angelegenheit machen. Er würde seine Bezahlung bekommen und könnte ohne Geldsorgen bis zum Ende des Monats leben. Andererseits… war es nicht das, wovon er immer geträumt hatte? Die Aufklärung internationaler Verbrechen, intriganter Verschwörungen der Regierung, der Kampf gegen den Abschaum dieser Welt. Nichts davon hatte der Hase angedeutet, doch der Fuchs konnte es sich gut vorstellen. Er nickte dem Hasen zu: Die Frau würde wiederkommen, doch er würde ihr zuvorkommen. Er war nämlich schon da.</p>
<p>Ende (?)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Fuchs und der Hase (Teil 3)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase-teil-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase-teil-3/</guid>
		<description><![CDATA[Es sollte ja unbedingt eine Schlange dabei sein, hier kommt sie endlich. Ich habe übrigens schon bei der erzählten Fassung keine Ahnung gehabt, wohin das führen soll… Merkt man nicht, oder? Der Fuchs und der Hase (Teil 3) Sein Informant war die „Schlange“. Sie war auch eine, hoffte aber durch ihr Pseudonym ihre wahre Identität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase/" target="_blank">Es sollte ja unbedingt eine Schlange dabei sein</a>, hier kommt sie endlich. Ich habe übrigens schon bei der erzählten Fassung keine Ahnung gehabt, wohin das führen soll… Merkt man nicht, oder?</p>
<p><span id="more-1597"></span></p>
<h3>Der Fuchs und der Hase (Teil 3)</h3>
<p>Sein Informant war die „Schlange“. Sie war auch eine, hoffte aber durch ihr Pseudonym ihre wahre Identität verschleiern zu können. Sie hatte ein Schuhputzgeschäft ganz in der Nähe, also kaufte sich der Fuchs ein paar Schuhe, zog sie sich mühsam an und humpelte damit zu dem kleinen Laden. „Schlangeputzt“ hieß er, was wohl ein Wortspiel darstellen sollte, das allerdings niemand verstand. Dort angekommen setzte er sich auf den erhöht gebauten Kundenstuhl und stellte seine Schuhe (inkl. Füße) in die dafür vorgesehenen Abstellflächen. Nach kurzer Zeit hörte er ein näherkommendes Zischeln immer näher kommen. „Sssie sssind sssich sssischer, dasssss Sssie wegen desss Schuheputzenssss gekommen sssind?“ Detektiv Fuchs sah auf seine Schuhe hinab, um die sich ein dicker grünfarbiger Schlangenkörper wand, sein Bein eingeschlossen nach oben wanderte, sodass die Schlange die letzten Worte ihm auf Augenhöhe ins Gesicht spritzte. Der Fuchs tat, als würde er sich immer auf diese Weise unterhalten. „Ich bin aus dem gleichen Grund hier, aus dem ich jedesmal herkomme.“ — „Ssso ssso, verssstehe… Sssie wollen, dasssss allesss sssauber wird in diessser Ssstadt.“ Die Schlange wand sich elegant zwischen den Schuhen umher, wobei sie glücklich aufjuchzte. Der Fuchs blätterte derweil in „Schuhbidu. Lieder für die Schuhzunge von Welt“ bis die Schlange unerwartet an seinem rechten Ohr auftauchte und versonnen hineinflüsterte: „Ach, wie isch frische Schuhe liebe! Womit kann isch sssonst noch dienen?“ Während sich die Schlange eine Zigarette anzündete und tiefe Züge einsog, erklärte der Fuchs die Situation in knappen Worten. Wie zum Beweis seiner Worte kramte er auch das Handtuch heraus und hielt es der Schlange hing. Diese aber nickte nur, inhalierte noch eine Handvoll krebserzeugender Dämpfe und schlängelte sich wieder beinaufwärts zum Gesicht des Fuchses: „Ein Haassse issst ein wunderbaresss Wesssen. So weisches Fell, ssso zzzarte Beinschen und mit Kässse überbacken… himmlisch! Ach!“ Die Schlange wand sich mehrfach um den Oberkörper des Fuchses und wirkte wie benebelt. Schließlich kam sie schweratmend zur Ruhe: „Esss gibt nur zzzwei Möglichkeiten: Entweder issst mir diessser Haassse bereitsss über den Weg gelaufen, in diesssem Fall erwarten Sssie alssso nischt, dasssss er ssso bald irgendwo andersss hin laufen wird.“ Ruckartig sprang die Schlange in das Handtuch hinein, lechzte begierig daran und kehrte diesmal zum linken Ohr des Fuchses zurück: „In diesssem Fall mussss sssisch diesssesss Tierschen aber noch irgendwo andersss befinden… aber früher oder ssspäter wird esss schon auftauchen und dann… Wenn Sssie möchten, kann isch Ihnen auch etwasss aufheben – eine sssüßßße Zzzehe oder eine knusssprige Ohrmuschel oder… wasss issst?“ Der Fuchs hatte verstanden, dass er hier nicht weiterkommen würde und war bereits am Ausgang angelangt. Als die Schlange ihm verwundert nachschaute, hob er kurz den Arm, was soviel heißen sollte wie: „Vielen Dank für die Unterstützung, aber ehrlich gesagt hatte ich mir das doch etwas anders vorgestellt. Trotzdem nichts für ungut und falls ich mal wieder ein Frage oder ein Problem oder einfach jemanden zum Quatschen oder für die Skatrunde brauche, dann schau ich mal wieder vorbei. Obwohl – streich das besser mit der Skatrunde.“ Leider verstand die Schlange diese Geste nicht so ganz, was dem Detektiv dann aber auch wieder egal war. So nah standen sie sich ja dann doch nicht.</p>
<p><a href="/der-fuchs-und-der-hase-teil-4/"><em>Fortsetzung folgt…</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Fuchs und der Hase (Teil 2)</title>
		<link>http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase-teil-2-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Und hier nun die Fortsetzung… Diese Schwimmbad-Episode ist übrigens die deutlichste Reminiszenz daran, dass die Ursprünge dieser Geschichte bis in den Sportunterricht meines achten Schuljahres zurückreichen. In den Zeiten auf der Auswechselbank hatte ich nämlich mit einem Mitschüler eine Detektiv-Geschichte ausgearbeitet, die sich um einen verschwundenen Sportlehrer drehte. Die Spur führte den Ermittler u.a. zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier nun <a href="http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase/" target="_blank">die Fortsetzung</a>… Diese Schwimmbad-Episode ist übrigens die deutlichste Reminiszenz daran, dass die Ursprünge dieser Geschichte bis in den Sportunterricht meines achten Schuljahres zurückreichen. In den Zeiten auf der Auswechselbank hatte ich nämlich mit einem Mitschüler eine Detektiv-Geschichte ausgearbeitet, die sich um einen verschwundenen Sportlehrer drehte. Die Spur führte den Ermittler u.a. zu einer Sporthalle. Leider ist der Mitschüler kurz später bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das ist für dich, Matthias!</p>
<p> <span id="more-1596"></span><br />
<h3>Der Fuchs und der Hase (Teil 2)</h3>
<p>Am nächsten Morgen war der Detektiv auf dem Weg zum Schwimmbad in der Badstraße. Die Sonne schickte ihre noch jungen Strahlen auf die Perlen des Morgentaus, die Vögel zwitscherten sich den Schlaf aus den Augen und Kinder balgten vergnügt auf dem Weg zur Schule, schrien herum, umkreisten kleinere Kinder und raubten sie aus, während sie ihnen lebensgefährliche Verletzungen zufügten. Von all dem bekam Detektiv Fuchs nichts mit, da er noch zu sehr beschäftigt damit war, seine vegetativen Körperfunktionen in Betrieb zu bekommen. „Morgens ist man noch eine Fuchsie“, lautet darum auch ein Sprichwort, dass aber nur zutrifft, wenn ‚man‘ ein Fuchs mit botanischen Schlafgewohnheiten ist oder eine Fuchsie. Oder ein Werfuchs, der sich bei Vollmond pflanzlichen Mutationen hingibt. Ein durchaus spannendes und wenig beschriebenes Phänomen, das aber an dieser Stelle aber zu weit führen würde und auch gar nicht auf Detektiv Fuchs zutrifft. Er war einfach nur müde.</p>
<p>Beim Schwimmbad staunte man nicht schlecht über den Besuch eines Fuchses – doch nachdem er seinen selbstgebastelten Detektivausweis vorgezeigt hatte, führte man ihn bereitwillig in die Halle. Vorher musste er allerdings seinen Trenchcoat ausziehen, da dieser als zu unhygienisch galt. Nackt bis auf sein Fell traf er am Beckenrand auf den Bademeister, der die Proben des Chlor-Chors beaufsichtigte, einem Unterwasser-Nichtschwimmer-Gesangsverein, der seit Jahren unter Mitgliederschwund litt. Detektiv Fuchs reichte ihm das Handtuch des Hasen. Der Bademeister sah ihn überrascht an. „Wie kommen Sie zu dem Handtuch des Hasen? Und wer sind Sie überhaupt?“ — „Ich bin Detektiv, meine Karte ist in meinem Trenchcoat und der ist draußen. Ich bin auf der Suche nach dem Hasen, dem dieses Handtuch gehört. Die Frau des Hasen hat es mir gegeben.“ — „Dann hat der Typ also eine Frau? Hat er nie erwähnt. Schade, nach allem, was wir hier zusammen erlebt haben. So ist das wohl: Für die Leute hier ist man ja doch nur der Bademeister, irgend so ein Typ, der die ganze Zeit am Beckenrand steht und halbnackten Menschen beim Schwimmen zuschaut. Aber ich habe doch auch Gefühle! Hat mich mal jemand gefragt, wie es mir dabei geht? Weiß überhaupt jemand, wie ich heiße? In dieser Welt sind wir doch alle nur Maschinen, die funktionieren müssen…“ — „Können Sie mir nun helfen, Bademeister?“ Der Bademeister wischte sich etwas aus seinem Gesicht, seine geröteten Augen ließen auf Chlor schließen. Er zeigte in einen etwas abgetrennten Bereich mit Liegestühlen. „Dort hat er sich öfter aufgehalten. Danach habe ich ihn nicht mehr gesehen.“ Der Detektiv nickte ihm zu und ging zu der Ruheecke. „Ich heiße übrigens Bernd“, hörte er noch den Bademeister rufen, doch da hatte er ihn bereits aus seinem Gedächtnis gestrichen.</p>
<p>Hier nun war Detektiv Fuchs in seinem Element. Er untersuchte die Stühle, die darauf ausgelegten Tücher und ließ sich nicht von den Leuten stören, die sich dort eigentlich ausruhen wollten. Er untersuchte einige Spielgeräte aus Schaumstoff und ein paar Schwimmhilfen aus China. Schließlich fand er, was er suchte: Eine Spur. Mehrere feine Hasenhaare waren auf dem Boden verteilt, dazwischen ließen sich noch recht deutlich die Pfotenabdrücke ausmachen — all das stimmte mit den Angaben auf dem Handtuch überein. Er folgte den Spuren quer durch die Schwimmhalle, dreimal auf der Bahn links außen und schließlich zu einem Fenster. Während all der Zeit spürte er den zornigen Blick eines Bademeisters auf sich, aber er hatte Dringendes zu erledigen: Eine Spur verfolgte sich schließlich nicht von selbst.</p>
<p>Draußen nahm er die Spur wieder auf, ließ sie aber fallen, als er mit Blick auf die Uhr feststellte, wie spät es schon war. So spät schon? Egal. Er nahm die Spur wieder auf und folgte ihr quer durch die angeschlossenen Straßen. Schließlich verlief sie im Sande und konnte so spurlos verschwinden.</p>
<p>„Desire line, das ist der englische Ausdruck für einen Trampelpfad“, flüsterte ein Mann mit langen grauen Haaren, der plötzlich neben dem Fuchs stand. „Und Handy, das Wort kennen die Engländer gar nicht, das ist dort ein mobile phone.“ Der alte Mann zwinkerte dem verwunderten Fuchs zu.</p>
<p>„Wer sind Sie eigentlich?“, fragte dieser schließlich, als ihm keine passende Antwort einfiel.</p>
<p>„Ach, ich habe bereits so viele Namen gehabt. Nennen Sie mich einfach Mister Y.“ Wieder zwinkerte der Mann.</p>
<p>„Mister Y? Warum denn das?“</p>
<p>„Letzten Endes sind es die Fragen, die Sie weiterbringen werden, nicht die Antworten. Also achten Sie immer auf die Fragen!“</p>
<p>„Fragen?“</p>
<p>„Ich sehe, Sie lernen schnell. Wir werden uns zu gegebener Zeit wieder sehen“, sagte Mister Y und verschwand im Schatten eines Birnbaums. Detektiv Fuchs hielt immer noch das Handtuch mit Hasengeruch in der Hand und wusste nicht weiter. Doch er hatte für solche Fälle vorgesorgt und wusste in gewisser Weise also doch weiter, doch er wusste auch, dass er diese Hilfe nur in Anpruch nehmen konnte, wenn er eigentlich nicht weiter wusste. Ein Dilemma ungeheuren Ausmaßes tat sich vor ihm auf, bei dem er nicht mehr weiter wusste und so konnte er es dann doch lösen. Er hatte sich nämlich daran gehalten, was ihm gleich zu Beginn bei der Detektivschulung empfohlen worden war: Als staatlich anerkannter Detektiv brauche man unbedingt einen zwielichtigen Informanten. Und den hatte er dann auch per Zeitungsannonce aufgetrieben: „Suche allwissenden Informanten zur Ausübung meiner Detektei. Sollte keinen dummen Fragen stellen, damit mehr Zeit für meine bleibt. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerber/innen mit ausländischem Akzent bevorzugt.“</p>
<p> </p>
<p><em><a title="Teil 3" href="http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase-teil-3/">Fortsetzung folgt…</a></em></p>
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		<title>Der Fuchs und der Hase</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich immer schon einmal gefragt hat, was wir in <a title="Trivium aus Bernau" href="http://www.trivium-bernau.de/" target="_blank">unserer Mittelaltergruppe</a> eigentlich so sinnvolles tun: Eigentlich nichts. Stattdessen viele Albernheiten – so wollte eine Freundin bei einer mehrtägigen Veranstaltung unbedingt eine Gute-Nacht-Geschichte von mir hören, in der ein Fuchs, ein Hase und eine Schlange vorkommen. Tatsächlich scheint das recht erfolgreich gewesen zu sein, immerhin ist sie ziemlich schnell eingeschlafen. Da sie dann doch noch die ganze Geschichte wissen wollte und mir das auch ziemlich viel Spaß gemacht hatte, habe ich mich danach rangesetzt und die Story aufgeschrieben. Natürlich konnte ich mich nicht mehr an alle Details erinnern, aber zumindest der Anfang sollte immer noch zum Einschlafen geeignet sein. Der Rest ist, nun, ziemlich frei improvisiert.</p>
<p>Und weil es ziemlich ausgeufert ist, gibt es die Geschichte in kleinen Häppchen: An jedem Sonntag erscheint ein weiterer Teil – schöne Weihnachten also da draußen!</p>
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<h3>Der Fuchs und der Hase (Teil 1)</h3>
<p><em>Die ausgefuchste Geschichte eines blutenden Anfängers</em></p>
<p>Dumpfe Luft hing herum. Sie machte sich breit in einem Raum, in dem es an artgerechter Haltung dümpfer Lüfte nicht mangelte. Denn es handelte sich um das kaum mit Sauerstoff kontaminierte Büro von Detektiv Fuchs, einem mittelalten, mittelgroßen und auch sonst kaum auffälligen Fuchs in Trenchcoat. Die Detektei hatte er vor einiger Zeit vor allem aus diesem Grunde gegründet – wo sonst kann man bzw. fuchs einen Trenchcoat tragen und wird deswegen nicht schief angeschaut? Doch es gab auch andere Gründe, die hier ebensowenig zur Sache tun. Da wäre etwa die Sache mit dem Jobcenter, deretwegen er mit seinem Einkommen kaum noch auskam und und bekam erst seit der Detekteigründung ausreichend Geld – und zwar soviel, dass er sich sogar einen Wechsel-Trenchcoat hätte leisten können, wenn er sich nur für eine Farbe entscheiden hätte können. Das Leben denkt sich manchmal nicht viel mit seinen Höhen und Tiefen, lernte er. Und wenn doch, dann wollte er gar nicht wissen, was das für Gedanken sein mögen.</p>
<p>Dumpfe Luft hing also im Büro der Detektei und Detektiv Fuchs hing in dem ausgetretenen Bürostuhl, den er günstig auf einer Auktion erstanden hatte. Es konnte ihm zwar niemand sagen, wieso ein Stuhl ausgetreten sein konnte, aber er hatte auch nicht gefragt. Fuchs war hier, weil man das von ihm als Inhaber des Büros erwartete und mehr tat er auch nicht: er wartete. Denn seit der Eröffnung, Einrichtung und dem großen Umräumen vor zwei Wochen war niemand gekommen, um seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Dabei hätte er dies allzu gerne getan, denn dann er hätte er endlich herausgefunden, was das eigentlich für Dienste waren, die er anbot. Damit kam er in das uralte Dilemma aller jungen Anfänger im Detekteiwesen, das Neugründungen auf diesem Gebiet zu einem schwierigen, aber durchaus riskanten Unternehmen werden lässt. Doch Detektiv Fuchs ließ sich von derlei Problemen nicht abschrecken, indem er schlicht nicht von ihnen wusste. Er hätte sich über jeden gefreut, der die Bürotür öffnete – allein schon, um etwas von der abgehangenen Luft nach draußen befördern zu können. Denn inzwischen fragte er sich schon, ob es sein Schicksal sein werde, an seinem eigenen Kohlendioxid ersticken zu müssen, der in Kooperation mit seinem eigenen Zigarettenrauch und mit Unterstützung der geschlossenen Fensterläden für jene dumpfe Luft verantwortlich zeichnete? Während er darüber nachdachte, nahm er einen tiefen Zug aus seiner Zigarette.</p>
<p>Während er so darüber nachdachte, ob auf dem Nachdenken auch Taten folgen sollten und wie diese im Falle einer positiven Entscheidung aussehen sollten, sah er einen Schatten auf den matten Milchglasscheiben der Bürotür. Milchglasscheiben hatte er als stilecht für eine Detektei wie die seine empfunden, die man später vielleicht als renommiert bezeichnen würde, aber jetzt ärgerten sie ihn und steigerten seine Spannung zwar nicht unbedingt ins Unermässliche, aber schon in eine ermässliche Größenordnung, die er gerade in diesem Moment nicht wirklich ausmessen wollte. Wer mochte dies auf der anderen Seite sein? Er wusste es nicht, doch bereits den Bruchteil einer Sekunde später öffnete sich die Tür. Das Warten, so kurz und harmlos es für den Außenstehenden  auch gewesen sein musste: Nun hatte es endlich ein – wenn auch vorläufiges – Ende.</p>
<p>Detektiv Fuchs versuchte die Aufregung, die mit dem ersten Besuch seines Unternehmens verbunden war, zu verstecken. Was ihm nicht schwerfiel, denn just in diesem Moment fiel ihm ein, dass er an diesem Morgen offenbar völlig vergessen hatte, das Gas seines Herdes abzudrehen. Welch schreckliche Folgen konnte dies haben! Und alles nur, weil er wieder einmal zu spät aufgestanden war, unbedingt noch seine heiße Milch trinken wollte und keinesfalls zu spät zur Arbeit kommen wollte, obwohl er ja alleine arbeitete und niemand sein Zuspätkommen bemerkt hätte. Und dabei hatte er wohl völlig das Gas vergessen, das inzwischen fröhlich seine Wohnung bevölkern mochte. (Nichtsdestotrotz können wir an dieser Stelle dem geneigten Leser, der geneigten Leserin versichern, dass das Gas keine schlimmen Folgen haben würde.) „Entschuldigen Sie, dass ich so unangemeldet hereinplatze, doch Sie sind meine letzte Hoffnung“, vernahm Detektiv Fuchs die aufgeregte und durchaus aufregende Stimme einer Frau. Einer menschlichen Frau, wie er fachmännisch feststellte. Schade eigentlich, aber in seiner augenblicklichen geschäftlichen Situation konnte er wohl kaum wählerisch sein. So zog er seinen Schlapphut zurück, blinzelte ihr zu und meinte: „Kein Problem, dafür bin ich ja da.“ Ein Standardsatz, der ihm bereits in der Einführung zu „Gedroschene Phrasen für Detekteien jeder Größenordnung“ empfohlen worden war. Weiter war er allerdings nicht gekommen. „Wie kann ich Ihnen denn helfen?“, improvisierte er deswegen. Die Frau setzte sich auf den Stuhl gegenüber des Schreibtisches: „Ich bin hier wegen des Hasen. Er ist nicht mehr da.“ Fuchs nickte. Er wusste: Wenn er nickte, erzählten die Leute weiter, er musste nicht nachfragen und konnte seinen eigenen Gedanken nachhängen. „Heute morgen war er noch da, saß in seinem Käfig und mümmelte vor sich hin. Und vorhin war er dann plötzlich verschwunden – bitte, Sie müssen mir helfen!“ „Helfen!“ Fuchs schreckte bei diesem Wort hoch, aber nur, weil er zunächst etwas anderes verstanden hatte. Doch dann wurde ihm die ganze Tragweite dieses Auftrags bewusst. „Sie haben also einen Auftrag für mich?“ Die Finger der Frau griffen verkrampft um ein Taschentuch, das sie werweißwoher geholt hatte. „Ja. Bitte suchen Sie meinen Hasen und ich werde Sie angemessen entlohnen.“ Er hatte dies befürchtet, aber es gab nun kein Zurück mehr: „Haben Sie denn irgendwelche Hinweise für mich? Was hat er in seiner Freizeit getan? Hatte er schlechten Umgang? Und hatte er…“ Der Detektiv verzweifelte, weil er das letzte Wort auf seinem Merkzettel nicht lesen konnte. „Alles, was ich habe, ist bei mir“, unterbrach ihn die Frau, die er immer noch nicht nach ihrem Namen gefragt hatte, doch er hatte wohl den passenden Zeitpunkt verpasst. „Sehen Sie hier“, sie griff in ihre Handtasche und zog ein Frottee-Handtuch heraus. „Das ist alles, was mir von ihm geblieben ist. Das und sein Käfig, aber Sie werden verstehen, das ich den nicht hierher tragen wollte.“ „Selbstverständlich.“ Detektiv Fuchs griff nach dem Handtuch, warf einen fachkundigen Blick darauf und schaute es sich dann an. Nach einigem Drehen und Wenden fand er schließlich einen kleinen Schriftzug, der auf einen größeren direkt daneben verwies: „Städtisches Schwimmbad Badstraße, Kreuzung Losstraße.“ Der Detektiv machte das fuchsische Äquivalent eines Grunzen, für das es kein Wort gibt. „Ich habe eine Spur. Kommen Sie morgen um diese Zeit hierher und ich weiß mehr. Mal sehn.“ Die Frau bedankte sich und ging. Der Fuchs zündete sich eine Zigarette an.</p>
<p><em><a title="Teil 2" href="http://storyteller.adwebture.de/2010/der-fuchs-und-der-hase-teil-2-2/">Fortsetzung folgt…</a></em></p>
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