Wie schön das Leben sein könnte (Glosse)

Das war eine Idee, um für eigenständige Inhalte auf der Schulhomepage zu sorgen. Kuriose Fundstücke aus dem Netz verband ich lose zu einer Geschichte, die lose um die Schule kreisten. Es folgten noch zwei weitere Glossen.

Ach ja: Für die Aktualität der Links übernehme ich übrigens gar keine Haftung. Wie kämen wir denn dazu…

Wie schön das Leben sein könnte (Glosse)

Es hätte alles so schön werden können: In der Grundschule entdeckt man meine überdurchschnittliche Intelligenz und stuft mich nach der dritten Klasse direkt in die Abiturstufe hoch, die ich nach einem halben Jahr mit einem Durchschnitt von 1,2 verlasse. Dann starte ich meine politische Karriere, lasse mich nach einem Jahr pensionieren und lebe den Rest meines Lebens von den üppigen Diäten für minderjährige MdB’s.

Offensichtlich nur ein Wunschtraum. Stattdessen sitze ich im Lateinunterricht und schlage mit meinem Kopf rhythmisch auf die Tischplatte, um wenigstens ein kleines bisschen unterrichtsfreie Zeit herauszuschinden. Oder wenigstens eine kleine wohltuende Massage. Mit diesem Angebot könnte man schon (bei 600 Schülern) für gerade einmal 3 cent seinen Stress abbauen und fit für die nächsten Aufgaben sein. Zwar gäbe es dann nur 6 Sekunden Massage für jeden, aber der Anfang wäre gemacht. In ein paar Jahren wären wir dann die erste Schule mit ständiger Massage für jeden, der gesamte Unterricht wäre viel entspannter und es würde gar nicht mehr auffallen, wenn jemand einschläft. Endlich würden die Jugendlichen gerne zur Schule gehen, sie vielleicht sogar jeder Chill-Out-Zone vorziehen. Herrlich! Was für ein dämlicher Traum!

Dagegen könnte ein ganz anderer Traum von mir schon bald Realität sein: Der eigene Doktor-Titel. Welcher Lehrer würde einen dann noch zum Lernen trietzen, schließlich wüssten die ganz genau, was dann kommt: “Lernen? Wer von uns beiden hat denn einen Doktor-Titel, hm?” Man sollte aber nicht unbedingt darauf hinweisen, dass der Titel bloß gekauft worden ist.

Andererseits sieht das nicht unbedingt seriös aus, sodass man sein schwer geschnorrtes Geld bloß zum Fenster rauswerfen würde. Kommt einem wahrscheinlich aber gesünder, als die Moneten zu essen. Im billigsten Falle würde man dann bei immerhin 2000 € noch nicht mal richtig satt werden.

Doch gerade in unserer wohlhabenden Gesellschaft sollte man nicht nur an sich denken. Massagen, Doktor-Titel und Geld-Essen mögen einen vielleicht fürs Erste befriedigen, aber was dann? Niemandem wurde dabei wirklich geholfen werden, keiner würde längerfristig ein besseres Leben führen. Aber mit einer Patenschaft könnte man etwas wirklich gutes tun. Doch dabei gibt es solche und solche. Bauernfänger und Bärenaufbinder, Fallensteller und Abzocker. Dagegen kann man mit der Unterstützung von blank.gifs einer einsamen und noch nicht ausgewachsenen Grafik ein neues Zuhause geben. Wir von oadw.de haben schon vielen 1pix.gifs ein neues Heim geschenkt, machen auch Sie mit!

In dem Zusammenhang möchte ich auch auf die Rechte der Webseiten hinweisen. Und denken Sie immer daran: Schließen Sie diese Seite nicht zu brutal und seien Sie möglichst kein Mitglied in der Jury der Brit Awards.

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