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Rückblick: Das Sportfest 2003

Ich liebe ja Sportfeste. Und so kam es, dass ich einen Bericht über ein Sportfest schrieb, das es nie gegeben hatte. Und den Bericht sogar “postum” in der PeSt 11, der post-Abi-Ausgabe, anonym veröffentlichen ließ. Damit ist dies der letzte Text für die Schülerzeitung von mir. (Was im Übrigen völlig legitim war, hatte ich den Artikel schließlich noch zu Schulzeiten geschrieben)

Rückblick: Das Sportfest 2003

Das wohl traditionsreichste Ereignis unserer Schule hat nach Jahren des lustlosen Springens, Laufens und Werfens endlich wieder zu einem Höhepunkt gefunden. Das Sportfest ist nun endlich eine gewichtige Veranstaltung, die man nicht verstecken muss, wenn mal ein Fremder vorbei kommt. Vielmehr kann sich jeder, der beim diesjährigen Sportfest dabei, zu einer Elite zählen, die auch noch in 20 Jahren für aufwendig gestaltete Guido-Knopp-Dokumentationen zu diesem einmaligen Ereignis befragt werden wird.

Mit Recht: Schon allein die Eröffnungsrede von Frau Varga hat wohl in jedem Teilnehmer etwas bewegt: Bei vielen das Herz, bei anderen der Magen. Verständlich nach 3 Stunden extrem(istisch)er Redekunst. Ungefähr so müssen sich die Zuschauer von Bushs Rede „Zur Lage der Nation“ Anfang des Jahres gefühlt haben. Und tatsächlich: Hätte unsere Schule eine eigene Flagge – man hätte sie gehisst. Wenn es einen Fahnenmast gegeben hätte.

Nachdem die Spiele mit Anzünden des Olympischen Feuers (Weiden brennen ja soo schön) eröffnet worden waren, zeichneten sich in den einzelnen Disziplinen bereits erste Rekorde ab. Eine vollständige Auflistung würde – verständlicherweise – den Rahmen dieser Ausgabe sprengen. Und um an dieser Stelle Gerüchte der letzten Zeit zu klären: Es ist leider nicht möglich, die neuen Weltrekorde offiziell anzuerkennen, da die Messgeräte der Schule viel zu ungenau messen. Doch sind schon für das nächste Sportfest in zwei Monaten amtlich zugelassene Geräte erworben worden, die dann auch von amtlich anerkannten Prüfern bedient werden. Finanziert werden die Kosten von rund 10.000 EUR durch die Sponsorengelder des kommenden Festes, das bekanntermaßen in der Max-Schmeling-Halle stattfinden wird. Sollte der Raum nicht für den erwarteten Zuschauerandrang ausreichen, ist angedacht, einen Teil der Veranstaltung in das Olympiastadion auszulagern.

Damit erhofft sich die Schulleitung (seit letzter Woche das dynamische Duo Fr. Riedel/Hr. Paschmann) eine angemessene internationale Aufmerksamkeit, die beim vergangenen Sportfest eindeutig zu kurz kam. Die Anwohner der am Sportplatz angrenzenden Wohnblöcke wurden zwar durch die furios grandiose Musikuntermalung der 13-Klässler angelockt (und suchten oft nach einem Kassenhäuschen für das vermutete Musik-Festival), doch die Medien hielten sich zunächst zurück. Das DSF kam als erste Fernsehanstalt, jedoch nicht „mittendrin“, sondern erst zur Abenddämmerung, als die Schüler, die vom Weitspringen, Weitwerfen und Marathonlaufen nicht mehr abzubringen waren, durch Polizeieinheiten mit Betäubungsmitteln zur Ruhe gebracht werden mussten.

Wie gesagt: Ein unvergessliches Ereignis, das den grauen Schulalltag für einige Zeit vergessen ließ. Und diese Zeit könnte unter den derzeitigen Umständen wohl noch einige Jahre andauern.

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