Überall

Ein klarer Fall eines Gedichts, dass auf dem ersten Blick etwas anderes andeutet und dazu noch von aktuellen politischen Geschehnissen beeinflusst ist.

Überall

Ich spüre, wie Dein Auge auf mir ruht,
Wie dein Verlangen nicht von mir lassen kann.
Ich weiß nicht, wie gut mir das tut.

Ich merke, dass du stets nach mir suchst,
Ganz egal wo, ganz egal wie, ganz egal wann
Und immer wieder meine Flucht verfluchst.

Dass du nicht alleine bist, ist mir klar,
Spätestens seitdem ich all die Kameras sah.
Auch die Männer an allen Straßenecken
Konnten ihr Beobachten nicht recht verstecken.
So zweifelnd an deinem Interesse frage ich:
Bin ich denn nicht der Einzige für dich?

P.S.:
Sollte dir einfallen, mich doch zu brauchen,
So kannst du gerne mein Telefon belauschen.

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