Fünf Freunde… und das Geheimnis der verlassenen Schule

Eine kleine Parodie auf die glücklichen Kinderwelten in Büchern von Enid Blyton und Co. Wahrscheinlich war ich vorher krank im Bett und musste mir wieder die Hörspielkassetten davon anhören… Und wer den Schlussteil nicht sofort versteht: Das ist gewissermaßen die Kurzfassung von „Under the Garden“, einer durchaus seltsamen Geschichte von Graham Greene, die wir im Leistungskurs Englisch lasen.

Fünf Freunde… und das Geheimnis der verlassenen Schule

Es war ein schöner Herbsttag, als Jill den Schulhof betrat. Jill wunderte sich, wo war denn Gill, sein bester Freund?

Doch Jill musste nicht lange auf Gill warten, denn sie waren schließlich gute Freunde. „Hallo Gill!“ rief Jill und ruderte dabei mit den Armen. Gill kam näher, nahm dabei die Ohrhörer ab und fragte: „Hallo Jill, wie geht es dir, weißt du wo Bill ist, sind wir gute Freunde?“ Jill setzte sein verschmitztestes Lächeln auf, das er finden konnte und sagte: „Gut, nein, ja.“ Gill lachte: „Ha ha, du bist lustig!“ Jill: „Du aber auch!“ Da musste Gill noch mehr lachen.

Plötzlich erschrak Jill, denn er spürte eine Hand auf seiner Schulter. Er drehte vorsichtig seinen Kopf – und sah Bill. „Hallo Freunde!“ sagte er mit seiner Stimme, die sich durch den Stimmbruch ganz lustig anhörte.

Hallo Bill!“ sagten Gill und Jill zusammen, denn was sie auch immer taten, das taten sie zusammen.

Nun waren also drei von den fünf Freunden Jill, Gill und Bill und den beiden anderen auf dem Schulhof. Deshalb fragte Bill Jill und Gill: „Wo sind denn die beiden anderen?“ Jill und Gill hoben die Schultern, denn sie wussten es nicht. „Es wird ihnen doch hoffentlich nichts passiert sein!“ meine Gill und wurde ein bisschen blass dabei. „Ach was“, erwiderte Jill, „sie sind doch gute Freunde!“ Da waren sie alle  doch ziemlich erleichtert.

Und nun hatte Bill eine ganz seltsame Geschichte zu erzählen: „Ich hatte einen ganz seltsamen Traum. Ich habe geträumt, dass ich bei meinem Onkel bin. Und in einer Nacht bin ich dann unter seinen Garten gegangen. Da haben ein ganz komischer alter Mann und seine noch viel komischere Frau gewohnt. Die Frau hat nur komische Geräusche gemacht, aber der Mann hat mir die ganze Zeit  was erzählt. Aber das habe ich alles wieder vergessen, das war sowieso völlig langweilig. Aber dann hat er mir ein Bild von seiner Tochter gezeigt. Das war ein großes aufklappbares Foto aus einer Zeitschrift. An ihr Gesicht kann ich mich genau erinnern, helft ihr mir sie zu suchen?“

Werden Jill und Gill mitsuchen?
Wo sind eigentlich die beiden anderen Freunde?
Und was hat eigentlich der Englischlehrer mit dem Traum zu tun?

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