(echte) Freunde

Eine simple Auftragsarbeit aus dem Deutschunterricht, die zwar inhaltlich keine Quantensprünge vollbringt, aber formal recht interessant ist: Ich wollte nämlich nicht, dass es wie ein Gedicht klingt und dabei doch ständig Paarreime benutzen. Die “Poetisierung” des Lexikontextes mag ich noch immer. Aber weiß jemand, wie da die rechtliche Lage aussieht?

(echte) Freunde

Was kann man darunter verstehen?
Sind das Leute, die jeden anflehen:
“Willst du nicht bitte, bitte mein Freund sein?
Alles andere wäre wirklich unglaublich gemein!”
Es könnte theoretisch aber auch
einer sagen: “Du weißt, daß ich jetzt Eine rauch’.
Wehe, du verrätst das jemanden — falls du das vergißt,
kann ich dir jetzt schon sagen, daß du dann nicht mehr mein Freund bist.
Auch wenn man eine Mutprobe bestehen muß:
Das ist genau der selbe Stuß!
Dagegen kannst du im Lexikon lesen: “Es ist eine Form sozialer Beziehung,
die durch persönliche Vertrautheit, gegenseitige Anziehung, Achtung
und Hilfs- und Opferbereitschaft bestimmt ist.”
Aber es kann nicht richtig beschreiben, was Freundschaft ist.

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